VN erklären Emser Renaissancealtar

Vorarlberg / 13.08.2014 • 18:37 Uhr
Fotos: VN/Steurer
Fotos: VN/Steurer

Das Fest Mariä Himmelfahrt stand quasi Pate für den Renaissancealtar von St. Karl.

Hohenems. Am Freitag feiert die Katholische Kirche das Hochfest Mariä Himmelfahrt. Cyrill von Alexandrien hat dieses Fest im 5. Jahrhundert begründet. Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma erhoben.

Nun schmücken zwar unzählige Mariendarstellungen die 172 Vorarlberger Kirchen und 276 Kapellen. Aber nirgendwo findet man die zentralen Augenblicke im Leben der jungen Frau aus Nazareth so eindrucksvoll versammelt wie in dem Prunkstück, das die Hohenemser Pfarrkirche St. Karl Borromäus ziert:

Der hölzerne, reich geschnitzte Renaissancealtar aus der Zeit um 1580 stammt aus der Hand des Feldkircher Bildschnitzers Heinrich Dieffolt. Dieffolt war seit 1567 für Graf Jakob Hannibal I. tätig. Seine Domäne waren Altarbauten, so u. a. in Sursee und in der Pfarrkirche Muri sowie in Bormio. In Hohenems ließ Graf Jakob Hannibal I. zwischen 1578 und 1580 ein Gotteshaus „zu Ehren unserer lieben Frau Maria Himmelfahrt“ errichten. Steinmetze, Zimmerleute und Maurer aus Staad, Rorschach und Wasserburg tummelten sich auf der Baustelle.

Mit dem Altar gelang die Krönung des Werks. Das zentrale Thema ist – auf das Patrozinium abgestimmt – in der vertikalen Mittelachse Maria, von der Verkündigung über die Geburt Christi, der Anbetung der Könige bis zur Krönung Mariens. Die Darstellung in der Mitte stammt von einem Allgäuer Meister um 1530. Seitlich in Baldachinen oder frei auf Gebälksstücken stehend flankieren Heilige aus der Hand von Meister Dieffolt die Gruppenszenen.

Natürlich dürfen auch die Stifter nicht fehlen: Der Bezug ist in den Zwickelreliefs mit Graf Jakob Hannibal I. und seiner Gemahlin Hortensia Borromea gegeben, beide in festlicher Rüstung und von ihren Wappen begleitet.

Die heutige Kirche stammt aus 1797. Der Hohenemser Altar stand nicht immer hier. Er wurde 1887 ins Landesmuseum transferiert, aber anlässlich einer Renovierung der Pfarrkirche 1951 wieder zurückgeholt.

VerkündigungAn einem Faden schwebt der Heilige Geist über der Verkündigungsszene: Der Engel Gabriel verheißt der Jungfrau Maria die Geburt des göttlichen Kindes. Der Evangelist Lukas überliefert seine Worte: „„Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“
Verkündigung
An einem Faden schwebt der Heilige Geist über der Verkündigungsszene: Der Engel Gabriel verheißt der Jungfrau Maria die Geburt des göttlichen Kindes. Der Evangelist Lukas überliefert seine Worte: „„Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“
Hl. Konradwar Bischof in Konstanz (934 – 975). Dargestellt wird er mit einem Kelch, auf dem eine Spinne sitzt. Als während einer Messe eine Spinne in den Messwein fiel, soll er sie einfach mitgetrunken haben.
Hl. Konrad
war Bischof in Konstanz (934 – 975). Dargestellt wird er mit einem Kelch, auf dem eine Spinne sitzt. Als während einer Messe eine Spinne in den Messwein fiel, soll er sie einfach mitgetrunken haben.
Darstellung im TempelDas Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten gefeiert. Jesu Eltern bringen den Erstgeborenen in Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes in den Tempel.
Darstellung im Tempel
Das Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten gefeiert. Jesu Eltern bringen den Erstgeborenen in Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes in den Tempel.
Die Heiligen drei KönigeMit dem Begriff Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten „Sterndeuter“, die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Diese Angaben entstammen einer umfangreichen Legendenbildung. Caspar, Melchior und Balthasar werden in Legenden des 6. Jahrhunderts erstmals erwähnt.
Die Heiligen drei Könige
Mit dem Begriff Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten „Sterndeuter“, die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Diese Angaben entstammen einer umfangreichen Legendenbildung. Caspar, Melchior und Balthasar werden in Legenden des 6. Jahrhunderts erstmals erwähnt.
Hl. NikolausNikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, heutige Türkei. Sein Name bedeutet im Griechischen „Sieg(reich)er des Volkes“.
Hl. Nikolaus
Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, heutige Türkei. Sein Name bedeutet im Griechischen „Sieg(reich)er des Volkes“.
Beschneidung JesuDass Jesus gemäß jüdischem Brauch am achten Lebenstag beschnitten wurde, berichtet der Evangelist Lukas. Gleichzeitig sei ihm der Name Jesus gegeben worden.
Beschneidung Jesu
Dass Jesus gemäß jüdischem Brauch am achten Lebenstag beschnitten wurde, berichtet der Evangelist Lukas. Gleichzeitig sei ihm der Name Jesus gegeben worden.
Evangelist MatthäusS.ein Evangelium beginnt mit der Darlegung der menschlichen Abkunft Jesu, deshalb ist sein Symbol der Mensch. Er war einer der Jünger Jesu. Nach alter kirchlicher Überlieferung soll Matthäus als erster sein Evangelium in hebräischer Sprache verfasst haben.
Evangelist Matthäus
S.ein Evangelium beginnt mit der Darlegung der menschlichen Abkunft Jesu, deshalb ist sein Symbol der Mensch. Er war einer der Jünger Jesu. Nach alter kirchlicher Überlieferung soll Matthäus als erster sein Evangelium in hebräischer Sprache verfasst haben.
Hl. Sebastianwar ein römischer Soldat. Der Überlieferung zufolge hatte sich Sebastian als Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof öffentlich zum Christentum bekannt und notleidenden Christen geholfen, woraufhin ihn Diokletian zum Tode verurteilte.
Hl. Sebastian
war ein römischer Soldat. Der Überlieferung zufolge hatte sich Sebastian als Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof öffentlich zum Christentum bekannt und notleidenden Christen geholfen, woraufhin ihn Diokletian zum Tode verurteilte.
Evangelist Johanneswird mit dem Adler als Symbol dargestellt. Warum? Der hl. Hieronymus liefert folgende Deutung des Adlers als Symbol des vierten Evangelisten: „Johannes erhielt den Adler, weil er im Prolog über das Wort, das am Anfang bei Gott war, höher steigt als die anderen Evangelisten.“
Evangelist Johannes
wird mit dem Adler als Symbol dargestellt. Warum? Der hl. Hieronymus liefert folgende Deutung des Adlers als Symbol des vierten Evangelisten: „Johannes erhielt den Adler, weil er im Prolog über das Wort, das am Anfang bei Gott war, höher steigt als die anderen Evangelisten.“
RochusRochus von Montpellier ist ein Heiliger der katholischen Kirche, der der Legende nach auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken half. Auch wenn er niemals heiliggesprochen wurde, wurden seine Gebeine in Venedig zur Ehren der Altäre erhoben.
Rochus
Rochus von Montpellier ist ein Heiliger der katholischen Kirche, der der Legende nach auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken half. Auch wenn er niemals heiliggesprochen wurde, wurden seine Gebeine in Venedig zur Ehren der Altäre erhoben.
Jakob Hannibal I.Söldnerführer, kämpfte in den Heeren von Karl V. und Philipp II.; von seinem Onkel Papst Pius IV. zum Führer der vatikanischen Truppen bestellt; dann päpstlicher Legat in Spanien. Residierte ab 1567 in Altems, wo er eine bedeutende Kunstsammlung anlegte.
