Junges Musiktalent im Rampenlicht

Heimat / 27.03.2026 • 13:39 Uhr
Das Vokalensemble „Sonance“ vom Mozarteum Salzburg überraschte mit Vorarlberger Liedgut.
Das Vokalensemble “Sonance” vom Mozarteum Salzburg überraschte mit Vorarlberger Liedgut.Henning Heilmann

Lange Nacht der Österreichischen Musikhochschulen begeisterte an der Stella Vorarlberg.

Feldkirch Rund drei Stunden musikalische und künstlerische Virtuosität erlebten am Donnerstag Konzertgäste auf der Langen Nacht der Österreichischen Musikuniversitäten und Musikhochschulen, die heuer erstmals im Festsaal der Stella Vorarlberg stattfand.

Clemens Aigner und Evelyn Fink-Mennel im musikalischen Austausch.
Clemens Aigner und Evelyn Fink-Mennel im musikalischen Austausch.

Akademische Vielfalt

Zum zehnjährigen Jubiläum der Austragung der Langen Nacht der Musikuniversitäten und Musikhochschulen Österreichs hatte die Stella Vorarlberg die Ehre, die ganze Vielfalt der akademischen Musikausbildung mit neun verschiedenen Institutionen zu präsentieren.

Dorit Wocher, Monika Müller und Sabine Gstach erlebten ein beeindruckendes Konzert.
Dorit Wocher, Monika Müller und Sabine Gstach erlebten ein beeindruckendes Konzert.

Eingangs präsentierte die Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik mit “Stella Ventus” ein Ensemble, das sich zur Premiere der Langen Nacht an der Stella zusammenfand. Es folgten zwei außergewöhnliche Solodarbietungen der “mdw” Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Julia Dietrich brillierte auf der Harfe mit Ludwig van Beethoven. Siheon Ryu auf dem Kontrabass zu erleben, das meist eher für dezente Begleitung steht, glich, wie Moderatorin Eva Teimel formulierte, einer Darbietung im Hochleistungssport.

Mathias Johansen und Philipp Schöbi genossen das Konzert.
Mathias Johansen und Philipp Schöbi genossen das Konzert.

Die Anton Bruckner Privatuniversität aus Linz präsentierte sich mit dem äußerst virtuosen Gitarrenduett “Fretboard Fusion”, an dem Mark Leighton und Oliver Jungbauer mitwirken. Das Duo stellte seine Spielfreude mit vielseitigen Gitarrentechniken und Klangfarben unter Beweis und ließ Bee Gees “How Deep is Your Love” schöner als im Original erklingen. Anna Leyerer von der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz verband Sprachaufnahmen bekannter Persönlichkeiten mit Klaviersequenzen. Die “JAM MUSIC LAB” Privatuniversität Wien stellte Kompositionen der Klassen für Medienmusik vor.

Andreas Mailath, Antonia Schmidt-Chiari und Michael Posch vom
Andreas Mailath, Antonia Schmidt-Chiari und Michael Posch vom “MuK” aus Wien.

Das “Cosi Streichquartett” der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik aus Klagenfurt ließ Anton Webern erklingen. Mira Almukambetova und Niko Zakradze-Lerner von der Joseph Haydn Privathochschule aus Eisenstadt präsentierten sich mit Béla Bartók als Violinen-Wirbelwind. Der “MuK” Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien gelang, mit dem Ensemble “Oida” einerseits und dem Quartett “Still Currents” andererseits, Musik der Hochbarockzeit und modernen Jazz in einen aufeinanderfolgenden Dialog zu setzen. Das Mozarteum aus der Stadt Salzburg ließ das Vokalensemble “Sonance” erklingen.

Stella Vorarlberg Direktor Jörg-Maria Ortwein begrüßte die Gäste der erstmals an der Privathochschule stattfindenden Veranstaltung.
Stella Vorarlberg Direktor Jörg-Maria Ortwein begrüßte die Gäste der erstmals an der Privathochschule stattfindenden Veranstaltung.

Zahlreiche Ehrengäste

Zu den Gästen der Langen Nacht der Musikuniversitäten und Musikhochschulen zählten Landesrätin Barbara Schöbi-Fink mit Philipp Schöbi, Bürgermeister Manfred Rädler, “mdw”-Rektorin Ulrike Sych, Anton Bruckner Privatuniversität Rektor Martin Rummel, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Rektor Georg Schulz, JAM Music Lab Rektor Marcus Ratka, Gustav Mahler Privatuniversität für Musik Rektor Roland Streiner, Joseph Haydn Privathochschule Burgenland Rektor Gerhard Krammer, Musik und Kunst Privatuniversität Wien Rektor Andreas Mailath, Mozarteum-Rektorin Elisabeth Gutjahr, die Musikerin Evelyn Fink-Mennel, die auch an der Stella Vorarlberg unterrichtet, Sabine Gstach und Dorit Wocher vom Flötenensemble “La Rocaille” und viele mehr. HE

Auftakt mit „Stella Ventus“: 10-Bläser-Ensemble der Stella eröffnete den Konzertabend.
Auftakt mit “Stella Ventus”: 10-Bläser-Ensemble der Stella eröffnete den Konzertabend.
Drei Stunden musikalische Vielfalt begeisterten das teils weit angereiste Publikum.
Drei Stunden musikalische Vielfalt begeisterten das teils weit angereiste Publikum.
Das Vokalensemble „Sonance“ überzeugte mit fein abgestimmtem Chorklang und beeindruckender stimmlicher Präzision.
Das Vokalensemble “Sonance” überzeugte mit fein abgestimmtem Chorklang und beeindruckender stimmlicher Präzision.
Pianistin Anna Leyerer verband Sprache und Musik auf innovative Weise.
Pianistin Anna Leyerer verband Sprache und Musik auf innovative Weise.
Das „Cosi Streichquartett“ interpretierte Werke von Anton Webern.
Das “Cosi Streichquartett” interpretierte Werke von Anton Webern.
Violinistinnen Mira Almukambetova und Niko Zakradze-Lerner brillierten mit Béla Bartók.
Violinistinnen Mira Almukambetova und Niko Zakradze-Lerner brillierten mit Béla Bartók.
Spannender Wechsel zwischen Hochbarock und Jazz auf der Bühne.
Spannender Wechsel zwischen Hochbarock und Jazz auf der Bühne.
Das Quartett „Still Currents“ setzte jazzige Akzente.
Das Quartett “Still Currents” setzte jazzige Akzente.
Harfenistin Julia Dietrich interpretierte Werke von Ludwig van Beethoven.
Harfenistin Julia Dietrich interpretierte Werke von Ludwig van Beethoven.
Kontrabassist Siheon Ryu überzeugte mit rasanter virtuoser Darbietung.
Kontrabassist Siheon Ryu überzeugte mit rasanter, virtuoser Darbietung.
Klassiker neu interpretiert: „How Deep is Your Love“ von den Bee Gees in virtuoser Version.
Klassiker neu interpretiert: “How Deep is Your Love” von den Bee Gees in virtuoser Version.