Diskurs und Bildungsmesse bei “Spotlight – Schulgemeinschaft im Fokus”

Im Hofsteigsaal in Lauterach stand kürzlich die Schule im Mittelpunkt.
Lauterach “Die Schulgemeinschaft besteht nicht nur aus Schülern und Schülerinnen, sondern dazu gehören auch die Lehrer, die Schulleitung, die Bildungspolitik und die Eltern. Nur wenn alle Seiten an einem Tisch sitzen und über die Schule diskutieren, kann sich etwas ändern. Das war unser Ziel, weil wir denken, dass Schule mehr kann”, erklärte Jodok Burtscher, stellvertretender Landesobmann der Schülerunion Vorarlberg. Damit begründete er, warum die Schülerunion die Podiumsdiskussion “Spotlight – Schulgemeinschaft im Fokus” organisiert hat.

Rund 400 Schülerinnen und Schüler hatten den Weg nach Lauterach angetreten, um dort einen Diskurs zwischen sechs Diskutantinnen und Diskutanten zu verfolgen, sich zu informieren und auch Fragen zu stellen. Auf der Bühne waren alle Seiten vertreten. Drei Direktorinnen und Direktoren vertraten die Schulen, jeweils ein Mitglied der Landesschülervertretung und des Landeselternverbandes war dabei, und für die Politik sprach die Landesrätin für Bildung, Barbara Schöbi-Fink. Sie finde es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler solche Veranstaltungen besuchen. “Zum einen ist es für die Jugendlichen sehr interessant und zum anderen auch, weil sie erleben, wie unterschiedlich auf den Bildungsbereich geblickt wird”, sagte Schöbi-Fink.

Die Podiumsdiskussion war rund um drei Hauptthemen aufgebaut. Als Erstes sprachen die Rednerinnen und Redner über Mental Health und Mobbingprävention. Fabian Stauss von der LSV meinte, dass Workshops ein wichtiges Instrument seien, um auf Mobbing aufmerksam zu machen. “Wir alle müssen offene Ohren und Augen haben. Auch dann können wir Mobbing ein Stück weit bekämpfen”, appellierte Schöbi-Fink. Auch die Themen Künstliche Intelligenz und Schule für morgen wurden behandelt.

In der Berufsschule Feldkirch werde KI ständig eingesetzt. “Man braucht aber ein sehr gutes Basiswissen, damit KI auch sehr gut verwendet werden kann”, ergänzte Direktorin Bergmeister-Keckeis. Bei einem Punkt waren sich die Diskutantinnen und Diskutanten einig: Schule soll ein Ort sein, an dem sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen, aber auch lernen können. Bei allen Themen wurden Lösungsansätze geteilt und miteinander diskutiert. Auch die anwesenden Jugendlichen konnten während des Diskurses Fragen stellen.

Nach der Diskussion waren die Schülerinnen und Schüler zu einer Infomesse eingeladen. Dort hatten sie Zeit, die Infostände verschiedener Universitäten und Ausbildungswege zu besuchen. Insgesamt gab es neun Infostände, die zum Beispiel von der FH Vorarlberg, der Zeppelin-Universität oder der Universität Liechtenstein besetzt waren. “Wir möchten einfach den Bekanntheitsgrad erhöhen und mögliche Fragen zu der weiteren Ausbildung bei uns beantworten”, erzählte Kristin Achmüller von der Zeppelin-Universität Friedrichshafen. Die Schülerinnen und Schüler bekamen einen “Rallye-Pass”, auf dem Fragen zu den vorhandenen Infotischen standen. Jeder Jugendliche, der die Fragen beantwortete, machte bei einem Gewinnspiel für EF-Sprachreise-Gutscheine mit. LAB
