Feuerwehrauto aus Dornbirn für Kroatien

Vorarlberg / 04.12.2022 • 12:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Feuerwehrkameraden aus Centingrad und Dornbirn bei der Übergabe des GSF-Fahrzeuges. <span class="copyright">mima</span>
Die Feuerwehrkameraden aus Centingrad und Dornbirn bei der Übergabe des GSF-Fahrzeuges. mima

Das ausgemusterte GSF der Feuerwehr Dornbirn wurde vergangene Woche an die Feuerwehr Centingrad übergeben.

Dornbirn Die Unterstützung von freiwilligen Feuerwehren in Ländern mit geringer Feuerwehrinfrastruktur ist in Vorarlberg und in der Stadt Dornbirn eine lang gelebte Tradition, um ehrenamtliche Strukturen zu unterstützen und zu fördern. Nachdem vor zwei Jahren das Tanklöschfahrzeug „Tank1“ von der Freiwilligen Feuerwehr Dornbirn an die Feuerwehr Cetingrad übergeben wurde, ging in der vergangenen Woche auch das ehemalige Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug der Dornbirner Feuerwehr in die 2000-Einwohner-Gemeinde nach Kroatien.

Für gefährliche Stoffe

Bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen kommt bei der Feuerwehr das GSF, das Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug, zum Einsatz, wobei das Einsatzspektrum breit gefächert ist. Nachdem das bisherige Spezialfahrzeug der Dornbirner Feuerwehr bereits seit rund 30 Jahren im Einsatz war und somit seine Lebensdauer erreicht hatte, wurde im Herbst ein neuer sogenannter „Abrollbehälter Gefährliche Stoffe“ in Dienst gestellt. Das ausgemusterte GSF, welches der Feuerwehr Dornbirn über Jahrzehnte gute Dienste geleistet hat, wurde nun an die Feuerwehr der Stadt Centingrad übergeben.

Dazu haben sich vergangene Woche drei Feuerwehrleute aus Kroatien auf den Weg ins Ländle gemacht und übernahmen nach einer zwölfstündigen Zugfahrt in Dornbirn ihr neues Arbeitsgerät samt Inventar und Winterreifen.

Nach einer kurzen Stärkung und Einweisung ging es für die kroatischen Wehrmänner in einer ebenfalls 12 Stunden dauernden Fahrt wieder zurück in ihre Heimat. In Centingrad, wo die freiwillige Feuerwehr erst im Jahr 2004 gegründet wurde, ersetzen die Fahrzeuge aus der Messestadt noch ältere Modelle und werden für viele Einsätze benötigt. MIMA

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