Jakob Hannibal I.
Söldnerführer, kämpfte in den Heeren von Karl V. und Philipp II.; von seinem Onkel Papst Pius IV. zum Führer der vatikanischen Truppen bestellt; dann päpstlicher Legat in Spanien. Residierte ab 1567 in Altems, wo er eine bedeutende Kunstsammlung anlegte.
Hl. Christophorushat vermutlich im 3. oder beginnenden 4. Jahrhundert gelebt und zählt zu den 14 Nothelfern. Wird meist als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Diese Legende fand Verbreitung in der „Legenda Aurea“ aus dem 13. Jahrhundert.
Hl. Christophorus
hat vermutlich im 3. oder beginnenden 4. Jahrhundert gelebt und zählt zu den 14 Nothelfern. Wird meist als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Diese Legende fand Verbreitung in der „Legenda Aurea“ aus dem 13. Jahrhundert.
Maria MagdalenaDie Evangelisten erwähnen sie als Begleiterin Jesu und Zeugin der Auferstehung. In der Gnosis wird überliefert, dass Maria Magdalena die Gefährtin Jesu gewesen sei. Das gnostische Evangelium der Maria aus dem zweiten Jahrhundert ist möglicherweise nach ihr benannt.
Maria Magdalena
Die Evangelisten erwähnen sie als Begleiterin Jesu und Zeugin der Auferstehung. In der Gnosis wird überliefert, dass Maria Magdalena die Gefährtin Jesu gewesen sei. Das gnostische Evangelium der Maria aus dem zweiten Jahrhundert ist möglicherweise nach ihr benannt.
Evangelist MarkusNach alter Tradition erster Bischof von Alexandria und Begründer der koptischen Kirche, der Verfasser des Markusevangeliums. Markus wird mit dem Löwen dargestellt, weil im Auftreten Jesu die messianische Zeit beginnt, in der selbst Löwen Frieden halten.
Evangelist Markus
Nach alter Tradition erster Bischof von Alexandria und Begründer der koptischen Kirche, der Verfasser des Markusevangeliums. Markus wird mit dem Löwen dargestellt, weil im Auftreten Jesu die messianische Zeit beginnt, in der selbst Löwen Frieden halten.
Krönung Mariensmit Christus, Gottvater und der Taube des hl. Geistes. Maria gilt als Urbild des glaubenden Menschen. Die moderne Theologie interpretiert das Bild von der Krönung Mariens als Hinweis darauf, dass alle Menschen vor Gott eine königliche Würde besitzen.
Krönung Mariens
mit Christus, Gottvater und der Taube des hl. Geistes. Maria gilt als Urbild des glaubenden Menschen. Die moderne Theologie interpretiert das Bild von der Krönung Mariens als Hinweis darauf, dass alle Menschen vor Gott eine königliche Würde besitzen.
Evangelist Lukaswird traditionell der Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte im Neuen Testament der Bibel bezeichnet. Die Abfassungszeit ist umstritten (zwischen 60 und 85). Dargestellt wird er mit einem Stier, der als Opfertier galt.
Evangelist Lukas
wird traditionell der Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte im Neuen Testament der Bibel bezeichnet. Die Abfassungszeit ist umstritten (zwischen 60 und 85). Dargestellt wird er mit einem Stier, der als Opfertier galt.
Hortensia BorromeaHalbschwester des Kardinals und Erzbischofs von Mailand, Karl Borromäus. Jakob Hannibal I. lässt für seine Gemahlin Hortensia Borromea die Burg Altems durch den italienischen Baumeister Longo umgestalten. So entsteht der Rennaisancepalast.
Hortensia Borromea
Halbschwester des Kardinals und Erzbischofs von Mailand, Karl Borromäus. Jakob Hannibal I. lässt für seine Gemahlin Hortensia Borromea die Burg Altems durch den italienischen Baumeister Longo umgestalten. So entsteht der Rennaisancepalast.
