Showtime für Viertklässler in Au

Die beiden vierten Klassen luden unter dem Motto “Alles außer normal” zum Projektabend ein.
Au Spürbare Nervosität und große Vorfreude herrschten unter den Viertklässlern, als die vielen Besucherinnen und Besucher in den Dorfsaal in Au strömten. Die Schülerinnen und Schüler hatten mit einem abwechslungsreichen Programm zum Projektabend geladen. Schon beim Eintreten wurde klar: Hier wird nichts dem Zufall überlassen, und doch versprach das Programm jede Menge Überraschungen. Hinter der Bühne herrschte geschäftiges Treiben, letzte Handgriffe wurden erledigt, bevor sich schließlich der Vorhang hob.

Bereits die Begrüßung ließ erahnen, dass dieser Abend anders verlaufen würde als gewöhnliche Schulveranstaltungen. Die Moderation entwickelte sich zu einer unterhaltsamen Challenge, Begriffe wurden aus einer Box gezogen und bestimmten spontan eine außergewöhnliche Art der Ansagen. Ob im Dialekt, als Sportkommentator, Nachrichtensprecher, Krimi-Erzähler oder sogar auf Englisch – die jungen Moderatorinnen und Moderatoren bewiesen Kreativität und Humor.

Theaterstück im Dialekt
Mit einem Trommelwirbel begann schließlich das erste Stück. Das Theater “Friede, Freude, Familienfeier” wurde im Dialekt präsentiert. Es zeigte eine Familienfeier, die es in sich hatte, und sorgte für zahlreiche Lacher im Publikum. Es folgte ein Höhepunkt nach dem anderen. Besonders eindrucksvoll waren die Tanzdarbietungen der Schülerinnen, die mit ihren Auftritten regelrecht Tanzgeschichte schrieben und dafür mit begeistertem Applaus belohnt wurden.
Auch die English Theatre Group zeigte ihr Können. Selbstironisch kündigten die Moderatoren den Beitrag mit den Worten “My English is not the yellow from the egg” an, doch die Aufführung überzeugte durch Spielfreude und Engagement. Darüber hinaus gewährten die Jugendlichen humorvolle Einblicke in ihren Schulalltag. Ein Running Gag dabei: Der Satzanfang “Ja, wissen Sie …”, der die Nerven ihrer Lehrerinnen und Lehrer in den vergangenen vier Jahren offenbar regelmäßig auf die Probe stellte.
Mut zum Absurden
Ein besonders origineller Programmpunkt führte das Publikum in eine skurrile “Psychiatrie”. Das gemeinsam mit Theatercoach Sandra Schäfer entwickelte Stück beeindruckte durch Kreativität und Mut zum Absurden. Für große Erheiterung sorgte zudem der Auftritt der Sumoringer, während eine filmreife Zusammenfassung der vergangenen Schuljahre auf der Leinwand für Rückblick und Momente der Erinnerung sorgte.
Zum krönenden Abschluss wagten sich die jungen Burschen – unterstützt von einem Mädchen – bei einer Trampolinshow in luftige Höhen und setzten damit einen energiegeladenen Schlusspunkt unter das Programm. Anschließend fanden die Schülerinnen und Schüler wieder zurück in die Normalität und nutzten die Gelegenheit, um sich bei ihren Klassenvorständen Sabine Bechter und Alexander Pfeiffer sowie bei allen Unterstützern und Gästen zu bedanken.
Erstmals wurde im Rahmen der Veranstaltung auch eine Tombola organisiert. Die Besucher kauften fleißig Lose, um mit dem Erlös die bevorstehende Wien-Woche der Klassen 4A und 4B zu unterstützen.
Zum Abschluss ergriff Direktor Dietmar Fetz das Wort. Er zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, Sponsoren und Gästen. Mit sichtlichem Stolz verabschiedet er, mit kommendem Schulschluss, erneut eine Gruppe junger Menschen in ihre Zukunft und lobte den rundum gelungenen Abend, der – abgesehen von einem kurzen Tonausfall – reibungslos verlief und das Publikum restlos begeisterte. MAM










