Diskurs und Bildungsmesse bei “Spotlight – Schulgemeinschaft im Fokus”

VN / 08.07.2026 • 14:07 Uhr
Emil Schmalfuss, Obmann der Schülerunion Vorarlberg, eröffnete die Veranstaltung.
Emil Schmalfuss, Obmann der Schülerunion Vorarlberg, eröffnete die Veranstaltung.Laurenz Burtscher

Im Hofsteigsaal in Lauterach stand kürzlich die Schule im Mittelpunkt.

Lauterach “Die Schulgemeinschaft besteht nicht nur aus Schülern und Schülerinnen, sondern dazu gehören auch die Lehrer, die Schulleitung, die Bildungspolitik und die Eltern. Nur wenn alle Seiten an einem Tisch sitzen und über die Schule diskutieren, kann sich etwas ändern. Das war unser Ziel, weil wir denken, dass Schule mehr kann”, erklärte Jodok Burtscher, stellvertretender Landesobmann der Schülerunion Vorarlberg. Damit begründete er, warum die Schülerunion die Podiumsdiskussion “Spotlight – Schulgemeinschaft im Fokus” organisiert hat.

Verschiedene Schulklassen von Bludenz bis Bregenz attendierten die Podiumsdiskussion.
Verschiedene Schulklassen von Bludenz bis Bregenz nahmen an der Podiumsdiskussion teil.

Rund 400 Schülerinnen und Schüler hatten den Weg nach Lauterach angetreten, um dort einen Diskurs zwischen sechs Diskutantinnen und Diskutanten zu verfolgen, sich zu informieren und auch Fragen zu stellen. Auf der Bühne waren alle Seiten vertreten. Drei Direktorinnen und Direktoren vertraten die Schulen, jeweils ein Mitglied der Landesschülervertretung und des Landeselternverbandes war dabei, und für die Politik sprach die Landesrätin für Bildung, Barbara Schöbi-Fink. Sie finde es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler solche Veranstaltungen besuchen. “Zum einen ist es für die Jugendlichen sehr interessant und zum anderen auch, weil sie erleben, wie unterschiedlich auf den Bildungsbereich geblickt wird”, sagte Schöbi-Fink.

Die Bildungsmesse war gefüllt von diversen Universitätsständen. Auch die Zeppelin Universität aus Friedrichshafen war dabei.
Die Bildungsmesse war gefüllt mit diversen Universitätsständen. Auch die Zeppelin-Universität aus Friedrichshafen war dabei.

Die Podiumsdiskussion war rund um drei Hauptthemen aufgebaut. Als Erstes sprachen die Rednerinnen und Redner über Mental Health und Mobbingprävention. Fabian Stauss von der LSV meinte, dass Workshops ein wichtiges Instrument seien, um auf Mobbing aufmerksam zu machen. “Wir alle müssen offene Ohren und Augen haben. Auch dann können wir Mobbing ein Stück weit bekämpfen”, appellierte Schöbi-Fink. Auch die Themen Künstliche Intelligenz und Schule für morgen wurden behandelt.

Diskutantinnen und Diskutanten von links nach rechts: Maria Strolz, Direktorin an der Riedenburg, Stefan Rainer, Obmann des Landeselternverbandes und Barbara Schöbi-Fink, Landesrätin für Bildung.
Diskutantinnen und Diskutanten von links nach rechts: Maria Strolz, Direktorin an der Riedenburg, Stefan Rainer, Obmann des Landeselternverbandes, und Barbara Schöbi-Fink, Landesrätin für Bildung.

In der Berufsschule Feldkirch werde KI ständig eingesetzt. “Man braucht aber ein sehr gutes Basiswissen, damit KI auch sehr gut verwendet werden kann”, ergänzte Direktorin Bergmeister-Keckeis. Bei einem Punkt waren sich die Diskutantinnen und Diskutanten einig: Schule soll ein Ort sein, an dem sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen, aber auch lernen können. Bei allen Themen wurden Lösungsansätze geteilt und miteinander diskutiert. Auch die anwesenden Jugendlichen konnten während des Diskurses Fragen stellen.

Moderatoren David Herzleier und Jodok Burtscher, Ariel Lang, Direktor vom BORG Egg, Fabian Stauss, Mitglied der Landesschülervertretung und Barbara Bergmeister-Keckeis, Direktorin der Landesberufsschule Feldkirch.
Moderatoren David Herzleier und Jodok Burtscher, Ariel Lang, Direktor des BORG Egg, Fabian Stauss, Mitglied der Landesschülervertretung, und Barbara Bergmeister-Keckeis, Direktorin der Landesberufsschule Feldkirch.

Nach der Diskussion waren die Schülerinnen und Schüler zu einer Infomesse eingeladen. Dort hatten sie Zeit, die Infostände verschiedener Universitäten und Ausbildungswege zu besuchen. Insgesamt gab es neun Infostände, die zum Beispiel von der FH Vorarlberg, der Zeppelin-Universität oder der Universität Liechtenstein besetzt waren. “Wir möchten einfach den Bekanntheitsgrad erhöhen und mögliche Fragen zu der weiteren Ausbildung bei uns beantworten”, erzählte Kristin Achmüller von der Zeppelin-Universität Friedrichshafen. Die Schülerinnen und Schüler bekamen einen “Rallye-Pass”, auf dem Fragen zu den vorhandenen Infotischen standen. Jeder Jugendliche, der die Fragen beantwortete, machte bei einem Gewinnspiel für EF-Sprachreise-Gutscheine mit. LAB

In den kommenden Jahren plant die Schülerunion öfter solche Info-Veranstaltungen zu organisieren.
In den kommenden Jahren plant die Schülerunion, öfter solche Infoveranstaltungen zu organisieren.