KreuzigungsgruppeDen Altar krönt die Darstellung des gekreuzigten Christus. Seine Mutter Maria und Johannes, der „Lieblingsjünger“ Jesu, harren bei ihm aus. Paulus beschreibt ihn im um das Jahr 50 entstandenen Galaterbrief als eine der drei „Säulen“ der jungen Kirche.
Kreuzigungsgruppe
Den Altar krönt die Darstellung des gekreuzigten Christus. Seine Mutter Maria und Johannes, der „Lieblingsjünger“ Jesu, harren bei ihm aus. Paulus beschreibt ihn im um das Jahr 50 entstandenen Galaterbrief als eine der drei „Säulen“ der jungen Kirche.
VerkündigungAn einem Faden schwebt der Heilige Geist über der Verkündigungsszene: Der Engel Gabriel verheißt der Jungfrau Maria die Geburt des göttlichen Kindes. Der Evangelist Lukas überliefert seine Worte: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“
Verkündigung
An einem Faden schwebt der Heilige Geist über der Verkündigungsszene: Der Engel Gabriel verheißt der Jungfrau Maria die Geburt des göttlichen Kindes. Der Evangelist Lukas überliefert seine Worte: „Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“
Hl. Christophorushat vermutlich im 3. oder beginnenden 4. Jahrhundert gelebt und zählt zu den 14 Nothelfern. Wird meist als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Diese Legende fand Verbreitung in der „Legenda Aurea“ aus dem 13. Jahrhundert.
Hl. Christophorus
hat vermutlich im 3. oder beginnenden 4. Jahrhundert gelebt und zählt zu den 14 Nothelfern. Wird meist als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Diese Legende fand Verbreitung in der „Legenda Aurea“ aus dem 13. Jahrhundert.
Hl. GeorgDer hl. Georg lebte im 3. Jahrhundert eventuell in Kappadokien, dem heutigen Zentralanatolien. Mit dem Drachen wird Georg erst etwa 800 Jahre nach der Verbreitung seiner Märtyrer-Legende in der Zeit der Kreuzzüge in Verbindung gebracht.
Hl. Georg
Der hl. Georg lebte im 3. Jahrhundert eventuell in Kappadokien, dem heutigen Zentralanatolien. Mit dem Drachen wird Georg erst etwa 800 Jahre nach der Verbreitung seiner Märtyrer-Legende in der Zeit der Kreuzzüge in Verbindung gebracht.
Evangelist JohannesDer Evangelist Johannes ist der Hauptautor des Johannesevangeliums. Die christliche Tradition setzt ihn mit dem Apostel Johannes als dem Lieblingsjünger Jesu gleich und sieht in ihm auch den Verfasser der Johannesbriefe und der Offenbarung.
Evangelist Johannes
Der Evangelist Johannes ist der Hauptautor des Johannesevangeliums. Die christliche Tradition setzt ihn mit dem Apostel Johannes als dem Lieblingsjünger Jesu gleich und sieht in ihm auch den Verfasser der Johannesbriefe und der Offenbarung.
Hl. GeorgDer hl. Georg lebte im 3. Jahrhundert eventuell in Kappadokien, dem heutigen Zentralanatolien. Mit dem Drachen wird Georg erst etwa 800 Jahre nach der Verbreitung seiner Märtyrer-Legende in der Zeit der Kreuzzüge in Verbindung gebracht.
Hl. Georg
Der hl. Georg lebte im 3. Jahrhundert eventuell in Kappadokien, dem heutigen Zentralanatolien. Mit dem Drachen wird Georg erst etwa 800 Jahre nach der Verbreitung seiner Märtyrer-Legende in der Zeit der Kreuzzüge in Verbindung gebracht.
Zwei KirchenväterHieronymus (347 – 420) und Ambrosius (337 – 397). Hieronymus lebte in Trier und Aquileja, als syrischer Eremit und in Rom als Papstsekretär und Seelsorger wohlhabender Frauen. Ambrosius von Mailand wurde als römischer Politiker zum Bischof gewählt.
