Junges Musiktalent im Rampenlicht

Lange Nacht der Österreichischen Musikhochschulen begeisterte an der Stella Vorarlberg.
Feldkirch Rund drei Stunden musikalische und künstlerische Virtuosität erlebten am Donnerstag Konzertgäste auf der Langen Nacht der Österreichischen Musikuniversitäten und Musikhochschulen, die heuer erstmals im Festsaal der Stella Vorarlberg stattfand.

Akademische Vielfalt
Zum zehnjährigen Jubiläum der Austragung der Langen Nacht der Musikuniversitäten und Musikhochschulen Österreichs hatte die Stella Vorarlberg die Ehre, die ganze Vielfalt der akademischen Musikausbildung mit neun verschiedenen Institutionen zu präsentieren.

Eingangs präsentierte die Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik mit “Stella Ventus” ein Ensemble, das sich zur Premiere der Langen Nacht an der Stella zusammenfand. Es folgten zwei außergewöhnliche Solodarbietungen der “mdw” Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Julia Dietrich brillierte auf der Harfe mit Ludwig van Beethoven. Siheon Ryu auf dem Kontrabass zu erleben, das meist eher für dezente Begleitung steht, glich, wie Moderatorin Eva Teimel formulierte, einer Darbietung im Hochleistungssport.

Die Anton Bruckner Privatuniversität aus Linz präsentierte sich mit dem äußerst virtuosen Gitarrenduett “Fretboard Fusion”, an dem Mark Leighton und Oliver Jungbauer mitwirken. Das Duo stellte seine Spielfreude mit vielseitigen Gitarrentechniken und Klangfarben unter Beweis und ließ Bee Gees “How Deep is Your Love” schöner als im Original erklingen. Anna Leyerer von der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz verband Sprachaufnahmen bekannter Persönlichkeiten mit Klaviersequenzen. Die “JAM MUSIC LAB” Privatuniversität Wien stellte Kompositionen der Klassen für Medienmusik vor.

Das “Cosi Streichquartett” der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik aus Klagenfurt ließ Anton Webern erklingen. Mira Almukambetova und Niko Zakradze-Lerner von der Joseph Haydn Privathochschule aus Eisenstadt präsentierten sich mit Béla Bartók als Violinen-Wirbelwind. Der “MuK” Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien gelang, mit dem Ensemble “Oida” einerseits und dem Quartett “Still Currents” andererseits, Musik der Hochbarockzeit und modernen Jazz in einen aufeinanderfolgenden Dialog zu setzen. Das Mozarteum aus der Stadt Salzburg ließ das Vokalensemble “Sonance” erklingen.

Zahlreiche Ehrengäste
Zu den Gästen der Langen Nacht der Musikuniversitäten und Musikhochschulen zählten Landesrätin Barbara Schöbi-Fink mit Philipp Schöbi, Bürgermeister Manfred Rädler, “mdw”-Rektorin Ulrike Sych, Anton Bruckner Privatuniversität Rektor Martin Rummel, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Rektor Georg Schulz, JAM Music Lab Rektor Marcus Ratka, Gustav Mahler Privatuniversität für Musik Rektor Roland Streiner, Joseph Haydn Privathochschule Burgenland Rektor Gerhard Krammer, Musik und Kunst Privatuniversität Wien Rektor Andreas Mailath, Mozarteum-Rektorin Elisabeth Gutjahr, die Musikerin Evelyn Fink-Mennel, die auch an der Stella Vorarlberg unterrichtet, Sabine Gstach und Dorit Wocher vom Flötenensemble “La Rocaille” und viele mehr. HE










