VN erklären Emser Renaissancealtar

Das Fest Mariä Himmelfahrt stand quasi Pate für den Renaissancealtar von St. Karl.
Hohenems. Am Freitag feiert die Katholische Kirche das Hochfest Mariä Himmelfahrt. Cyrill von Alexandrien hat dieses Fest im 5. Jahrhundert begründet. Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma erhoben.
Nun schmücken zwar unzählige Mariendarstellungen die 172 Vorarlberger Kirchen und 276 Kapellen. Aber nirgendwo findet man die zentralen Augenblicke im Leben der jungen Frau aus Nazareth so eindrucksvoll versammelt wie in dem Prunkstück, das die Hohenemser Pfarrkirche St. Karl Borromäus ziert:
Der hölzerne, reich geschnitzte Renaissancealtar aus der Zeit um 1580 stammt aus der Hand des Feldkircher Bildschnitzers Heinrich Dieffolt. Dieffolt war seit 1567 für Graf Jakob Hannibal I. tätig. Seine Domäne waren Altarbauten, so u. a. in Sursee und in der Pfarrkirche Muri sowie in Bormio. In Hohenems ließ Graf Jakob Hannibal I. zwischen 1578 und 1580 ein Gotteshaus „zu Ehren unserer lieben Frau Maria Himmelfahrt“ errichten. Steinmetze, Zimmerleute und Maurer aus Staad, Rorschach und Wasserburg tummelten sich auf der Baustelle.
Mit dem Altar gelang die Krönung des Werks. Das zentrale Thema ist – auf das Patrozinium abgestimmt – in der vertikalen Mittelachse Maria, von der Verkündigung über die Geburt Christi, der Anbetung der Könige bis zur Krönung Mariens. Die Darstellung in der Mitte stammt von einem Allgäuer Meister um 1530. Seitlich in Baldachinen oder frei auf Gebälksstücken stehend flankieren Heilige aus der Hand von Meister Dieffolt die Gruppenszenen.
Natürlich dürfen auch die Stifter nicht fehlen: Der Bezug ist in den Zwickelreliefs mit Graf Jakob Hannibal I. und seiner Gemahlin Hortensia Borromea gegeben, beide in festlicher Rüstung und von ihren Wappen begleitet.
Die heutige Kirche stammt aus 1797. Der Hohenemser Altar stand nicht immer hier. Er wurde 1887 ins Landesmuseum transferiert, aber anlässlich einer Renovierung der Pfarrkirche 1951 wieder zurückgeholt.

An einem Faden schwebt der Heilige Geist über der Verkündigungsszene: Der Engel Gabriel verheißt der Jungfrau Maria die Geburt des göttlichen Kindes. Der Evangelist Lukas überliefert seine Worte: „„Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“

war Bischof in Konstanz (934 – 975). Dargestellt wird er mit einem Kelch, auf dem eine Spinne sitzt. Als während einer Messe eine Spinne in den Messwein fiel, soll er sie einfach mitgetrunken haben.

Das Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten gefeiert. Jesu Eltern bringen den Erstgeborenen in Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes in den Tempel.

Mit dem Begriff Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten „Sterndeuter“, die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Diese Angaben entstammen einer umfangreichen Legendenbildung. Caspar, Melchior und Balthasar werden in Legenden des 6. Jahrhunderts erstmals erwähnt.

Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, heutige Türkei. Sein Name bedeutet im Griechischen „Sieg(reich)er des Volkes“.

Dass Jesus gemäß jüdischem Brauch am achten Lebenstag beschnitten wurde, berichtet der Evangelist Lukas. Gleichzeitig sei ihm der Name Jesus gegeben worden.

