19. Obergrechter Isamännli bei kühlen Temperaturen

Vorarlberg / 18.07.2019 • 14:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Stefanie Frei und Thomas Meyer erhielten den Titel schnellste Walserin und Walser. VERANSTALTER

Meister über gleich drei Disziplinen.

Fontanella Eine Gruppe hoch motivierter Teilnehmer wartete am Samstag voller Spannung auf den Startschuss zum diesjährigen Obergrechter Isamännli. Die Temperatur im Seewaldsee lag dabei bei knapp 19 Grad, doch dies schreckte nicht ab. Und nachdem der Massenstart pünktlich erfolgt und die 400 Meter im Bergsee bestritten waren, rannten die Sportler exakt 3500 Meter ins Ortszentrum, um dort auf das Fahrrad umzusatteln und die 4500-Meter-Strecke nach Faschina in Bestzeit zu bewältigen.

Neuer Teamrekord

Als Schnellster meisterte die gesamte Strecke der Triathlet Daniel Blum mit einer Zeit von 36 Minuten und 3 Sekunden. „Ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg. In allen Disziplinen erzielte er die schnellsten Zeiten“, beschrieb dabei Thomas Bader, Präsident des Vorarlberger Triathlonverbandes, den tollen Sieg. Bei den Damen konnte sich die Vorjahressiegerin Sabine Buxhofer vom Tri Dornbirn mit einer Zeit von 41:31 durchsetzen. Den Titel des schnellsten Walsers sicherte sich erneut der Raggaler Thomas Meyer. Seine Freundin Stefanie Frei stand ihm um nichts nach; auch sie konnte am Ende des Tages die Trophäe für die „Schnellste Walserin“ mit nach Hause nehmen.

Beim Teamwettbewerb überzeugten die drei Teilnehmer der Werksportgemeinschaft Liebherr Nenzing mit Schwimmer Mathias Eder, Läufer Wolfgang Pfister und Radfahrer Daniel Ganahl. Sie erreichten gemeinsam eine Zeit von 30 Minuten und 39,7 Sekunden und stellten damit einen neuen Teamrekord auf. Das beste Team aus dem Biosphärenpark, der WSV Sonntag mit Markus Domig, Mathias Kaufmann und Bernhard Martin, erreichte den vierten Platz. Der Kinderlauf musste am Veranstaltungstag leider abgesagt werden. Als ausschlaggebenden Grund nannten die Veranstalter die durchnässte Kinderlaufstrecke.

Letzter Lauf

Bernd Burtscher vom Veranstaltungskomitee verkündete zudem, dass im nächsten Jahr das 20. und letzte Obergrechter Isamännli durchgeführt werde. Gleichzeitig bedankte er sich bei den rund 50 freiwilligen Helfern, die einmal mehr vor Ort das fünfköpfige Organisationsteam unterstützt hatten. Ebenfalls erwähnte er die gute Zusammenarbeit mit den Rettungskräften der Bergrettung, Wasserrettung, Feuerwehr und dem Roten Kreuz. SG