Dornbirns neuer Hort der Bücher

Vorarlberg / 10.01.2020 • 21:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die neue Stadtbibliothek, von der Dornbirner Sparkasse um 6,4 Millionen Euro spendiert, ist in Betrieb. STADT

Neue Stadtbibliothek hat den Betrieb aufgenommen.

Dornbirn hat eine neue Stadtbibliothek: In den vergangenen Wochen wurden die Medienbestände aus der alten Stadtbücherei in das neue Gebäude übersiedelt. Am heutigen Freitag geht die Bibliothek erstmals in Betrieb, nun können sich die Dornbirnerinnen und Dornbirner selbst ein Bild von der neuen Bibliothek machen. Die offizielle Eröffnung wird am Dienstag, 28. Jänner, um 10 Uhr gefeiert. „Die Architektur des Neubaus ist außergewöhnlich, sowohl innen als auch außen. Wir setzen mit diesem Gebäude ein deutliches Zeichen, dass sich durch eine gute und nachhaltige Bauführung sowohl das Stadtbild als auch die Aufenthaltsqualität in der neuen Bibliothek verbessern können“, erklärt Hochbaustadtrat Christoph Waibel. Der Bau, für den rund 6,4 Millionen Euro veranschlagt sind, wurde von der Dornbirner Sparkasse anlässlich des 150-jährigen Jubiläums finanziert. 

 Die neuen Räume sollen Platz für knapp 50.000 Medien bieten.
Die neuen Räume sollen Platz für knapp 50.000 Medien bieten.

Nicht nur die Architektur des neuen Gebäudes, für welche die Architekturbüros Dietrich Untertrifaller und Christian Schmölz verantwortlich zeichnen, soll deutlich machen, dass eine moderne Bibliothek weitaus mehr ist als ein Medienverleih. Bei der Auslastung und bei den Entlehnungen ist die Bibliothek im österreichischen Bücherei-Ranking Spitzenreiter. Ursprünglich im Jahr 1991 für 25.000 Medien und jährlich 100.000 Entlehnungen ausgelegt, beherbergt sie heute rund doppelt so viele Medien und bewältigt fast das Vierfache an Entlehnungen.  

Eröffnungsprogramm

In der ehemaligen „Stiegervilla“ stieß diese Bildungs- und Kultureinrichtung räumlich an ihre Grenzen. Mit dem großzügigen Neubau konnte Platz für die Medien, aber vor allem auch für die zahlreichen Veranstaltungen geschaffen werden. Für die unterschiedlichen Altersgruppen gibt es eigene Bereiche, aber auch Rückzugsmöglichkeiten, beispielsweise in den Leseecken, in denen auch gemütlich geschmökert werden darf. Die neue Bibliothek ist auch ein wichtiger Platz für Begegnungen und damit für die Kommunikation und die Wissensvermittlung. Unter diesem Motto steht auch das umfangreiche Eröffnungsprogramm, das eine Woche lang für Kurzweil und Informationen sorgen soll. So werden am Eröffnungsdienstag, 28. Jänner, ab 14 Uhr Geschichten von Lesetieren vorgelesen und ab 19 Uhr die neue Ausgabe der Literaturzeitschrift V#34, „Heimatstern“, vorgestellt.