Ski-Arlberg setzt weiter auf Limitierung der Tageskarten

Vorarlberg / 22.02.2018 • 18:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Uneingeschränktes Skivergnügen dank limitierter Tageskarten. SkiArlberg
Uneingeschränktes Skivergnügen dank limitierter Tageskarten. SkiArlberg

Lech Im Jahr 1991 erklärten sich die Skilifte Lech freiwillig dazu bereit, eine Selbstbeschränkung der Skifahrerzahl im Skigebiet einzuführen. Im Zuge des Baus der neuen Flexenbahn wähnten einige diesen „Schutzmechanismus vor Überfüllung“ in Gefahr. Befürchtungen wurden laut, dass die freiwillige Limitierung der Tageskarten auf 14.000 Skifahrer unterwandert werden könnte.

Mehr Menschen im Skigebiet

Durch die geänderten Skifahrer-ströme aufgrund der neuen Verbindungen fühlten sich einige Skifahrer in jüngster Vergangenheit in ihrer Befürchtung bestätigt. Das subjektive Empfinden einiger Skifahrer, dass in letzter Zeit mehr Sportler im Skigebiet sind, kann Bürgermeister Ludwig Muxel nachvollziehen. „Es ist tatsächlich so, dass mehr Leute im Skigebiet sind. Dies war gerade in Zürs auch in den letzten Tagen spürbar“, so der Lecher Gemeindechef. Im gleichen Atemzug räumt Muxel aber ein, dass bereits im letzten Jahr seitens des Skipools immer wieder limitiert wurde. „Das begrüße ich sehr. Es ist ganz notwendig, dass die Qualität und die Sicherheit gewährleistet wird. Das zeichnet uns aus und ist das besondere Merkmal unserer Skiregion“, so der Bürgermeister.

Limitierung unverändert

Seitens des Ski-Arlberg Pool West versichert Geschäftsführer Klaus Huber, dass sich mit der neuen Verbindungsbahn diesbezüglich nichts geändert habe. „Es gibt nach wie vor das Wesen der Limitierung“, so Huber, der zu den genauen Zahlen keine Angaben machen möchte. Es sei aber nach wie vor so, dass die Eintritte im Skigebiet genau erfasst werden und bei entsprechender Prognose reagiert werde und keine Tageskarten mehr ausgegeben werden. „Das ist schon seit den 80er-Jahren so und daran hat sich auch durch die Skigebietsverbindung nichts geändert“, weist der Geschäftsführer gegenteilige Behauptungen zurück. VN-JS