Schadenereignis am Rhein wäre “Genickbruch für das Land”

Vorarlberg / 19.07.2021 • 19:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Schadenereignis am Rhein wäre "Genickbruch für das Land"
Landesrat Christian Gantner war am Montag zu Gast bei “Vorarlberg LIVE”. VOL.AT

Landesrat Christian Gantner war am Montag zu Gast bei “Vorarlberg LIVE” und sprach über den Starkregen vergangenes Wochenende und darüber, welche Schutzkonzepte getroffen werden.

Der Starkregen am Wochenende hatte auch in Österreich zu Überflutungen geführt. Nun scheint sich die Lage zu entspannen. Die Notwendigkeit des Hochwasserschutzprojekts Rhesi (“Rhein: Erholung und Sicherheit”) wird aktuell von der Vorarlberger Landesregierung stark betont. Wie es um das Projekt bestellt ist und welche Schutzkonzepte sonst getroffen werden, darüber redet Pascal Pletsch heute mit Sicherheitslandesrat Christian Gantner in “Vorarlberg LIVE”.

Landesrat Christian Gantner zum Projekt “Rhesi”

Das Projekt ist für Vorarlberg ein Jahrhundertprojekt, wie Sicherheitslandesrat Christian Gantner erklärt. “Ein großes Schadenreignis am Rhein wäre neben der persönlichen Dramatrik auch ein wirtschaftlicher Genickbruch für das Land. Deshalb ist es auch so wichtig dieses Projekt voranzutreiben.” Ziel sei es, dass bis September mit den Staatsvertragsverhandlungen begonnen wird. LR Gantner spricht “im besten Fall” von einem Baubeginn im Jahr 2024 und einer Bauzeit von 20 Jahren.

Sind wir in Vorarlberg tatsächlich sicher vor solchen Naturereignissen, Herr Landesrat?

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“Absolute Sicherheit gibt es nicht. Wir gehen aber davon aus, dass Naturereignisse in den kommenden Jahren zunehmen werden”, erzählt Landesrat Christian Gantner. Seit dem Hochwasser im Jahr 1999 und im Jahr 2005 habe man viel investiert. “Jährlich werden etwa 18 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen investiert.”

Wie gut ist das Land Vorarlberg in Krisensituationen aufgestellt?

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“Die Feuerwehren sind nicht mehr hauptsächlich für Brandkatastrophen da, sondern für Naturkatstrophen”, informiert Christian Gantner. Im Land wäre man aber gut aufgestellt, außerdem gibt es ein klares Bekenntnis zu den Feuerwehren. “Auch das Österreichische Bundesheer ist für derartige Katstrophen hinterlegt.”

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Die Sendung “Vorarlberg LIVE” ist eine Kooperation von VOL.AT, VN.at, Ländle TV und VOL.AT TV und wird von Montag bis Freitag, ab 17 Uhr, ausgestrahlt. Mehr dazu gibt’s hier.

(VOL.AT)