Neues “6850”: Geschichten aus Dornbirn

Die 17. Ausgabe des Stadtmagazins “6850” wurde im Saal Studa präsentiert.
Dornbirn Dornbirn hat viele Gesichter – und diese Vielfalt will das Stadtmagazin “6850” sichtbar machen. Wie das gelingt, zeigte sich bei der Präsentation der mittlerweile 17. Ausgabe am vergangenen Donnerstag im neuen Veranstaltungssaal “Saal Studa” in Haselstauden. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Stadtpolitik nutzten die Gelegenheit, erstmals durch das druckfrische Magazin zu blättern.
Bürgermeister Markus Fäßler begrüßte die Anwesenden und würdigte das Magazin als Chronist und Kompass des städtischen Lebens. Auch Vizebürgermeister und Tourismusstadtrat Alexander Juen hob die Bedeutung des gedruckten Mediums hervor. “Das Stadtmagazin macht sichtbar, was Dornbirn ausmacht – seine Menschen, seine Ideen und seine Vielfalt”, sagte er.

Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch Projektleiterin Silvia Hagspiel-Eisenhofer, die gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Rüdisser durch die neue Ausgabe führte. Sie verantwortet das Magazin inhaltlich und betonte bei der Präsentation, dass die aktuelle Ausgabe bewusst einen Schwerpunkt auf Geschichte und Stadtentwicklung legt. Anlass dafür ist das 125-Jahr-Jubiläum der Stadt Dornbirn. “Wir wollten zeigen, wie sich Dornbirn entwickelt hat und welche Geschichten hinter dieser Entwicklung stehen”, erklärte Hagspiel-Eisenhofer.

Geschichten hinter der Stadt
Dabei sei es ihr auch ein Anliegen gewesen, Menschen vor den Vorhang zu holen, die im Alltag der Stadt oft im Hintergrund arbeiten. So widmet sich ein Beitrag etwa den Dornbirner Stadtgärtnern und ihrer Arbeit für das Stadtbild. Eine persönliche Lieblingsgeschichte hat die Projektleiterin auch: “Die Gute-Nacht-Geschichte”. Darin stehen Menschen im Mittelpunkt, die arbeiten, wenn andere schlafen – etwa Tone vom Würstel-Imbiss, Taxifahrer oder Pflegekräfte im Nachtdienst. “Diese Perspektive zeigt eine ganz eigene Seite unserer Stadt”, so Hagspiel-Eisenhofer.

Das Magazin versteht sich bewusst nicht als Amtsblatt oder Imagebroschüre, vielmehr als lebendiges Porträt Dornbirns. Entsprechend vielfältig sind die Themen. Neben Reportagen und Hintergrundgeschichten finden sich auch Modestrecken, kulinarische Entdeckungsreisen durch die Stadt und ungewöhnliche Blickwinkel auf bekannte Orte. Titel wie “Kleinsäuger aufgepasst!”, “Komm mit, ich zeig dir die Stadt” oder “Geschichte weiter bauen” geben bereits einen Eindruck von der thematischen Bandbreite.

Entstanden ist die Ausgabe erneut in Zusammenarbeit mit der Dornbirner Werbeagentur IRR. Bei der Präsentation nutzten viele Gäste die Gelegenheit, erstmals durch das Magazin zu blättern und sich über die neuen Geschichten auszutauschen.

Für den passenden Rahmen sorgten kulinarische Köstlichkeiten von Emma & Eugen sowie musikalische Begleitung von “Kisses & Cake” mit Geige, Gitarre und Gesang. Unter den Gästen waren unter anderem Vertreter aus Wirtschaft und Kultur sowie zahlreiche Partner und Sponsoren des Magazins, darunter Nilly Nail (GF Messe Dornbirn) mit Gattin Alexandra, Thomas Pachole von der Mohrenbrauerei, Udo Reiner (Raiba), Stadtamtsdirektor Stefan Kempter, Werner Matt (Stadtarchiv), Hannes Brida (Hypo), Christiane Zaunmair (Leiterin Kulturabteilung), Gerald Peter (Hotel Sonne) sowie Darko Todorovic und Christof Pallinger (Fotografie).

Das Stadtmagazin “6850” erscheint einmal jährlich und richtet sich gleichermaßen an Einheimische wie an Gäste der Stadt. Die neue Ausgabe ist kostenlos bei Dornbirn Tourismus, im Rathaus sowie in zahlreichen Hotels, Gastronomie- und Handelsbetrieben erhältlich. cth