Zwei Kirchenväter
Hieronymus (347 – 420) und Ambrosius (337 – 397). Hieronymus lebte in Trier und Aquileja, als syrischer Eremit und in Rom als Papstsekretär und Seelsorger wohlhabender Frauen. Ambrosius von Mailand wurde als römischer Politiker zum Bischof gewählt.
Christi GeburtGnädig reicht das neugeborene Christkind dem Hirtenjungen eine Hand. Der hl. Josef hält eine Stück Stoff bereit, um das Kind zu bekleiden, die Mutter Gottes trägt ein zeitgenössisches Gewand aus dem 16. Jahrhundert. Ochs und Esel sind sichtlich erfreut.
Christi Geburt
Gnädig reicht das neugeborene Christkind dem Hirtenjungen eine Hand. Der hl. Josef hält eine Stück Stoff bereit, um das Kind zu bekleiden, die Mutter Gottes trägt ein zeitgenössisches Gewand aus dem 16. Jahrhundert. Ochs und Esel sind sichtlich erfreut.
Johannes, der Täuferwar ein jüdischer Bußprediger, der um 28 in Galiläa und Judäa auftrat. Historisch belegt ist er durch den jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Johannes wird im Neuen Testament als Prophet der Endzeit und Wegbereiter Jesu Christi mit eigener Anhängerschaft dargestellt.
Johannes, der Täufer
war ein jüdischer Bußprediger, der um 28 in Galiläa und Judäa auftrat. Historisch belegt ist er durch den jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Johannes wird im Neuen Testament als Prophet der Endzeit und Wegbereiter Jesu Christi mit eigener Anhängerschaft dargestellt.
Zwei KirchenväterGregor der Große (540 – 604) und Augustinus von Hippo (354 – 430). Gregor gilt als einer der größten Päpste der Kirchengeschichte, der erste Mönch in diesem Amt. Augustinus‘ Werk „Bekenntnisse“ gehört zu den einflussreichsten autobiographischen Texten der Weltliteratur.
Zwei Kirchenväter
Gregor der Große (540 – 604) und Augustinus von Hippo (354 – 430). Gregor gilt als einer der größten Päpste der Kirchengeschichte, der erste Mönch in diesem Amt. Augustinus‘ Werk „Bekenntnisse“ gehört zu den einflussreichsten autobiographischen Texten der Weltliteratur.
Hl. Margaretavon Antiochia war Jungfrau und Märtyrin an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert. Ihr soll im Gefängnis ein riesiger Drache erschienen sein, um sie zu verschlingen. Das Kreuzzeichen, das sie schlug, rettete sie jedoch. Deshalb wird sie mit einem Drachen dargestellt.
Hl. Margareta
von Antiochia war Jungfrau und Märtyrin an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert. Ihr soll im Gefängnis ein riesiger Drache erschienen sein, um sie zu verschlingen. Das Kreuzzeichen, das sie schlug, rettete sie jedoch. Deshalb wird sie mit einem Drachen dargestellt.
Fotos: VN/Steurer
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Hl. Konradwar Bischof in Konstanz (934 – 975). Dargestellt wird er mit einem Kelch, auf dem eine Spinne sitzt. Als während einer Messe eine Spinne in den Messwein fiel, soll er sie einfach mitgetrunken haben.
Hl. Konrad
war Bischof in Konstanz (934 – 975). Dargestellt wird er mit einem Kelch, auf dem eine Spinne sitzt. Als während einer Messe eine Spinne in den Messwein fiel, soll er sie einfach mitgetrunken haben.
Darstellung im TempelDas Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten gefeiert. Jesu Eltern bringen den Erstgeborenen in Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes in den Tempel.
Darstellung im Tempel
Das Fest der Darstellung des Herrn wird vierzig Tage nach Weihnachten gefeiert. Jesu Eltern bringen den Erstgeborenen in Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes in den Tempel.
