Schulolympics: Badmintonfieber in Dornbirn

Rund 120 Jugendliche lieferten sich bei den Schulolympics im Badminton spannende Duelle.
Dornbirn In der Vorarlberger Badmintonhalle und der Messehalle 2 herrschte am Dienstag reger Betrieb. Rund 120 Jugendliche aus zehn Vorarlberger Schulen trafen sich in Dornbirn, um in drei Kategorien um den Landestitel zu kämpfen. Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen musste das Turnier – wie bereits im Vorjahr – in zwei Hallen ausgetragen werden.

Gespielt wurde in den Bewerben Unterstufe Mixed sowie Oberstufe Mädchen und Burschen. Insgesamt waren 26 Teams am Start. Organisatorin Elisabeth Obernosterer zeigte sich mit der Entwicklung des Bewerbs sehr zufrieden. “Wir haben jedes Jahr mehr Anmeldungen, was sehr erfreulich ist”, erklärte sie. “Dass das Interesse weiter steigt, ist ein starkes Zeichen für die wachsende Bedeutung des Badmintonsports an den Schulen.”
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Im Unterstufenbewerb setzte die Sportmittelschule Bregenz Schendlingen ihre Erfolgsserie fort. Das Team sicherte sich bereits zum vierten Mal in Folge den Landestitel. Auf Rang zwei landete das BRG Dornbirn Schoren, den dritten Platz belegte das BG Blumenstraße Bregenz.

Eine Premiere gab es im Bewerb der OS-Mädchen. Hier holte sich die HLW Rankweil 1 erstmals den Landesmeistertitel. Dahinter folgten das Sportgymnasium Dornbirn 1 auf Platz zwei und das BG Dornbirn auf Rang drei. Bei den OS-Burschen setzte sich das Sportgymnasium Dornbirn 1 durch. Das BRG Dornbirn Schoren wurde Zweiter, das BG Dornbirn 1 komplettierte das Podest.

Besonderer Teamgeist
Beim Bewerb steht besonders der Teamgeist im Vordergrund. “Badminton ist sonst eher ein Individualsport. Hier zählt heute aber die Mannschaftsleistung, was sehr schön ist”, so Obernosterer. Neben vielen Kaderspielern nahmen auch Schülerinnen und Schüler teil, die Badminton lediglich als Freifach besuchen. So war etwa das BG Schillerstraße Feldkirch mit gleich drei Teams im US-Bewerb vertreten. Lehrerin Sandra Summer bietet dort Badminton als Freifach an und versucht, ihre Begeisterung für den Sport weiterzugeben: “Der Titel ist heute eher zweitrangig, viel wichtiger ist die Freude am Sport und Erfahrung sammeln.”

Jakob Rinner, der Obernosterer bei der Organisation unterstützte, hob auch die gute Arbeit der Badminton-Vereine in Vorarlberg hervor. “Besonders der 1. BCV Fußach leistet seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit, dementsprechend waren auch zahlreiche Spieler beim Turnier vertreten.”

Auch Schulsportreferent Christoph Neyer schaute beim Turnier vorbei und zeigte sich beeindruckt vom großen Interesse. “Zwar finden heuer keine Bundesmeisterschaften der Schulolympics im Badminton statt, doch der Landesbewerb bot dennoch wieder eine tolle Bühne für junge Talente”, so Neyer.

Wiederholungstäter
Dass der Bewerb bei den Jugendlichen gut ankommt, bestätigte auch Tamino Buschkavski vom BG Schillerstraße. Er war bereits mehrfach dabei und trat diesmal gemeinsam mit Debütant Fynn Dreier-Heinzle an. “Es macht einfach Spaß, einmal als Team zu spielen”, erzählte er. Und Elisabeth Obernosterer brachte es auf den Punkt: “Wer einmal bei uns mitgemacht hat, kommt immer wieder.” cth





