Von der Birkenwiese ins Forach: Offensivspieler bleibt Dornbirn treu

Der 21-Jährige Miguel Mayr wechselt vom FC Dornbirn zur Admira Dornbirn.
Dornbirn Nur wenige Kilometer liegen zwischen der Birkenwiese und dem Stadion im Rohrbach – für Miguel Mayr bedeutet der Wechsel innerhalb der Messestadt dennoch einen sportlichen Neustart. Der 21-jährige Offensivspieler schließt sich dem Jubilar SC Admira Dornbirn an und verlässt damit den Westligisten FC Dornbirn. Sein neuer Arbeitgeber feiert heuer sein 80-jähriges Vereinsbestehen.
Nach Niklas Bolgert (Hard), Laurin Schieder (FC Dornbirn) und Tobias Bitschnau (Alberschwende) präsentieren die Admiraner mit Langzeitcoach Herwig Klocker damit bereits den vierten Neuzugang für die kommende Saison. Mayr kam bisher im Frühjahr beim Regionalliga-West-Tabellenfünften FC Dornbirn auf zwölf Einsätze und insgesamt 175 Spielminuten. Die fehlende Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeit gab letztlich den Ausschlag für den Wechsel innerhalb Dornbirns.

Vor allem die starke Konkurrenz in der Offensive machte es für den jungen Angreifer schwierig, sich dauerhaft einen Stammplatz im besten Vorarlberger Amateurteam zu sichern. Rund um Leistungsträger wie Kapitän und Torgarantie Tamas Herbaly ist die Offensivabteilung beim FC Dornbirn stark besetzt.
“Ich hätte beim FC Dornbirn einen Vertrag bekommen, aber es ist momentan schwer, in dieser starken Offensive Stammspieler zu werden. Und ich brauche jetzt einfach Spielzeit”, erklärt Mayr seine Entscheidung. Bei der Admira soll der 21-Jährige künftig mehr Verantwortung übernehmen und eine wichtige Rolle im Angriffsspiel einnehmen.
Auch die sportlichen Perspektiven des Vereins spielen für den Offensivspieler eine große Rolle. “Hoffentlich spielt die Admira im Sommer in der Westliga. Das wäre mega, um sich mit den besten Amateurkickern aus Vorarlberg und Tirol auf hohem Niveau messen zu können und noch mehr Potenzial zu schaffen”, sagt Mayr. Seine Qualitäten sind unbestritten und seit vielen Jahren bekannt.
Mit der Verpflichtung des Dornbirners setzt der SC Admira seinen eingeschlagenen Weg fort und verstärkt sich weiterhin gezielt mit jungen Spielern aus der Region. Für Mayr bietet sich damit die Chance auf mehr Spielzeit, mehr Verantwortung und einen Neustart nur wenige Kilometer von seiner bisherigen Wirkungsstätte entfernt. VN-TK