Die Heiligen Drei KönigeMit dem Begriff Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten „Sterndeuter“, die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Diese Angaben entstammen einer umfangreichen Legendenbildung. Caspar, Melchior und Balthasar werden in Legenden des 6. Jahrhunderts erstmals erwähnt.
Die Heiligen Drei Könige
Mit dem Begriff Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnten „Sterndeuter“, die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Diese Angaben entstammen einer umfangreichen Legendenbildung. Caspar, Melchior und Balthasar werden in Legenden des 6. Jahrhunderts erstmals erwähnt.
Hl. NikolausNikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, heutige Türkei. Sein Name bedeutet im Griechischen „Sieg(reich)er des Volkes“.
Hl. Nikolaus
Nikolaus wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, heutige Türkei. Sein Name bedeutet im Griechischen „Sieg(reich)er des Volkes“.
Evangelist JohannesDer Evangelist Johannes ist der Hauptautor des Johannesevangeliums. Die christliche Tradition setzt ihn mit dem Apostel Johannes als dem Lieblingsjünger Jesu gleich und sieht in ihm auch den Verfasser der Johannesbriefe und der Offenbarung.
Evangelist Johannes
Der Evangelist Johannes ist der Hauptautor des Johannesevangeliums. Die christliche Tradition setzt ihn mit dem Apostel Johannes als dem Lieblingsjünger Jesu gleich und sieht in ihm auch den Verfasser der Johannesbriefe und der Offenbarung.
Beschneidung JesuDass Jesus gemäß jüdischem Brauch am achten Lebenstag beschnitten wurde, berichtet der Evangelist Lukas. Gleichzeitig sei ihm der Name Jesus gegeben worden.
Beschneidung Jesu
Dass Jesus gemäß jüdischem Brauch am achten Lebenstag beschnitten wurde, berichtet der Evangelist Lukas. Gleichzeitig sei ihm der Name Jesus gegeben worden.
Evangelist MatthäusSein Evangelium beginnt mit der Darlegung der menschlichen Abkunft Jesu, deshalb ist sein Symbol der Mensch. Er war einer der Jünger Jesu. Nach alter kirchlicher Überlieferung soll Matthäus als erster sein Evangelium in hebräischer Sprache verfasst haben.
Evangelist Matthäus
Sein Evangelium beginnt mit der Darlegung der menschlichen Abkunft Jesu, deshalb ist sein Symbol der Mensch. Er war einer der Jünger Jesu. Nach alter kirchlicher Überlieferung soll Matthäus als erster sein Evangelium in hebräischer Sprache verfasst haben.
Hl. Sebastianwar ein römischer Soldat. Der Überlieferung zufolge hatte sich Sebastian als Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof öffentlich zum Christentum bekannt und notleidenden Christen geholfen, woraufhin ihn Diokletian zum Tode verurteilte.
Hl. Sebastian
war ein römischer Soldat. Der Überlieferung zufolge hatte sich Sebastian als Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof öffentlich zum Christentum bekannt und notleidenden Christen geholfen, woraufhin ihn Diokletian zum Tode verurteilte.
Evangelist Johanneswird mit dem Adler als Symbol dargestellt. Warum? Der hl. Hieronymus liefert folgende Deutung des Adlers als Symbol des vierten Evangelisten: „Johannes erhielt den Adler, weil er im Prolog über das Wort, das am Anfang bei Gott war, höher steigt als die anderen Evangelisten.“
Evangelist Johannes
wird mit dem Adler als Symbol dargestellt. Warum? Der hl. Hieronymus liefert folgende Deutung des Adlers als Symbol des vierten Evangelisten: „Johannes erhielt den Adler, weil er im Prolog über das Wort, das am Anfang bei Gott war, höher steigt als die anderen Evangelisten.“
RochusRochus von Montpellier ist ein Heiliger der katholischen Kirche, der der Legende nach auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken half. Auch wenn er niemals heiliggesprochen wurde, wurden seine Gebeine in Venedig zur Ehren der Altäre erhoben.
