Neue Brunnen für Egg und Schwarzenberg

VN / 29.04.2026 • 15:51 Uhr
Gruppenbild der dritten Klasse Werkraumschule mit den Vertretern der Partnerfirmen. PETER STRAUSS
Gruppenbild der dritten Klasse Werkraumschule mit den Vertretern der Partnerfirmen. Peter Strauss

Bregenzerwälder Werkraumschule lud zur Präsentation ihrer Abschlussprojekte.

Andelsbuch, Bezau Schulintern laufen bereits die Vorbereitungen auf die Festveranstaltung “10 Jahre Werkraumschule”, die im Herbst gefeiert wird, aktuell geht die dritte Klasse dieses in Österreich einzigartigen Modells in die Zielgerade des ersten Ausbildungsteils, der Handelsschule. “In wenigen Wochen werden die 25 Schülerinnen und Schüler die dritte Klasse beenden und haben dann eine vollwertige klassische Handelsschulausbildung. Einige von ihnen werden im Herbst ins Berufsleben wechseln, die meisten setzen die Schulausbildung fort”, sagt Klassenvorstand Rainer Kempf. Die Schulausbildung fortsetzen heißt, sie starten in die Lehre. “Das Modell vernetzt drei Jahre Handelsschule und drei Jahre Lehre samt Unternehmerprüfung zur fünfjährigen Werkraumschule – die Jugendlichen absolvieren Handelsschule und Lehre statt in sechs in fünf Jahren”, ergänzt Direktor Mario Hammerer..

Für die Präsentation der Abschluss-Projekte hatten sich die sechs Schülerinnen und 19 Schüler nobel in Schale geworfen.
Für die Präsentation der Abschlussprojekte hatten sich die sechs Schülerinnen und 19 Schüler nobel in Schale geworfen.

Eine echte Herausforderung

Ab dem ersten Schultag orientieren sich die Schüler neben dem Handelsschul-Unterricht auch in den Partnerbetrieben, welcher Handwerksberuf ihnen am meisten zusagt. Der Lehrplan umfasst in drei Ausbildungsjahren u. a. Praktikumswochen, Werkunterricht und Erlernen der Grundlagen des Freizeichnens. Später kommen Handwerkstage hinzu und für besonders Lernfreudige steht sogar der Weg zur Lehre mit Matura offen.

Für die Vertreter der Partnerfirmen gab es ein kleines Dankeschön.   
Für die Vertreter der Partnerfirmen gab es ein kleines Dankeschön.

Highlight zum HASch-Abschluss

Im dritten Schuljahr wird zudem ein handwerkliches Projekt unternehmerisch umgesetzt: Die Vorarbeiten dazu begannen schon vor mehr als einem Jahr – noch in der zweiten Klasse. Schülerinnen und Schüler entschieden sich, bei diesem Abschlussprojekt sechs Trinkwasserbrunnen an prominenten Standorten zu errichten: bei der Volksschule, beim Schwimmbad, auf dem neuen Dorfplatz, in der Junkerau und bei der Mittelschule in Egg sowie am Spielplatz in Schwarzenberg.

Projektbegleiterin Ines Lopez-Cerrato Berlinger gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu den gelungenen Projekten und bedankte sich bei den Vertretern der Handwerksbetriebe für deren professionelle Begleitung.   
Projektbegleiterin Ines Lopez-Cerrato Berlinger gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu den gelungenen Projekten und bedankte sich bei den Vertretern der Handwerksbetriebe für deren professionelle Begleitung.

Nach der Standortfestlegung wurden Entwürfe entwickelt und diese mit der Projektbegleiterin Ines Lopez-Cerrato Berlinger und Klassenvorstand Rainer Kempf abgestimmt und optimiert. Mit dem fixen Plan in der Hand ging es auf die Suche nach Projektpartnern.

Professionell ausgearbeitet, umgesetzt und auch präsentiert.
Professionell ausgearbeitet, umgesetzt und auch präsentiert.

Planung und Kalkulation

Die sechs Trinkwasserbrunnen wurden nicht nur geplant und mit den Partnerbetrieben handwerklich umgesetzt, Schülerinnen und Schüler erstellten auch eine exakte Kalkulation (auf den Cent genau) und überzeugten auch mit der professionellen Präsentation ihrer Arbeiten, für die es in der Aula der Bezauer Schule viel Applaus gab. STP

Stellen unter Beweis, dass Handwerk nicht nur Männersache ist: Angelika Fechtig, Laura Vögel und Hannah Wohlgenannt.
Stellen unter Beweis, dass Handwerk nicht nur Männersache ist: Angelika Fechtig, Laura Vögel und Hannah Wohlgenannt.
Das Publikum der vollbesetzten Aula der Bezauer Schule war von den Abschluss-Arbeiten und deren Präsentation durch die Schülerinnen und Schüler beeindruckt.   
Das Publikum der voll besetzten Aula der Bezauer Schule war von den Abschlussarbeiten und deren Präsentation durch die Schülerinnen und Schüler beeindruckt.
Stellten der dritten Klasse, die mit dieser Abschlussarbeit symbolisch von der Handelsschule in die Lehre wechselt ein gutes Zeugnis aus: Klassenvorstand Rainer Kempf, Eggs Vizebürgermeisterin Carmen Willi und die zuständige Referentin Teresa Meusburger, Projektbegleiterin Ines Lopez-Cerrato Berlinger und Dir. Mario Hammerer (v. l.)
Stellten der dritten Klasse, die mit dieser Abschlussarbeit symbolisch von der Handelsschule in die Lehre wechselt, ein gutes Zeugnis aus: Klassenvorstand Rainer Kempf, Eggs Vizebürgermeisterin Carmen Willi und die zuständige Referentin Teresa Meusburger, Projektbegleiterin Ines Lopez-Cerrato Berlinger und Dir. Mario Hammerer (v. l.)
Kalgin Omar war Teamleiterin beim Projekt im Zentrum Egg.
Kalgin Omar war Teamleiterin beim Projekt im Zentrum Egg.
Bei der Präsentation wurden natürlich auch die Projektpartner aufgelistet.   
Bei der Präsentation wurden natürlich auch die Projektpartner aufgelistet.
Neben der Power-Point-Version gab es die Präsentation auch auf Schautafel und als Mappe – Natalie Wirth und Kalgin Omar zeigen ihre Projekte Schwarzenberg und Zentrum Egg.   
Neben der Power-Point-Version gab es die Präsentation auch auf Schautafel und als Mappe – Natalie Wirth und Kalgin Omar zeigen ihre Projekte Schwarzenberg und Zentrum Egg.
Die Projekte Egg Schwimmbad (Manuel Bischof) und Egg Mittelschule (Alwin Zwerger).   
Die Projekte Egg Schwimmbad (Manuel Bischof) und Egg Mittelschule (Alwin Zwerger).
Die Projekte Egg Volksschule (Arne Bauch) und Egg Junkerau (Luca-Elias Bereuter).
Die Projekte Egg Volksschule (Arne Bauch) und Egg Junkerau (Luca-Elias Bereuter).