Folgenschweres Duell auf der Autobahn

VN / 25.01.2026 • 14:14 Uhr
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dietmar MathisDer verunfallte Tesla wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.

Fünf Verletzte bei Unfall durch ein mutmaßlich illegales Straßenrennen auf der A14.

Koblach Am späten Samstagabend kam es auf der Rheintalautobahn A14 bei Koblach in Fahrtrichtung Tirol zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um ein „Beschleunigungsduell“ handelte. Und zwar zwischen den Lenkern eines mit fünf Personen besetzten Teslas und einem noch flüchtigen BMW X1, nach dessen Fahrer die Polizei derzeit fahndet, handelte.

Die Kontrolle verloren

Es war gegen 22.53 Uhr, als ein weißer Tesla (Model 3) auf der Überholspur der A14 in Fahrtrichtung Tirol unterwegs war. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwickelte sich zwischen dem Tesla und einem auf der Normalspur herannahenden schwarzen BMW ein illegales Straßenrennen. Dabei verlor der Lenker des Tesla auf Höhe Koblach die Kontrolle über das Fahrzeug.

Der Wagen geriet auf den Grünstreifen der Mitteltrennung, prallte gegen die Mittelleitschiene und wurde anschließend über sämtliche Fahrstreifen hinweg gegen die rechte Außenleitschiene geschleudert. Der bereits schrottreife Pkw kam schließlich auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.

Gegenseitige Schuldzuweisungen

 Die Ermittlungen zur Identität des Fahrers gestalten sich allerdings schwierig: Ein 32-jähriger Mann und ein 19-jähriger Insasse beschuldigen sich gegenseitig, am Steuer gesessen zu sein. Bei dem 32-Jährigen wurde ein Atemalkoholgehalt von 0,94 Promille und zudem noch eine Beeinträchtigung durch Suchtmittelkonsum festgestellt. Zur Klärung der Lenkerfrage wurde der Tesla auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch sichergestellt.

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Dietmar MathisDie Feuerwehr Götzis musste die Autobahn kehren und danach die Kehrmachine der Asfinag bestellen.

Alle fünf Insassen des Tesla wurden bei dem Unfall leicht verletzt und nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Fahrer des am Straßenrennen beteiligtem schwarzen BMWs flüchtete von der Unfallstelle, ohne Hilfe zu leisten. Die A14 musste in Fahrtrichtung Tirol für die Dauer der Unfallaufnahme und der aufwendigen Aufräumarbeiten bis 1.15 Uhr komplett gesperrt werden. Die Polizei bittet Personen, die Angaben zum Unfallhergang, zum Fahrverhalten des weißen Tesla oder zu dem flüchtigen schwarzen BMW machen können, sich mit der Autobahnpolizei Dornbirn in Verbindung zu setzen.

 Im Einsatz vor Ort waren die Feuerwehr Götzis mit 35 Kräften und drei Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit neun Sanitätern, einem Notarzt und drei Fahrzeugen, die Asfinag sowie sieben Beamte der Bundespolizei.