Und ewig singen die Wälder im Kloster

VN / 09.03.2026 • 12:08 Uhr
Hanskaspas Enkel in einer Paraderolle: Eine mitreißende Version von Hape Kerkelings „Winterzeit in Wien“. PETER STRAUSS
Hanskaspas Enkel in einer Paraderolle: Eine mitreißende Version von Hape Kerkelings “Winterzeit in Wien”. Peter Strauss

Hanskaspas Enkel und Msgr. Rudl Bischof laden gleich zweimal zum “Heimspiel” ein.

Bezau Es war ein Experiment, als Hanskaspas Enkel auf der Suche nach einem Partner auf den aus Bezau stammenden Monsignore Rudl Bischof stießen und mit ihm einen mitreißenden Abend unter dem Motto “Und ewig singen – und erzählen – die Wälder” in St. Arbogast gestalteten.

Unmittelbar nach dem Konzert im Bildungshaus liefen die Planungen für eine Wiederholung dieses Events an und man fand als passende Location das Bildungshaus Kloster Bezau. Nachdem der eilig fixierte Termin am 12. März, 19.30 Uhr, im Nu ausverkauft war, schob man am 11. März, 19.30 Uhr, gleich noch eine Zusatzveranstaltung ein. Auch für diesen Termin gibt es nur noch wenige Restkarten.

Da können Hanskaspas Enkel noch so frostig von der Winterzeit singen und auch noch „Ich geh mit meiner Laterne“ nachlegen – wenn Rudl Bischof aus dem Nähkästchen plaudert, dann wird dem Publikum warm ums Herz.
Da können Hanskaspas Enkel noch so frostig von der Winterzeit singen und auch noch “Ich geh mit meiner Laterne” nachlegen – wenn Rudl Bischof aus dem Nähkästchen plaudert, dann wird dem Publikum warm ums Herz.

Alles Bisherige getoppt

Die drei Enkel des legendären Hans Kaspar Troy hatten sich nach dem Ende ihrer Bahnteifl-Konzerttourneen mit dem Lustenauer Humoristen Otto Hofer, der sich in die Pension verabschiedete, und dem gleichzeitigen Ausscheiden von Toneles Tone entschlossen, zu dritt weiterzumachen. Und weil man sich auch vom Markennamen Kleborar Bahnteifl verabschiedet hatte, hofften die drei, mit Hanskaspas Enkel einen jugendlichen Touch als Boygroup zu geben. Ulli, Rich und Jos spielten mit prominenten Partnern, von George Nußbaumer angefangen bis zum Südtiroler Sepp Messner und zuletzt Zündschnurs Wieborsito. Der gemeinsame Auftritt mit Monsignore Rudl Bischof hat aber Bisheriges noch einmal getoppt.

Ein perfektes Heimspiel

Dass das Quartett jetzt mit zwei Konzerten nach Bezau kommt, wird ein Heimspiel, denn obwohl der beliebte Seelsorger nach der Priesterweihe 1967 die Region verließ, um als Kaplan in Frastanz, Pfarrprovisor in Lustenau-Hasenfeld, zehn Jahre sogar als Regens im Innsbrucker Priesterseminar und dann als Dompfarrer in Feldkirch und als Generalvikar in der Diözese tätig zu sein, ist der bald 84-Jährige für seine Heimatgemeinde stets “ihr Rudl” geblieben und deshalb war er sofort Feuer und Flamme, als die beiden Termine im Bezauer Kloster fixiert wurden.

Wer dafür keine Tickets mehr ergattern kann oder an diesen beiden Tagen keine Zeit hat, muss sich nicht grämen: Im April gibt es ein weiteres Konzert in Feldkirch und im Mai in Bregenz. STP