Textiles Tauschspiel in St. Arbogast

Outfits gingen von Besitzer zu Besitzer beim
Open-Air-Wühltisch auf der Kleidertauschparty in Götzis.
Götzis Gleich eines vorweg, natürlich ereigneten sich im Hof des Bildungshauses Arbogast keine Szenen wie in einem x-beliebigen Discounter. Abgesichert durch ein umfangreiches Sicherheitskonzept stürmten aber vor allem zahlreiche modebewusste Damen und auch einige Herren den Event zwecks Erleichterung und Erneuerung der eigenen Garderobe.


Alt gegen alt für die Umwelt
Das Prinzip ist so einfach wie genial: Jeder Teilnehmer bringt eigene Kleidungsstücke, die nicht mehr passen oder nicht mehr gefallen, mit und tauscht sie gegen andere Secondhand-Klamotten vor Ort aus. So kann der Kreislauf, bei dem ausrangierte Kleidung gleich im Müll landet, zumindest ein klein wenig unterbrochen werden – und im Kleiderschrank hängen wieder neue Teile. Ausgegangen wird dabei von der Fairness der Modefreaks, dass jeder so viele Stücke bringt, wie er dann auch wieder mitnimmt – auf genaues Nachzählen wird aber verzichtet. Auf die Beine gestellt wurde der Event, der in Sachen Nachhaltigkeit wie die Faust aufs Auge in die derzeit laufende Umweltwoche passt, von der Jugendinitiative „Freigeist Arbogast“ zusammen mit „Südwind“, einer Organisation, die solche Partys österreichweit mit veranstaltet. Unterstützung erhielt die Veranstaltung auch von der Marktgemeinde Götzis.

Nachdem jeder seine neuen Lieblingsstücke gefunden hatte, blieb sogar noch etwas Zeit für einen gemütlichen Absacker. Neben veganen Leckereien aus der Arbogastküche kredenzte man noch das eine oder andere Glas Wein bzw. Limonade oder Kaffee. Summa summarum ein kleiner, feiner und gemütlicher Event, der zumindest ein klein wenig zur Reduzierung von Konsumwahn und Verschwendung beigetragen hat. CEG