Fast 3000 Tonnen Salz auf Vorarlbergs Straßen

Vorarlberg / 19.02.2018 • 21:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit 22 Winterdienstfahrzeugen sorgt die Asfinag im Land für sichere Fahrbahnen. Asfinag
Mit 22 Winterdienstfahrzeugen sorgt die Asfinag im Land für sichere Fahrbahnen. Asfinag

Schwarzach Im Winterdienst sind in Vorarlberg an den zwei Autobahnmeistereien (Hohenems, St. Jakob) über 30 Mitarbeiter im Winterdienst tätig. Und zwar mit insgesamt 22 Winterdienst-Fahrzeugen (inkludiert sind Fahrzeuge von externen Frächterfirmen, die im Falle des Falles zusätzlich aktiviert werden). Das sind Streufahrzeuge, Räumfahrzeuge, Unimogs, etc.

„Die Mitarbeiter stehen im Winterdienst in einem Schichtbetrieb, damit wir 24 Stunden an sieben Tagen permanent im Einsatz stehen können“, sagt Asfinag-Pressesprecher Alexander Holzedel. Das sei zusätzlich zur Normaldienstzeit im Winter so vorgesehen. Zusätzlich sind Kollegen in der Rufbereitschaft im Einsatz, um speziell in den Nachtstunden oder am Wochenende Spitzenzeiten bei entsprechender Witterung rasch personell abdecken können.

Asfinag-Chef Stefan Siegele: „Wir erleben einen sehr intensiven Winter. Das heißt für uns: Einsatz von ausreichend Mittel und Personal. Das Wichtigste jedoch ist: trotz Schneemengen von zusammengerechnet beinahe vier Metern in Langen gab es für Autofahrerinnen und Autofahrer keine langen Behinderungen, Probleme oder Wartezeiten. Wir sind ständig in Bereitschaft, wenn Kaltfronten auf Vorarlberg zukommen, um unsere Autobahnen auch im Winter sicher zur Verfügung zu stellen.

In Vorarlberg verfügt die Asfinag über eine Lagerkapazität von insgesamt 3900 Tonnen Siedesalz an den jeweiligen Standorten (in Salzlagern und Silos). Im Schnitt werden – je nach Intensität des Winters – zwischen 3000 und 4000 Tonnen Salz pro Wintersaison verbraucht. Ein eigener Rahmenvertrag mit einem Salzlieferanten sichert zudem ab, dass die Asfinag jederzeit mit weiteren Salzlieferungen versorgt wird. Eine Wintersaison (also alle Kosten vom Personal über Salz, Gerätschaften, Fahrzeuge, etc.) kostet im Schnitt rund 1,6 Millionen Euro für Vorarlberg (92 km Strecke inkl. A 14 und S 16 in Vorarlberg).

Pro Wintersaison legen die Asfinag-Bediensteten in ihren Einsatzfahrzeugen im Schnitt 180.000 Kilometer zurück. Dabei werden im Schnitt über 6000 Einsatzstunden geleistet.

Der Umweltaspekt

Aufgrund der Feuchtsalzstreuung, die die Asfinag auf allen Streckenbereichen einsetzt, gibt es kaum Verwehungen des Salzes in angrenzende Flächen wie etwa Wiesen, Felder oder Wald. Dadurch verbleibt das Salz großteils auf der Fahrbahn und kann über die Entwässerungseinrichtungen ­fachmännisch entsorgt werden. VN-GS

Zahlen

Aktuelle Fakten zum Winterdienst (Stand Ende Jänner)

Salzverbrauch in Vorarlberg bislang rund 2800 Tonnen

Zurückgelegte Kilometer im Winter bislang rund 71.000 Kilometer

Kosten Winterdienst bislang rund 1 Millionen Euro

Schneehöhe Arlberg Langen (zusammengerechnet) über dreieinhalb Meter