Mega-Fäscht rund um Moscht und Musik in Lauterach

Für die 26. Auflage der Lauteracher Traditions-Party wurde der Sternenplatz zu klein.
Lauterach In einer beliebten Wohngemeinde zwischen den Städten Dornbirn und Bregenz wächst Lauterachs Bevölkerung seit Jahrzehnten viel stärker als in anderen großen Gemeinden Vorarlbergs. Geschuldet ist dies zu einem großen Teil dem Zuzug. Umso wichtiger sind Aktionen, mit denen “Neue” in die Dorfgemeinschaft integriert werden. Gute Arbeit leisten diesbezüglich die vielen Vereine, in denen Neo-Lauteracherinnen und -Lauteracher Möglichkeiten zur “Integration” bekommen und sich aktiv in das Dorfgeschehen einbringen können.

Menschen “zusammenbringen”
Um ein lebendiges Dorfgeschehen zu fördern, bieten Vereine vom Sport bis zur Kultur nicht nur den Vereinsalltag, sie sind auch erfolgreich tätig, um durch Veranstaltungen die Menschen “zusammenzubringen”. Die Bürgermusik ist diesbezüglich besonders aktiv und hat mit dem Moscht-Fäscht ein Projekt initiiert, das längst zum Treffpunkt nicht nur für Lauteracherinnen und Lauteracher, sondern auch für Gäste aus nah und fern geworden ist.

Mit dem “Erfolg”, dass der Sternenplatz von Jahr zu Jahr mehr aus allen Nähten platzt. Dank Kaiserwetters setzte sich dieser Trend bei der 26. Auflage weiter fort, und nicht nur der Platz und die Straße davor waren bis zur Absperrung komplett ausgelastet, Tische und Bänke mussten sogar in der Kapellenstraße aufgestellt werden. Und selbst das hätte nicht ausgereicht, hätten nicht zahlreiche Moscht-Fäscht-Gäste einen Stehplatz an der Bar einem Sitzplatz vorgezogen und viele Plätze unter den Sonnenschirmen frei gemacht.

Tradition, Spaß und Unterhaltung
Als die Gemeinde in den 1990er-Jahren den 1975 aufgelassenen Gasthof Sternen erwarb und für andere Nutzung adaptierte, wurde auch der traditionsreiche Sternenplatz reaktiviert und für Veranstaltungen fit gemacht. Die Bürgermusik nützte die Gelegenheit und konzipierte das Moscht-Fäscht, das nicht nur Spaß und Unterhaltung bot, sondern auch an alte Traditionen erinnerte.

Dazu gehörte zur Einleitung ein Gottesdienst, der lange in der Pfarrkirche stattfand, wobei die Festgäste dann in Begleitung der Musik zum Sternen zogen. Seit einigen Jahren findet die Messe am Festplatz statt, und Pfarrmoderator Virgiliu Demsa-Crainicu merkte voll Freude an, dass er selten so viele Gläubige zu einem Gottesdienst begrüßen dürfe. Auch Bürgermeister Elmar Rhomberg, der im Anschluss an die Messe den Fassanstich vornahm, konstatierte einen Rekordbesuch bei der Messe, die wie gewohnt von der Jugendkapelle Lauterach unter Leitung von Martin Schelling und Thomas Jäger gestaltet wurde.

Für das musikalische Unterhaltungsprogramm waren als Gastmusik der Musikverein Bildstein, Brass B&B, das Entenecho und zum Ausklang traditionell die Lauteracher Bauernkapelle zuständig.
Das Gastro-Team sorgte sich wie gewohnt mit verschiedenen Moscht-Spezialitäten um das leibliche Wohl der Gäste. Auch auf die Kleinsten wurde nicht vergessen, sie konnten wieder beim Kinderprogramm verweilen, sich schminken lassen oder Kürbisse schnitzen usw.

Für gute Laune sorgte die Kür des neuen Moscht-Königspaars. Die Ehre kam Lukas Hinteregger und seiner Moschtkönigin Klara Götze zuteil. Beim Moschtkrug-Schieben setzte sich Benedikt Sabato durch und gewann eine Pfanner-Weindegustation für vier Personen. Die weiteren Hauptpreise sicherten sich Fabian Schedler (Preis vom Restaurant Guth), Richard Dietrich, Andreas Ölz (Preise jeweils vom Restaurant Nevo) und Michael Müller (Preis der Metzgerei Klopfer). STP







