Rankler Schüler diskutieren mit Bürgermeisterin Wöß-Krall

07.06.2019 • 09:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im Rahmen der Kinderkonferenz besuchten zahlreiche Schüler ihre neue Bürgermeisterin und diskutierten mit ihr über ihre Anliegen und Sorgen. GEMEINDE

Im Rahmen einer Kinderkonferenz besuchten 130 Schüler aus Rankweil die neue Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall und erzählten davon, was sie bewegt.

Rankweil Im Rahmen der Kinderkonferenz besuchten insgesamt 130 Schüler aus den Volksschulen Markt und Montfort und vom Lern- und Sprachraum der Stiftung Jupident Rankweils neue Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall im Rathaus, um über die künftige Gestaltung ihres Lebensumfelds zu sprechen.

Die Kinder brachten vor allem Vorschläge in Bezug auf weitere Grün- und Spielräume ein. Sie bekräftigten ihren Wunsch nach sauberen Gewässern und einer sauberen Umwelt und teilten ihre Sorge über den weltweit vielen Müll mit. Sie beklagten sich zudem über die Unvernunft vieler Erwachsener in Bezug auf Klima, soziale Gerechtigkeit und Tierschutz. Die Kinder würden vermehrt auch die Dächer begrünen und würden viel lieber häufiger mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen. Die Idee, möglichst viele Orte zu schaffen, wo sich Menschen begegnen, sich bewegen können und miteinander spielen können, nahm die Bürgermeisterin gerne auf.

Recht auf Mitsprache

Bereits im Mai haben sich die jungen Rankweiler Gemeindebürger im Schulunterricht auf die Kinderkonferenz vorbereitet. Sie setzten sich dabei mit der UN-Kinderrechtskonvention und deren Wirkungen auf Gemeindeebene auseinander, erhielten eine Einführung in die Grundlagen der Demokratie, erfuhren, wer für ihre Anliegen zuständig ist und lernten ihr Recht auf Schutz, Versorgung und Teilhabe kennen. Initiiert wurden die Kinderkonferenzen durch die Vorarlberger Landesregierung, unter Mitwirkung des Vereins „Welt der Kinder“ und der Vorarlberger Gemeinden.

Anliegen ernst nehmen

Die Marktgemeinde Rankweil und die Vorarlberger Landesregierung fördern die Umsetzung der Kinderbeteiligung als wesentlichen Baustein der Demokratiebildung. „Die Kinderkonferenz findet bereits seit einigen Jahren bei uns statt. Kindern Gehör zu schenken, heißt für mich auch die eigene Wahrnehmung zu reflektieren. Ich nehme ihre Anliegen deshalb sehr ernst, da Kinder in ihren Lösungsideen nicht auf das Herkömmliche beschränkt sind“, sagt Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall.