Mozartwerk in der Basilika

Das Requiem in d-Moll weckte auch dieses Jahr großes Interesse.
Bildstein Die Seelenmesse von Wolfgang Amadeus Mozart ist ein legendenumwobenes Werk, denn sie ist die letzte und unvollendet hinterlassene Komposition eines der bekanntesten Genies der Musikgeschichte. Seit 2009 wird das Requiem jedes Jahr jeweils am Allerseelen-Abend in Bildstein zelebriert. Pfarrer Paul Burtscher, der gemeinsam mit Bischof Benno Elbs in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshaus die Festmesse feierte, begrüßte wiederum Domkapellmeister Benjamin Lack, der die musikalische Leitung des Projektchores und des Orchesters übernommen hatte.
Brillante Solisten

Das Mozart-Requiem, welches nach Mozarts überraschendem Tod von dessen Schüler Franz Xaver Süssmayr im Jahr 1791 zu Ende geschrieben wurde, ist mit vier Vokalstimmen, einem Chor und einem kleinen klassischen Orchester besetzt. Die vier gesanglichen Hauptrollen wurden von Birgit Plankel (Sopran), Lea Elisabeth Müller (Alt), Nik Kevin Koch (Tenor) und Andreas Lebeda (Bass) in hervorragender Weise besetzt. Der minutenlange Applaus nach der vom Verein “Kultur in Bildstein” organisierten Eucharistiefeier zeugte davon, wie beeindruckt das musikalisch interessierte Publikum wiederum war. Beim abschließenden Ausklang im Basilikasaal waren sich alle Protagonisten einig, dass diese traditionelle Seelenmesse auch im kommenden Jahr wieder stattfinden solle. Und nicht zuletzt dieser großen Zustimmung wegen willigten sowohl der Dirigent als auch das Kulturvereinsteam in diesen Wunsch umgehend ein. NAM
