Tausende spürten E-Mobilität

Vorarlberg / 02.10.2016 • 19:17 Uhr
Der erste Vorarlberger E-Mobilitätstag von Illwerke VKW und Vorarlberger Nachrichten entpuppte sich als Publikumsmagnet. Rund 2000 Besucher kamen am Samstag auf das Gelände des Stromversorgers in Bregenz.
Der erste Vorarlberger E-Mobilitätstag von Illwerke VKW und Vorarlberger Nachrichten entpuppte sich als Publikumsmagnet. Rund 2000 Besucher kamen am Samstag auf das Gelände des Stromversorgers in Bregenz.

Über 300 Testfahrten. Großes Besucherinteresse beim 1. Vorarlberger E-Mobilitätstag.

Bregenz. Dass es hier um Mobilität der Zukunft geht, wird dem Besucher beim Ankommen am 1. Vorarlberger E-Mobilitätstag auf dem Illwerke-VKW-Gelände sogleich klar: Schneidig kommt der Parkplatzanweiser der Feuerwehr auf einem bunten E-Hoverboard daher, flitzt um die Ecke und zeigt einem den Weg zum Parkplatz. Um die Ziele des Weltklimaabkommens zu erreichen, braucht es nicht nur eine Energiewende, sondern auch eine Mobilitätswende. „Elektromobilität ist dafür eine der zentralen Maßnahmen, und die konnten die rund 2000 Besucher hautnah erleben und testen“, freut sich Andreas Neuhauser, Leiter der Kommunikation Illwerke VKW, über so viel Interesse.

Rund 300 Probefahrten

Vor Ort haben sich bei perfekten Wetterbedingungen namhafte Hersteller mit ihren Elektroautos Tesla Model S, BMW i3, Mercedes B 250 e, VW e-Golf, Renault Zoe und Nissan LEAF eingefunden, um die vielen Interessierten von der Mobilität der Zukunft nicht nur zu überzeugen, sondern auch dafür zu begeistern. Und das funktioniert eben am besten mit einer Probefahrt. „Was ich besonders spannend finde, ist, die Vielfalt der E-Autos an einem Ort zu sehen und sich mit einer Testfahrt von der Alltagstauglichkeit zu überzeugen“, tritt VN-CR Gerold Riedmann am Streckenrand für die Mobilität der Zukunft ein, während auf dem Parcours das Tesla Model S die Kurve nimmt. Zu über 300 Probefahrten konnten sich die Vorarlberger anmelden. Viele Interessierte und Familien nutzen den Ausflug, um die Palette der E-Autos vor Ort unter die Lupe zu nehmen, sich zu informieren oder das gebotene bunte Programm mit kulinarischer Verpflegung, einer Zauberin, ferngesteuerten Autos, einer Kartbahn zum selber Kurbeln und Segway- oder E-Scooter-Fahrten sowie einer Besichtigung der VKW-Lehrwerkstätte zu genießen.

„Alleine der Blick auf die neu erschienenen Modelle der Automobilhersteller verrät: Elektromobilität ist schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern längst im Alltag angekommen“, ist Stefan Hartmann, VKW e-Team Experte für Mobilität, überzeugt. Der 1. Vorarlberger E-Mobilitätstag leiste, so Hartmann, einen wichtigen Beitrag, ein breites Publikum mit einem Thema in Berührung zu bringen, an das man sich bislang nur vorsichtig herangewagt habe. Am Ende werde jeder feststellen, was Experten schon lange wissen: Der E-Mobilität gehört die Zukunft, betont Hartmann. Für viele ist entscheidend, wie gut die E-Mobilität im eigenen Alltag funktioniert, so waren Fragen rund um die Reichweite an den Ständen der Autohäuser oft zu hören. „Die Besucher interessiert besonders die Reichweite, und was eine Vollladung eines E-Autos kostet. Mit der neuen Batterie sind bei Alltagsbedingungen 300 Kilometer drin. Wir rechnen hierbei im Schnitt mit drei Euro pro Ladung“, sagt Manuel Lanthaler vom Autohaus Malin.

Ich bin das erste Mal mit einem E-Auto gefahren und habe mir den Zoe rausgesucht. Die Beschleunigung bei nur 80 PS ist beeindruckend. Ich überlege mir, ein E-Auto zu kaufen.  
               Michael Schwarzbauer, 45, Dornbirn

Ich bin das erste Mal mit einem E-Auto gefahren und habe mir den Zoe rausgesucht. Die Beschleunigung bei nur 80 PS ist beeindruckend. Ich überlege mir, ein E-Auto zu kaufen.

