Bauarbeiten für Nofler Apotheke gestartet

12.06.2019 • 10:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im Erdgeschoss des Novale-Gebäudes wird fleißig an den Räumlichkeiten für die Nofler Apotheke gearbeitet. Anfang November soll die Einrichtung laut Novale-Besitzer Wolfgang Linher ihre Pforten öffnen. VN/SCHWEIGKOFLER

Adaptierungsmaßnahmen bestehender Räumlichkeiten kosten eine Million Euro. Eröffnung im November geplant.

Gernot Schweigkofler

Feldkirch Der Wunsch der Nofler Bevölkerung nach einer eigenen Apotheke geht in Erfüllung. Nach einem jahrelangen Hin und Her – fünf Jahre mussten die Nofler warten – soll im November 2019 in der Novale die neue Apotheke errichtet werden. Denn auch im benachbarten Stadtteil Tosters wurde der Ruf nach einer eigenen Apotheke immer lauter und es formierte sich gar eine Bürgerinitiative. Am Ende lagen dann also zwei Anträge für den Betrieb einer neuen Apotheke im Feldkircher Stadtgebiet bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch.

Dass es überhaupt eine Chance gab, hatte damit zu tun, dass ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes die österreichische Regelung eines „Gebietsschutzes“ gekippt hatte. Das Nofler Ansuchen lief zu diesem Zeitpunkt bereits, das sorgte dafür, dass es jetzt einigermaßen schnell ging.

Eine Million Euro wird investiert

Bis es so weit ist, muss aber noch einiges gemacht werden. „Es ist mehr Aufwand als geplant“, erzählt Novale-Besitzer Wolfgang Linher. Er investiert noch einmal rund eine Million Euro, um die passenden Räumlichkeiten zu schaffen. Die Apotheke wird auf einer Fläche von 250 Quadratmetern errichtet, das frühere Kosmetikstudio muss weichen. Zudem wird auch die Fläche der Bäckerei verkleinert. „Die Familie Mangold hat hier sehr gut mit uns kooperiert“, erklärt Linher, das habe vieles möglich gemacht.

Die neue Apotheke werde absolut am Stand der Zeit sein. So wird unter anderem ein Förderband dafür sorgen, dass die Medikamente auf ihren Lagerflächen automatisch nach vorne zum Verkauf kommen. „Die Apotheke wurde von Architekt Joe Truog sehr gut geplant, es wird alles sehr rund und freundlich gestaltet“, erklärt Linher.

Aktuell ist aber erst einmal Großbaustelle: Die Räumlichkeiten werden komplett neu gemacht, in den ersten zwei Wochen wurden Böden etc. herausgerissen, es lässt sich noch nichts von der späteren Nutzung erahnen. „Wir wollen kein Flickwerk“, meint Linher, deshalb habe man sich zu einer umfassenden Neugestaltung entschieden. Er ist überzeugt, dass der Pharmaziebetrieb nicht nur für Nofels wichtig sein wird. „Die Apotheke wird auch das Geschäft beleben“, glaubt er, dass die anderen Geschäfte im Novale-Gebäude sowie im näheren Umfeld von der zusätzlichen Kundenfrequenz profitieren werden.

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