Ski&Concert-Finale für die Oberkrainer-Fans

VN / 13.04.2026 • 13:23 Uhr
Eine fast schon kitschig schöne Winter-Traumkulisse für das Finale von Ski&Concert mit den Lungauern - Peter Leitner, Christian „Cheesy“ Pfeifenberger, Thomas „Tom“ Oberreiter, Christian „Friedl“ Pfeffer und Florian „Flo“ Fesl. PETER STRAUSS
Eine fast schon kitschig schöne Winter-Traumkulisse für das Finale von Ski&Concert mit den Lungauern – Peter Leitner, Christian „Cheesy“ Pfeifenberger, Thomas „Tom“ Oberreiter, Christian „Friedl“ Pfeffer und Florian „Flo“ Fesl. STP

Klassiker aus Krain, dazu auch Abba bis Udo Jürgens beim denkwürdigen Abschluss der Serie

Warth Tiefwinterliche Traumkulisse für den Abschluss von Ski&Concert mit einem echten Highlight der beliebten Après-Ski-Serie. Die Wälder Musiklegende Anton Lingg, der als Kapellmeister jahrzehntgelang das Musikgeschehen in der Region mitgeprägt hat und aktuell u. a. als Partner seines Sohnes Philipp als Duo Lingg & Lingg seine Fans begeistert, brachte es auf den Punkt: „Dia spielod brutal guad“, kommentierte er fachmännisch den Auftritt der Lungauer, einer fünfköpfigen Volksmusikgruppe aus dem Lungau/Salzburg, die in der Szene als eine der besten Oberkrainer-Formationen gilt, und die bei Ski&Concert als „Kontrastprogramm“ zu Alexander Eder aufgeboten wurde.

Ganz anderes Publikum

Die Wälder Musiklegende Anton Lingg sprach den begeisterten Konzertbesuchern aus der Seele: „Dia spielod brutal guad . . .“   
Die Wälder Musiklegende Anton Lingg sprach den begeisterten Konzertbesuchern aus der Seele: „Dia spielod brutal guad . . .“  

Hattes der Social-Media-Star Alexander Eder mit seiner Band vor allem die Jugend, die geduldig um Autogramme Schlange stand, mitgerissen, so zogen die Lungauer ein ganz anderes Publikum an: Oberkrainer-Fans sowieso, aber auch viele „gestandene“ Musikanten aus Blasmusikvereinen, die sich mit Anton Lingg einig waren: das Konzert in Warth hat sich auch für Nicht-Skifahrer gelohnt.

Vorfreude wurde noch größer

Auch Oberkrainer-Fans aus Damüls kamen zum Konzert mit den Lungauern nach Warth.   
Auch Oberkrainer-Fans aus Damüls kamen zum Konzert mit den Lungauern nach Warth.  

Und da waren da noch auffallend viele Musikfreunde aus Bezau – erkennbar an den Klebern, die das Bezauer Musikfest vom 31. Juli bis 4. August bewerben. Ein Highlight dieses Festivals wird am 1. August die große Trachtenparty mit den Dorfmusikanten und – erraten – den Lungauern. „Wir sind einfach neugierig und wollten uns anhören, was die zu bieten haben“, brachte es ein Vereinsfunktionär der Bezauer Musikanten auf den Punkt. Fazit: „Jetzt ist die Vorfreude auf diese Spitzenband noch größer.“

Konzept perfektioniert

Traumverhältnisse wie im tiefsten Winter auf den Pisten unterhalb des Warther Horns.
Traumverhältnisse wie im tiefsten Winter auf den Pisten unterhalb des Warther Horns.

Groß war auch die Freude bei den Initiatoren der Konzertserie, dass „wir mit der Vielfalt des Programms ganz unterschiedliches Publikum begeistern können“, wie es Geschäftsführer Günter Oberhauser formulierte. Die Serie 2026 hat mit Vorarlbergs Vorzeige-Rock’n’Roller The Monroes fulminant begonnen, verkraftet dann die dem Schnee-Chaos geschuldete Absage des Zwirn-Konzerts und brachte mit Alexander Eder und Falke & Eule echte Hochkaräter, ehe die Lungauer einen mitreißenden Schlusspunkt lieferten.

Vielseitigkeit ist Programm

Ski&Concert genossen nach Ende des Liftbetriebs auch die Mitarbeiter der Skilifte.   
Ski&Concert genossen nach Ende des Liftbetriebs auch die Mitarbeiter der Skilifte.  

Die Wurzeln der Steirer-Band reichen fast 30 Jahre zurück: Ende der 1990-er Jahre begann sie als Duo, nannte sich bald Murtal-Express und kam schließlich nach mehreren Wechseln in der Besetzung zum heutigen Bandnamen Lungauer.

Prokurist Siegi Hollaus (r.) und Gastronomie-Chef Luka Mamic waren vom Salober zum Skigebietspartner nach Warth gekommen.   
Prokurist Siegi Hollaus (r.) und Gastronomie-Chef Luka Mamic waren vom Salober zum Skigebietspartner nach Warth gekommen.  