Rochus
Rochus von Montpellier ist ein Heiliger der katholischen Kirche, der der Legende nach auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken half. Auch wenn er niemals heiliggesprochen wurde, wurden seine Gebeine in Venedig zur Ehren der Altäre erhoben.
Jakob Hannibal I.Söldnerführer, kämpfte in den Heeren von Karl V. und Philipp II.; von seinem Onkel Papst Pius IV. zum Führer der vatikanischen Truppen bestellt; dann päpstlicher Legat in Spanien. Residierte ab 1567 in Altems, wo er eine bedeutende Kunstsammlung anlegte.
Jakob Hannibal I.
Söldnerführer, kämpfte in den Heeren von Karl V. und Philipp II.; von seinem Onkel Papst Pius IV. zum Führer der vatikanischen Truppen bestellt; dann päpstlicher Legat in Spanien. Residierte ab 1567 in Altems, wo er eine bedeutende Kunstsammlung anlegte.
Maria MagdalenaDie Evangelisten erwähnen sie als Begleiterin Jesu und Zeugin der Auferstehung. In der Gnosis wird überliefert, dass Maria Magdalena die Gefährtin Jesu gewesen sei. Das gnostische Evangelium der Maria aus dem zweiten Jahrhundert ist möglicherweise nach ihr benannt.
Maria Magdalena
Die Evangelisten erwähnen sie als Begleiterin Jesu und Zeugin der Auferstehung. In der Gnosis wird überliefert, dass Maria Magdalena die Gefährtin Jesu gewesen sei. Das gnostische Evangelium der Maria aus dem zweiten Jahrhundert ist möglicherweise nach ihr benannt.
Evangelist MarkusNach alter Tradition erster Bischof von Alexandria und Begründer der koptischen Kirche, der Verfasser des Markusevangeliums. Markus wird mit dem Löwen dargestellt, weil im Auftreten Jesu die messianische Zeit beginnt, in der selbst Löwen Frieden halten.
Evangelist Markus
Nach alter Tradition erster Bischof von Alexandria und Begründer der koptischen Kirche, der Verfasser des Markusevangeliums. Markus wird mit dem Löwen dargestellt, weil im Auftreten Jesu die messianische Zeit beginnt, in der selbst Löwen Frieden halten.
Krönung Mariensmit Christus, Gottvater und der Taube des hl. Geistes. Maria gilt als Urbild des glaubenden Menschen. Die moderne Theologie interpretiert das Bild von der Krönung Mariens als Hinweis darauf, dass alle Menschen vor Gott eine königliche Würde besitzen.
Krönung Mariens
mit Christus, Gottvater und der Taube des hl. Geistes. Maria gilt als Urbild des glaubenden Menschen. Die moderne Theologie interpretiert das Bild von der Krönung Mariens als Hinweis darauf, dass alle Menschen vor Gott eine königliche Würde besitzen.
Evangelist Lukaswird traditionell der Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte im Neuen Testament der Bibel bezeichnet. Die Abfassungszeit ist umstritten (zwischen 60 und 85). Dargestellt wird er mit einem Stier, der als Opfertier galt.
Evangelist Lukas
wird traditionell der Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte im Neuen Testament der Bibel bezeichnet. Die Abfassungszeit ist umstritten (zwischen 60 und 85). Dargestellt wird er mit einem Stier, der als Opfertier galt.
Zwei KirchenväterHieronymus (347 – 420) und Ambrosius (337 – 397). Hieronymus lebte in Trier und Aquileja, als syrischer Eremit und in Rom als Papstsekretär und Seelsorger wohlhabender Frauen. Ambrosius von Mailand wurde als römischer Politiker zum Bischof gewählt.
Zwei Kirchenväter
Hieronymus (347 – 420) und Ambrosius (337 – 397). Hieronymus lebte in Trier und Aquileja, als syrischer Eremit und in Rom als Papstsekretär und Seelsorger wohlhabender Frauen. Ambrosius von Mailand wurde als römischer Politiker zum Bischof gewählt.