S.ein Evangelium beginnt mit der Darlegung der menschlichen Abkunft Jesu, deshalb ist sein Symbol der Mensch. Er war einer der Jünger Jesu. Nach alter kirchlicher Überlieferung soll Matthäus als erster sein Evangelium in hebräischer Sprache verfasst haben.

war ein römischer Soldat. Der Überlieferung zufolge hatte sich Sebastian als Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof öffentlich zum Christentum bekannt und notleidenden Christen geholfen, woraufhin ihn Diokletian zum Tode verurteilte.

wird mit dem Adler als Symbol dargestellt. Warum? Der hl. Hieronymus liefert folgende Deutung des Adlers als Symbol des vierten Evangelisten: „Johannes erhielt den Adler, weil er im Prolog über das Wort, das am Anfang bei Gott war, höher steigt als die anderen Evangelisten.“

Rochus von Montpellier ist ein Heiliger der katholischen Kirche, der der Legende nach auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken half. Auch wenn er niemals heiliggesprochen wurde, wurden seine Gebeine in Venedig zur Ehren der Altäre erhoben.

Söldnerführer, kämpfte in den Heeren von Karl V. und Philipp II.; von seinem Onkel Papst Pius IV. zum Führer der vatikanischen Truppen bestellt; dann päpstlicher Legat in Spanien. Residierte ab 1567 in Altems, wo er eine bedeutende Kunstsammlung anlegte.

hat vermutlich im 3. oder beginnenden 4. Jahrhundert gelebt und zählt zu den 14 Nothelfern. Wird meist als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Diese Legende fand Verbreitung in der „Legenda Aurea“ aus dem 13. Jahrhundert.

Die Evangelisten erwähnen sie als Begleiterin Jesu und Zeugin der Auferstehung. In der Gnosis wird überliefert, dass Maria Magdalena die Gefährtin Jesu gewesen sei. Das gnostische Evangelium der Maria aus dem zweiten Jahrhundert ist möglicherweise nach ihr benannt.

Nach alter Tradition erster Bischof von Alexandria und Begründer der koptischen Kirche, der Verfasser des Markusevangeliums. Markus wird mit dem Löwen dargestellt, weil im Auftreten Jesu die messianische Zeit beginnt, in der selbst Löwen Frieden halten.

mit Christus, Gottvater und der Taube des hl. Geistes. Maria gilt als Urbild des glaubenden Menschen. Die moderne Theologie interpretiert das Bild von der Krönung Mariens als Hinweis darauf, dass alle Menschen vor Gott eine königliche Würde besitzen.

wird traditionell der Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte im Neuen Testament der Bibel bezeichnet. Die Abfassungszeit ist umstritten (zwischen 60 und 85). Dargestellt wird er mit einem Stier, der als Opfertier galt.

Halbschwester des Kardinals und Erzbischofs von Mailand, Karl Borromäus. Jakob Hannibal I. lässt für seine Gemahlin Hortensia Borromea die Burg Altems durch den italienischen Baumeister Longo umgestalten. So entsteht der Rennaisancepalast.

Den Altar krönt die Darstellung des gekreuzigten Christus. Seine Mutter Maria und Johannes, der „Lieblingsjünger“ Jesu, harren bei ihm aus. Paulus beschreibt ihn im um das Jahr 50 entstandenen Galaterbrief als eine der drei „Säulen“ der jungen Kirche.

An einem Faden schwebt der Heilige Geist über der Verkündigungsszene: Der Engel Gabriel verheißt der Jungfrau Maria die Geburt des göttlichen Kindes. Der Evangelist Lukas überliefert seine Worte: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“

hat vermutlich im 3. oder beginnenden 4. Jahrhundert gelebt und zählt zu den 14 Nothelfern. Wird meist als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Diese Legende fand Verbreitung in der „Legenda Aurea“ aus dem 13. Jahrhundert.

Der hl. Georg lebte im 3. Jahrhundert eventuell in Kappadokien, dem heutigen Zentralanatolien. Mit dem Drachen wird Georg erst etwa 800 Jahre nach der Verbreitung seiner Märtyrer-Legende in der Zeit der Kreuzzüge in Verbindung gebracht.

