Kleine Botschafter für eine friedliche Welt
Die Hittisauer Volksschüler zeigten eindrücklich, wie vielfältig Friede sein kann.Erwin Moosbrugger
Hittisau Unter dem Motto „Frieden – wie geht das?“ beschäftigten sich die Volksschüler in Hittisau in den vergangenen Wochen intensiv mit einem Thema, das aktueller nicht sein könnte. In fächerübergreifender Arbeit setzten sich die Kinder mit Fragen rund um Frieden, Zusammenhalt, Respekt und ein gutes Miteinander auseinander.
Der Kreativität waren bei dem Projekt keine Grenzen gesetzt.
Frieden aus der Sicht von Kindern
Den Höhepunkt bildete eine Friedensausstellung, zu der Eltern, Verwandte und Interessierte eingeladen waren. In den Klassen und Lernlandschaften präsentierten die Kinder mit großer Begeisterung ihre Werke: bunte Kunstbilder, Lieder, Theaterstücke und kreative Beiträge, die zeigten, wie vielfältig Frieden aus Sicht der Kinder sein kann. Die Ausstellung beeindruckte nicht nur durch die Kreativität, sondern auch durch die Botschaften, die dahinterstanden. Symbole wie Regenbögen, Friedenstauben oder Menschen rund um die Welt machten deutlich, wie wichtig den Kindern Themen wie Toleranz, Freundschaft und gegenseitige Rücksichtnahme sind.
Die Kinder gingen auch auf das Symbol Friedenstaube ein.
Konkretes Handeln
Ein besonderer Aspekt des Projekts war der soziale Gedanke: Einige Kunstwerke wurden zum Verkauf angeboten, der Erlös kommt Julian Meusburger aus Langenegg zugute. Damit zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass Frieden nicht nur ein Wort ist, sondern auch durch konkretes Handeln gelebt werden kann. „Die Friedensausstellung war ein voller Erfolg und machte deutlich, wie wertvoll es ist, Kinder früh für Werte wie Mitgefühl, Verantwortung und friedliches Zusammenleben zu sensibilisieren“, betonte Direktorin Marianne Dorn. ME