Michael Schwarzbauer, 45, Dornbirn

Wir haben in unserer Rechtsanwaltskanzlei seit diesem Jahr einen Tesla Model S und einen Mercedes B e, und unsere Bedenken bezüglich der Reichweite sind nach 15.000 gefahrenen Kilometern entkräftet. 
               Helmuth Mäser, 65, Dornbirn

Wir haben in unserer Rechtsanwaltskanzlei seit diesem Jahr einen Tesla Model S und einen Mercedes B e, und unsere Bedenken bezüglich der Reichweite sind nach 15.000 gefahrenen Kilometern entkräftet.

Helmuth Mäser, 65, Dornbirn

Tausende spürten E-Mobilität
Das gesamte Illwerke-VKW-Gelände stand für Testfahrten zur Verfügung VN/STEURER, Maier-Ortner, D. Mathis
Das gesamte Illwerke-VKW-Gelände stand für Testfahrten zur Verfügung VN/STEURER, Maier-Ortner, D. Mathis
Tausende spürten E-Mobilität
Ein E-Auto zu fahren ist ein super Gefühl. Der BMW i3 fährt sich wie ein normales Automatikauto, nur ist er ungewohnt leise. Das Gasgeben war cool, wir sind auf dem Testgelände fast 100 km/h gefahren.  
               Daniel Rüscher, 20, Weiler

Ein E-Auto zu fahren ist ein super Gefühl. Der BMW i3 fährt sich wie ein normales Automatikauto, nur ist er ungewohnt leise. Das Gasgeben war cool, wir sind auf dem Testgelände fast 100 km/h gefahren.

Daniel Rüscher, 20, Weiler

Die Initiatoren: Helmut Mennel (Illwerke VKW), VN-CR Gerold Riedmann, LR Erich Schwärzler und Christof Germann (Illwerke VKW).
Die Initiatoren: Helmut Mennel (Illwerke VKW), VN-CR Gerold Riedmann,
LR Erich Schwärzler und Christof Germann (Illwerke VKW).
Die Probefahrten, wie jene mit dem Tesla, waren heiß begehrt.
Die Probefahrten, wie jene mit dem Tesla, waren heiß begehrt.
Tausende spürten E-Mobilität
Ich bin beeindruckt von der Power, die dahinter-steckt. Das Gefühl beim Fahren ist enorm. Die Zukunft ist sicher elektrisch. Ich fahre seit acht Jahren einen Hybrid und bin vom Trend überzeugt. 
               Hans Hämmerle, 63, Lustenau

Ich bin beeindruckt von der Power, die dahinter-steckt. Das Gefühl beim Fahren ist enorm. Die Zukunft ist sicher elektrisch. Ich fahre seit acht Jahren einen Hybrid und bin vom Trend überzeugt.

Hans Hämmerle, 63, Lustenau

Ich habe bereits eine Testfahrt mit dem Tesla und Mercedes gemacht; es ist ein tolles Fahrgefühl. Wir sind allerdings viel im Ausland, da habe ich noch Bedenken, aber es ist sicherlich entwicklungsfähig.
               Dolores Egger, 56, Sulz

Ich habe bereits eine Testfahrt mit dem Tesla und Mercedes gemacht; es ist ein tolles Fahrgefühl. Wir sind allerdings viel im Ausland, da habe ich noch Bedenken, aber es ist sicherlich entwicklungsfähig.

Dolores Egger, 56, Sulz

10.000

Elektroautos, 20 Elektrobusse und 500 elektrische Nutzfahrzeuge sollen bis zum Jahr 2020 auf Vorarlberger Straßen – der Modellregion Österreichs für Elektromobilität – unterwegs sein, um das langfristig angestrebte Ziel der Klimaneutralität Vorarlbergs zu erreichen.

26

Prozent trägt Verkehr in Österreich zu den Treibhausgas-Emissionen bei. Um 61 Prozent sind die Emissionen seit 1990 gestiegen. Mobilität ist ein wichtiges Bedürfnis der Menschen und Wirtschaftsfaktor. Ein Umstieg auf E-Mobilität ist für den Klimaschutz unumgänglich.

200

öffentliche und halböffentliche E-Tankstellen wurden von Illwerke VKW in Vorarlberg bereits installiert. Zusätzlich zehn Schnellladestationen. Das sind mehr als Tankstellen in Vorarlberg. Alle VKW VLOTTE Stromstellen werden mit Vorarlberger Ökostrom gespeist.

557

Kilometer Reichweite schafft als Spitzenreiter unter den Elektroautos das Tesla Model S90D. Doch das Rennen um die größte Reichweite geht bei den Stromern unterschiedlichster Hersteller rasant weiter und somit zum Vorteil des Kunden und der Umwelt.

„Energie für unser Leben“ ist eine redaktionell unabhängige Serie der VN mit Unterstützung von Illwerke VKW.