Hortensia BorromeaHalbschwester des Kardinals und Erzbischofs von Mailand, Karl Borromäus. Jakob Hannibal I. lässt für seine Gemahlin Hortensia Borromea die Burg Altems durch den italienischen Baumeister Longo umgestalten. So entsteht der Renaissancepalast.
Hortensia Borromea
Halbschwester des Kardinals und Erzbischofs von Mailand, Karl Borromäus. Jakob Hannibal I. lässt für seine Gemahlin Hortensia Borromea die Burg Altems durch den italienischen Baumeister Longo umgestalten. So entsteht der Renaissancepalast.
KreuzigungsgruppeDen Altar krönt die Darstellung des gekreuzigten Christus. Seine Mutter Maria und Johannes, der „Lieblingsjünger“ Jesu, harren bei ihm aus. Paulus beschreibt ihn im um das Jahr 50 entstandenen Galaterbrief als eine der drei „Säulen“ der jungen Kirche.
Kreuzigungsgruppe
Den Altar krönt die Darstellung des gekreuzigten Christus. Seine Mutter Maria und Johannes, der „Lieblingsjünger“ Jesu, harren bei ihm aus. Paulus beschreibt ihn im um das Jahr 50 entstandenen Galaterbrief als eine der drei „Säulen“ der jungen Kirche.
Christi GeburtGnädig reicht das neugeborene Christkind dem Hirtenjungen eine Hand. Der hl. Josef hält eine Stück Stoff bereit, um das Kind zu bekleiden, die Mutter Gottes trägt ein zeitgenössisches Gewand aus dem 16. Jahrhundert. Ochs und Esel sind sichtlich erfreut.
Christi Geburt
Gnädig reicht das neugeborene Christkind dem Hirtenjungen eine Hand. Der hl. Josef hält eine Stück Stoff bereit, um das Kind zu bekleiden, die Mutter Gottes trägt ein zeitgenössisches Gewand aus dem 16. Jahrhundert. Ochs und Esel sind sichtlich erfreut.
Johannes, der Täuferwar ein jüdischer Bußprediger, der um 28 in Galiläa und Judäa auftrat. Historisch belegt ist er durch den jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Johannes wird im Neuen Testament als Prophet der Endzeit und Wegbereiter Jesu Christi mit eigener Anhängerschaft dargestellt.
Johannes, der Täufer
war ein jüdischer Bußprediger, der um 28 in Galiläa und Judäa auftrat. Historisch belegt ist er durch den jüdischen Geschichtsschreiber Flavius Josephus. Johannes wird im Neuen Testament als Prophet der Endzeit und Wegbereiter Jesu Christi mit eigener Anhängerschaft dargestellt.
Zwei KirchenväterGregor der Große (540 – 604) und Augustinus von Hippo (354 – 430). Gregor gilt als einer der größten Päpste der Kirchengeschichte, der erste Mönch in diesem Amt. Augustinus Werk „Bekenntnisse“ gehört zu den einflussreichsten autobiographischen Texten der Weltliteratur.
Zwei Kirchenväter
Gregor der Große (540 – 604) und Augustinus von Hippo (354 – 430). Gregor gilt als einer der größten Päpste der Kirchengeschichte, der erste Mönch in diesem Amt. Augustinus Werk „Bekenntnisse“ gehört zu den einflussreichsten autobiographischen Texten der Weltliteratur.
Hl. Margaretavon Antiochia war Jungfrau und Märtyrin an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert. Ihr soll im Gefängnis ein riesiger Drache erschienen sein, um sie zu verschlingen. Das Kreuzzeichen, das sie schlug, rettete sie jedoch. Deshalb wird sie mit einem Drachen dargestellt.
Hl. Margareta
von Antiochia war Jungfrau und Märtyrin an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert. Ihr soll im Gefängnis ein riesiger Drache erschienen sein, um sie zu verschlingen. Das Kreuzzeichen, das sie schlug, rettete sie jedoch. Deshalb wird sie mit einem Drachen dargestellt.