Ein heißer Skispaß

Vorarlberg / 14.01.2018 • 20:06 Uhr
Ein heißer Skispaß

„Run of Fame“ am Arlberg verlangt Wintersportlern einiges ab.

Warth Hollywood hat seinen „Walk of Fame“, der Arlberg seinen „Run of Fame“. Allerdings liegen Welten dazwischen, nicht nur, was die Entfernung betrifft. Denn im Vergleich zum „Run of Fame“ ist der „Walk of Fame“ tatsächlich nur ein Spaziergang. Für den „Run of Fame“ hingegen braucht es ordentlich Schmalz in den Oberschenkeln. Seine Dimensionen sind nämlich beeindruckend: 85 Kilometer und 18.000 Höhenmeter erwarten ambitionierte Wintersportler auf einer landschaftlich spektakulären Runde zwischen Warth und St. Anton. Gleichzeitig ist es ein bisschen ein Rennen gegen die Zeit, zumindest für jene, die ihre Verbindungsbahn zum Ausgangspunkt noch erwischen wollen. Doch es lohnt sich, den Arlberg einmal auf diese Weise zu erkunden. Davon konnten sich auch die glücklichen Gewinner einer Verlosung überzeugen, die im Rahmen des erstmals durchgeführten „Run of Fame-Day“ von Skigrößen wie Hubert Strolz, Mario Matt und Nadine Wallner über den „Run of Fame“ gelotst wurden.

Auf ruhmreichen Spuren

Den verbindenden Punkt stellt die Flexenbahn dar, die seit vergangenem Winter in Betrieb ist. Sie macht den Arlberg mit 88 Bahnen und Liften sowie 305 Pistenkilometern zum größten Skigebiet Österreichs und zu einem der fünf größten weltweit. Was lag da näher, als aus diesen Attributen ein weiteres touristisches Highlight zu kreieren. So entstand der „Run of Fame“. Dabei wandeln die Wintersportler auch auf den Spuren von ruhmreichen Skipionieren und Filmstars, die alle dem Arlberg in irgendeiner Form ihren Stempel aufgedrückt haben. Der „Run of Fame“ kann von Süden nach Norden oder umgekehrt durchquert werden. Im Norden startet er bei der Warther Dorfbahn, im Süden bei der Rendlbahn in St. Anton. Dann gilt es nur noch, den „Run of Fame“-Symbolen auf dem Pistenleitsystem zu folgen.

Mit Blick auf die Uhr

Hubert Strolz startet mit seinen Gewinnern, Susanne Stadelmann und Markus Fauser, in Warth. Stadelmann beteiligte sich online an der Verlosung, Markus Fauser aus Reutlingen kam über einen Radiosender zu seiner Teilnahme. Die Antwort auf die Frage, in welchem Jahr Hubert Strolz Olympiasieger wurde, steckte ihm sein Vater. Für beide Sieger war der Tag jedenfalls eines: „Perfekt.“ Tiefblauer Himmel, viel Sonnenschein, ein Bergpanorama, das seinesgleichen sucht, und endlos lange Pisten lassen das Skifahrerherz beinahe Purzelbäume schlagen. Obwohl die Gruppe ziemlich flott unterwegs ist, muss auch Hubert Strolz hin und wieder auf die Uhr schauen. Die Zeit schmilzt wie Schnee in der Sonne. Um keinen Stress aufkommen zu lassen, bleiben wir vor dem Arlberg. Es tut der Sache keinen Abbruch. Und 86 Kilometer, Liftfahrten inklusive, sind es ohne Abstecher auf die Tiroler Seite auch geworden.

Susanne Stadelmann, Hubert Strolz und Markus Fauser wussten den „Run of Fame“ in vollen Zügen und vor allem in voller Fahrt zu genießen.vn/mm
Susanne Stadelmann, Hubert Strolz und Markus Fauser wussten den „Run of Fame“ in vollen Zügen und vor allem in voller Fahrt zu genießen.vn/mm