Der Evangelist Johannes ist der Hauptautor des Johannesevangeliums. Die christliche Tradition setzt ihn mit dem Apostel Johannes als dem Lieblingsjünger Jesu gleich und sieht in ihm auch den Verfasser der Johannesbriefe und der Offenbarung.

Der hl. Georg lebte im 3. Jahrhundert eventuell in Kappadokien, dem heutigen Zentralanatolien. Mit dem Drachen wird Georg erst etwa 800 Jahre nach der Verbreitung seiner Märtyrer-Legende in der Zeit der Kreuzzüge in Verbindung gebracht.

Hieronymus (347 – 420) und Ambrosius (337 – 397). Hieronymus lebte in Trier und Aquileja, als syrischer Eremit und in Rom als Papstsekretär und Seelsorger wohlhabender Frauen. Ambrosius von Mailand wurde als römischer Politiker zum Bischof gewählt.

Gnädig reicht das neugeborene Christkind dem Hirtenjungen eine Hand. Der hl. Josef hält eine Stück Stoff bereit, um das Kind zu bekleiden, die Mutter Gottes trägt ein zeitgenössisches Gewand aus dem 16. Jahrhundert. Ochs und Esel sind sichtlich erfreut.

war ein jüdischer Bußprediger, der um 28 in Galiläa und Judäa auftrat. Historisch belegt ist er durch den jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Johannes wird im Neuen Testament als Prophet der Endzeit und Wegbereiter Jesu Christi mit eigener Anhängerschaft dargestellt.

Gregor der Große (540 – 604) und Augustinus von Hippo (354 – 430). Gregor gilt als einer der größten Päpste der Kirchengeschichte, der erste Mönch in diesem Amt. Augustinus‘ Werk „Bekenntnisse“ gehört zu den einflussreichsten autobiographischen Texten der Weltliteratur.

von Antiochia war Jungfrau und Märtyrin an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert. Ihr soll im Gefängnis ein riesiger Drache erschienen sein, um sie zu verschlingen. Das Kreuzzeichen, das sie schlug, rettete sie jedoch. Deshalb wird sie mit einem Drachen dargestellt.


war Bischof in Konstanz (934 – 975). Dargestellt wird er mit einem Kelch, auf dem eine Spinne sitzt. Als während einer Messe eine Spinne in den Messwein fiel, soll er sie einfach mitgetrunken haben.

Das Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten gefeiert. Jesu Eltern bringen den Erstgeborenen in Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes in den Tempel.

Mit dem Begriff Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten „Sterndeuter“, die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Diese Angaben entstammen einer umfangreichen Legendenbildung. Caspar, Melchior und Balthasar werden in Legenden des 6. Jahrhunderts erstmals erwähnt.

Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, heutige Türkei. Sein Name bedeutet im Griechischen „Sieg(reich)er des Volkes“.

Der Evangelist Johannes ist der Hauptautor des Johannesevangeliums. Die christliche Tradition setzt ihn mit dem Apostel Johannes als dem Lieblingsjünger Jesu gleich und sieht in ihm auch den Verfasser der Johannesbriefe und der Offenbarung.

Dass Jesus gemäß jüdischem Brauch am achten Lebenstag beschnitten wurde, berichtet der Evangelist Lukas. Gleichzeitig sei ihm der Name Jesus gegeben worden.

Sein Evangelium beginnt mit der Darlegung der menschlichen Abkunft Jesu, deshalb ist sein Symbol der Mensch. Er war einer der Jünger Jesu. Nach alter kirchlicher Überlieferung soll Matthäus als erster sein Evangelium in hebräischer Sprache verfasst haben.

war ein römischer Soldat. Der Überlieferung zufolge hatte sich Sebastian als Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof öffentlich zum Christentum bekannt und notleidenden Christen geholfen, woraufhin ihn Diokletian zum Tode verurteilte.

wird mit dem Adler als Symbol dargestellt. Warum? Der hl. Hieronymus liefert folgende Deutung des Adlers als Symbol des vierten Evangelisten: „Johannes erhielt den Adler, weil er im Prolog über das Wort, das am Anfang bei Gott war, höher steigt als die anderen Evangelisten.“

Rochus von Montpellier ist ein Heiliger der katholischen Kirche, der der Legende nach auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken half. Auch wenn er niemals heiliggesprochen wurde, wurden seine Gebeine in Venedig zur Ehren der Altäre erhoben.

