Firmung mit Lebensmottos in Hohenems

VN / 05.06.2026 • 12:16 Uhr
Dekan Dominik Toplek spendete den Jugendlichen das Sakrament der Firmung.
Dekan Dominik Toplek spendete den Jugendlichen das Sakrament der Firmung.

Rund 300 Gäste feierten mit den Firmlingen in St. Konrad.

Dornbirn 36 Jugendliche aus Hohenems haben vor Kurzem das Sakrament der Firmung empfangen. Bereits zum dritten Mal wurde die Firmvorbereitung gemeinsam für die Jugendlichen der Pfarren St. Konrad und St. Karl organisiert. In den vergangenen Monaten hatten sich die 17-Jährigen in verschiedenen Treffen und Veranstaltungen auf diesen besonderen Tag vorbereitet. Rund 300 Angehörige, Freunde und Pfarrmitglieder nahmen am festlichen Gottesdienst – musikalisch umrahmt vom Chor Joy – in der Pfarrkirche St. Konrad teil.

(Bilder: D. Mathis/ Katholische Kirche Hohenems) 36 Jugendliche aus den Pfarren St. Konrad und St. Karl feierten gemeinsam ihre Firmung in Hohenems.
36 Jugendliche aus den Pfarren St. Konrad und St. Karl feierten gemeinsam ihre Firmung in Hohenems.Katholische Kirche Hohenems

Worte für den Lebensweg

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die jungen Menschen selbst. Jeder Firmling stellte ein persönliches Lebensmotto vor, das aus einem Bibelwort gewählt worden war. Die ausgewählten Verse spiegelten Werte und Haltungen wider, die die Jugendlichen auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten sollen. So erinnerte Nico mit dem Satz “Für Gott ist nichts unmöglich” an Vertrauen und Zuversicht. Amina wählte den Wahlspruch “Euer Ja sei ein Ja, euer Nein sei ein Nein” und betonte damit die Bedeutung von Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Moritz stellte die Hoffnung in den Mittelpunkt und zitierte: “Gib die Hoffnung nie auf, denn mit Gott gibt es immer einen Weg.”

Mit Zuversicht in die Zukunft

Dekan Dominik Toplek griff in seiner Predigt das Thema Gleichgewicht auf. Dabei erinnerte er an einen früheren Firmgottesdienst, bei dem er auf einem Waveboard in die Kirche gefahren war. Das Experiment endete mit einem Sturz, bei dem er sich den Arm brach. Die Firmung konnte damals dennoch wie geplant stattfinden. Die Anekdote nutzte Toplek als Bild für das Leben: “Nicht immer läuft alles nach Plan, entscheidend ist jedoch, immer wieder das Gleichgewicht zu finden und sich vom Geist der Liebe leiten zu lassen.”

Feierlicher Ausklang

Nach dem Gottesdienst klang die Feier bei einem Stehempfang im Beisein der Familien und Gäste aus. Viele nutzten die Gelegenheit für Gespräche und gemeinsame Erinnerungsfotos. Für die Pfarren richtet sich der Blick bereits auf den nächsten Jahrgang. Die Vorbereitung auf die Firmung 2027 beginnt im kommenden Oktober und richtet sich an Jugendliche des Geburtsjahrgangs 2009/2010. Bei Interesse meldet man sich bei: firmung@kath-kirche-hohenems.at. cth