Aktuell musizieren Peter Leitner, Christian „Cheesy“ Pfeifenberger, Thomas „Tom“ Oberreiter, Christian „Friedl“ Pfeffer und Florian „Flo“ Fesl zusammen und ziehen alle Register ihres vielseitigen Könnens.

Kaum zu glauben – noch wenige Tage vor dem Konzert mussten knapp ein Meter Neuschnee von der Terasse geschaufelt werden, erzählte Geschäftsführer Günter Oberhauser neben den Schneeresten auf der Zeltverankerung den Besuchern.   
Kaum zu glauben – noch wenige Tage vor dem Konzert mussten knapp ein Meter Neuschnee von der Terasse geschaufelt werden, erzählte Geschäftsführer Günter Oberhauser neben den Schneeresten auf der Zeltverankerung den Besuchern.  

Für ihren Oberkrainer-Sound wurden sie mehrfach ausgezeichnet und interpretieren die Klassiker dieser Musikrichtung auf ihre spezielle Art. Daneben machen sie auch Ausflüge in ganz andere Genres – ein Medley von Abba, Griechischer Wein, Aber bitte mit Sahne, Das ehrenwerte Haus oder Noch niemals in New York von Udo Jürgens klangen in der Besetzung mit Bariton, Klarinette, Bass, Gitarre und Akkordeon ebenso speziell und originell wie die Welthits wie Sweet Caroline oder der Schwarze Sand von Santa Cruz.

Zurück zu Avsenik

Die Lungauer – aktuell eine der besten Oberkrainer-Formationen – sorgten nicht nur für Riesenstimmung in Warth, sie machten auch beste Werbung für ihren Auftritt beim Bezauer Musikfest. 
Die Lungauer – aktuell eine der besten Oberkrainer-Formationen – sorgten nicht nur für Riesenstimmung in Warth, sie machten auch beste Werbung für ihren Auftritt beim Bezauer Musikfest. 

Nach diesem „Ausflug“ half Sängerin Linda aus dem Lechtaler Weißenbach zurück zur Avsenik-Oberkrainermusik. Selbst Mitglied einer Oberkrainer-Band konnte sie sich nicht mehr zurückhalten und ging kurzentschlossen auf die Bühne, um die Lungauer zu begleiten. Als hätten sie das jahrelang geprobt, fügte sich die Lechtalerin nahtlos in die Steirerband ein. Dass da Zugaben verlangt wurden, war „logisch“, ebenso ein langes Fachsimpeln nach dem Konzert. STP

Die Lungauer: „Auf ein Wiedersehen und Wiederhören im Sommer in Bezau . . .!“
Die Lungauer: „Auf ein Wiedersehen und Wiederhören im Sommer in Bezau . . .!“
Neugierige „Werbebotschafter“ für das Bezauer Musikfest: „Bergziege“ Reinelde Simma (re.) in Begleitung von Bezauer Musik-Fans mit Musikfest-Klebern.   
Neugierige „Werbebotschafter“ für das Bezauer Musikfest: „Bergziege“ Reinelde Simma (re.) in Begleitung von Bezauer Musik-Fans mit Musikfest-Klebern.  
Direkt neben der Warth Arena vergnügten sich die Kids im Neuschnee - soviel wie am Ende der Saison gab es davon den ganzen Winter kaum,
Direkt neben der Warth Arena vergnügten sich die Kids im Neuschnee – soviel wie am Ende der Saison gab es davon den ganzen Winter kaum,
Strahlten mit der Frühlingssonne um die Wette: die „Hochtannberg-Bürgermeister“ Stephan aus Schröcken und Stefan (re.) aus Warth.   
Strahlten mit der Frühlingssonne um die Wette: die „Hochtannberg-Bürgermeister“ Stephan aus Schröcken und Stefan (re.) aus Warth.  
Sogar getanzt wurde beim Konzert der Lungauer.   
Sogar getanzt wurde beim Konzert der Lungauer.  
Gerne nahmen sich die Lungauer immer wieder Zeit für ein Erinnerungsfoto mit jugendlichen Fans.   
Gerne nahmen sich die Lungauer immer wieder Zeit für ein Erinnerungsfoto mit jugendlichen Fans.  
Mit den Lungauern ging zum Ende der Konzertserie in der Warth Arena noch einmal die Post ab.
Mit den Lungauern ging zum Ende der Konzertserie in der Warth Arena noch einmal die Post ab.
Sängerin Linda wurde erst nach Zugaben „entlassen“.
Sängerin Linda wurde erst nach Zugaben „entlassen“.
Linda aus dem Tiroler Lechtal fügte sich als Sängerin in das Ensemble aus der Steiermark so perfekt ein, als gehöre sie schon seit einer Ewigkeit zu den Lungauern.
Linda aus dem Tiroler Lechtal fügte sich als Sängerin in das Ensemble aus der Steiermark so perfekt ein, als gehöre sie schon seit einer Ewigkeit zu den Lungauern.
Auch der jüngeren Generation gefiel die Musik der Oberkrainer.
Auch der jüngeren Generation gefiel die Musik der Oberkrainer.
Noch schnell ein Foto mit den Lungauern . . .
Noch schnell ein Foto mit den Lungauern . . .