Söldnerführer, kämpfte in den Heeren von Karl V. und Philipp II.; von seinem Onkel Papst Pius IV. zum Führer der vatikanischen Truppen bestellt; dann päpstlicher Legat in Spanien. Residierte ab 1567 in Altems, wo er eine bedeutende Kunstsammlung anlegte.

Die Evangelisten erwähnen sie als Begleiterin Jesu und Zeugin der Auferstehung. In der Gnosis wird überliefert, dass Maria Magdalena die Gefährtin Jesu gewesen sei. Das gnostische Evangelium der Maria aus dem zweiten Jahrhundert ist möglicherweise nach ihr benannt.

Nach alter Tradition erster Bischof von Alexandria und Begründer der koptischen Kirche, der Verfasser des Markusevangeliums. Markus wird mit dem Löwen dargestellt, weil im Auftreten Jesu die messianische Zeit beginnt, in der selbst Löwen Frieden halten.

mit Christus, Gottvater und der Taube des hl. Geistes. Maria gilt als Urbild des glaubenden Menschen. Die moderne Theologie interpretiert das Bild von der Krönung Mariens als Hinweis darauf, dass alle Menschen vor Gott eine königliche Würde besitzen.

wird traditionell der Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte im Neuen Testament der Bibel bezeichnet. Die Abfassungszeit ist umstritten (zwischen 60 und 85). Dargestellt wird er mit einem Stier, der als Opfertier galt.

Hieronymus (347 – 420) und Ambrosius (337 – 397). Hieronymus lebte in Trier und Aquileja, als syrischer Eremit und in Rom als Papstsekretär und Seelsorger wohlhabender Frauen. Ambrosius von Mailand wurde als römischer Politiker zum Bischof gewählt.

Halbschwester des Kardinals und Erzbischofs von Mailand, Karl Borromäus. Jakob Hannibal I. lässt für seine Gemahlin Hortensia Borromea die Burg Altems durch den italienischen Baumeister Longo umgestalten. So entsteht der Renaissancepalast.

Den Altar krönt die Darstellung des gekreuzigten Christus. Seine Mutter Maria und Johannes, der „Lieblingsjünger“ Jesu, harren bei ihm aus. Paulus beschreibt ihn im um das Jahr 50 entstandenen Galaterbrief als eine der drei „Säulen“ der jungen Kirche.

Gnädig reicht das neugeborene Christkind dem Hirtenjungen eine Hand. Der hl. Josef hält eine Stück Stoff bereit, um das Kind zu bekleiden, die Mutter Gottes trägt ein zeitgenössisches Gewand aus dem 16. Jahrhundert. Ochs und Esel sind sichtlich erfreut.

war ein jüdischer Bußprediger, der um 28 in Galiläa und Judäa auftrat. Historisch belegt ist er durch den jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Johannes wird im Neuen Testament als Prophet der Endzeit und Wegbereiter Jesu Christi mit eigener Anhängerschaft dargestellt.

Gregor der Große (540 – 604) und Augustinus von Hippo (354 – 430). Gregor gilt als einer der größten Päpste der Kirchengeschichte, der erste Mönch in diesem Amt. Augustinus Werk „Bekenntnisse“ gehört zu den einflussreichsten autobiographischen Texten der Weltliteratur.

von Antiochia war Jungfrau und Märtyrin an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert. Ihr soll im Gefängnis ein riesiger Drache erschienen sein, um sie zu verschlingen. Das Kreuzzeichen, das sie schlug, rettete sie jedoch. Deshalb wird sie mit einem Drachen dargestellt.