Musikgenuss und Hilfe gingen Hand in Hand

Faschingsgarde mobilisierte für den guten Zweck. Spenden von 2100 Euro für “Hand in Hand”.
Langenegg Mit Musik helfen und gleichzeitig einen unvergesslichen Konzertabend erleben: Dieses Ziel wurde beim Benefizkonzert der Allgäuer Band “Hugo 4.0” im Dorfsaal Langenegg eindrucksvoll erreicht. Die Faschingsgarde Langenegg rund um ihren Gründer Kurt Krottenhammer hatte die Veranstaltung vor Kurzem zugunsten des Vereins “Hand in Hand” Bregenzerwald organisiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nach Abzug der anfallenden Kosten konnten 2100 Euro an die soziale Einrichtung übergeben werden.
Bereits im Vorfeld war die Freude groß gewesen, dass die 13-köpfige Band im Rahmen ihrer Herbsttour für ihr einziges Österreich-Konzert im Vorderbregenzerwald gastierte. Die Erwartungen der Gäste wurden dabei nicht enttäuscht. Der Saal war gut gefüllt, das Publikum zeigte sich von den Darbietungen der außergewöhnlichen Besetzung begeistert und spendete der vielseitigen Musikgruppe für ihr abwechslungsreiches Repertoire mehrfach regen Applaus.

Kein Eintritt
Die Solistenauftritte sowie Gesangseinlagen unterstrichen das Können der Formation aus der Nachbarschaft jenseits der Grenze, die sich seit Jahren mit Charity-Konzerten engagiert. Zurück in die Region: Der Verein “Hand in Hand” Bregenzerwald unterstützt sozial benachteiligte Kinder sowie Familien, die unverschuldet in Not geraten sind. “Da für das Konzert kein Eintritt eingehoben wurde, setzte sich die Spendensumme ausschließlich aus freiwilligen Beiträgen der Gäste zusammen. Ein Umstand, der die große Bereitschaft zur Unterstützung in der Region unterstreicht”, so der langjährige örtliche “Obernarr” Krottenhammer, der für das Event als Moderator ins Rennen ging.
Fortsetzung gewünscht
Zu den Gästen beim Konzert zählten unter anderem die Bürgermeister Thomas Konrad (Langenegg) und Philipp Fasser (Lingenau) sowie der Wälder Altlandesrat Erich Schwärzler mit den ehemaligen Gemeindechefs Arnold Hirschbühl und Peter Bereuter. Am Ende war sich das Publikum einig: Eine Fortsetzung wäre wünschenswert. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen im Ländle mit “Hugo 4.0” im Jahr 2027 ist jedenfalls offiziell bereits ausgesprochen. (MST)