Hund im Harder Stedepark zerfleischt: Das sagt der verantwortliche Bürgermeister

Martin Staudinger nimmt Stellung nach der Hundeattacke im Park, wo Leinenpflicht herrscht.
Hard Am 27. Mai dieses Jahres attackierte ein leinenloser Staffordshire Bullterrier einen kleinen Pudel der Rasse Havapoo und verletzte ihn so schwer, dass der kleine Hund starb (die VN berichteten).
Bürgermeister Martin Staudinger spricht in seiner Stellungnahme von einem bedauerlichen Einzelfall und fordert die HundebesitzerInnen zu mehr Rücksichtsnahme im öffentlichen Raum auf.

“Laufend kontrolliert”
Staudinger wörtlich: “Zuallererst mein tiefes Mitgefühl an die Halterin des verstorbenen Hundes. Medienberichten zufolge ist es im Stedepark zu diesem tragischen Vorfall gekommen – dort gilt ganzjährig Leinenpflicht, die von unseren Exekutivorganen auch laufend kontrolliert wird. Wo sich Menschen treffen, treffen immer auch die unterschiedlichsten Interessen aufeinander. Doch was uns in Hard schon immer besonders ausgezeichnet hat, ist das Miteinander. Wir nehmen Rücksicht aufeinander und halten uns an die gesellschaftlichen Spielregeln. Und genau das erwarte ich mir auch von allen Hundebesitzern, die mit ihren geliebten Vierbeinern in Hard spazieren gehen. Wo Leinenpflicht gilt, sind Hunde anzuleinen. Ohne Wenn und Aber.”
Zwingende Nachweise
Wer einen Listenhund besitze, müsse zwingend alle Nachweise erbringen, um diesen Hund halten zu dürfen, und sollte in der Begegnung mit anderen Menschen oder Tieren besonders sorgsam sein, so der Bürgermeister, um zu ergänzen: “Fest steht für mich allerdings auch: Dort, wo Kinder spielen, haben freilaufende Listenhunde nichts verloren.”