Lokal und menschlich: “Ma hilft” als Herzensinstitution der Region

Vorarlberg / 04.05.2026 • 16:15 Uhr
Lokal und menschlich: "Ma hilft" als Herzensinstitution der Region
Ein Computer zur Augensteuerung für Menschen mit Handicaps bei der Lebenshilfe. Ein Beispiel für Hilfeleistungen bei “Ma hilft”. VN

Tag des Lokaljournalismus: VN-Sozialorganisation blickt auf eine Geschichte der Wohltätigkeit zurück und hat sich neu aufgestellt.

Schwarzach In Not geratenen Menschen der Region helfen: schnell, unbürokratisch, treffsicher. Die Definition von “Ma hilft”, der Sozialaktion der Vorarlberger Nachrichten, erfüllt sich seit über 50 Jahren mit Leben, Mitgefühl und Verantwortung.

Was damals als Weihnachtsaktion startete, hat sich schon längst zu einem sozialen Anker in Vorarlberg entwickelt. Tausende Schicksale von Menschen in Not konnte “Ma hilft” zumindest lindern, oft sogar lösen.

Die guten Seelen

“Ma hilft” ist seit seinen Anfängen vor allem auch eine Geschichte jener Menschen, welche den wohltätigen Verein prägen. Über 30 Jahre lang war es die Schwarzacherin Elly Böhler, die als Motor des Vereins, diesen trug. Mit viel Herzblut, einem Engagement, das keine Auszeiten kannte, mit Entschlossenheit und Instinkt. Nicht minder engagiert ist Marlies Müller, die 2014 in Böhlers Fußstapfen trat und bis heute unermüdlich und mit großem Verantwortungsgefühl für die gute Sache tätig ist. Als operative Frontfrau fungiert seit gut eineinhalb Jahren Gabriele Nussbaumer, die frühere Präsidentin des Landtages und Präsidentin der Lebenshilfe Vorarlberg.

Lokal und menschlich: "Ma hilft" als Herzensinstitution der Region
Das Team von Ma hilft: Gabriele Nussbaumer, Isabel Russ, Klaus Hämmerle, Marlies Müller (v.l.). Karl Bitschnau und Marlies Mohr fehlen auf dem Foto. VN/Paulitsch

Mit Karl Bitschnau, dem Pionier der Hospizarbeit in Vorarlberg, gesellte sich eine weitere hochkompetente Kraft zum Team. “Ma hilft” verfügt über eine geballte Ladung von Fachwissen von Experten, die ihr Herz am rechten Fleck haben und für Menschen da sind, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden.

Gute Partner, schnelle Hilfe

“Es gehört zu unseren Stärken, schnell und zielgerichtet zu helfen. Und das können wir mit einem kompetenten Team tun, das weiß, wie, wann und in welcher Größenordnung Unterstützung am wirksamsten ist”, freut sich “Ma hilft”-Obfrau Isabel Russ.

Noch wirksamer und zielgerichteter kann “Ma hilft” agieren, seit der Verein mit den bedeutenden Sozialorganisationen des Landes zusammen arbeitet: Caritas, Lebenshilfe, Kinderdorf, Krebshilfe, Netz für Kinder oder die IFS-Schuldenberatung. Der große Vorteil: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in genannten Organisationen wissen, wo Not und Armut vorhanden sind. Die von “Ma hilft” zur Verfügung gestellten Mittel können so treffsicher verwendet werden.

Lokal und menschlich: "Ma hilft" als Herzensinstitution der Region
Zu “Ma hilft” gehört auch die gleichnamige Gala, die jedes Jahr als Dank für die zahlreichen Spender, statt findet. VN/Steurer

Vorarlberger sind “Ma hilft”

Es werden in Vorarlberg nicht weniger Menschen, die Hilfe brauchen. Plötzliche Schicksalsschläge durch Krankheit, Scheidung oder Arbeitsplatzverlust können eine sichere Welt blitzartig aus den Fugen geraten lassen. Aber auch viele alte Menschen oder alleinerziehende Personen leben oft am Existenzminimum, ein unerwartetes Ereignis kann schnell bedrohliche Auswirkungen haben.

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“Ma hilft” ist ganz besonders gern für Kinder da. Sie sind jene Opfer und Not und Armut, die am wenigsten für unglückliche Umstände können. VN/Steurer

“Ma hilft” ist letztlich die Summe der hilfsbereiten Menschen in der Regionen. Derer gibt es viele. Und deswegen kann unser Verein auch sehr viel bewirken.

Tag des Lokaljournalismus

#näherdran in Vorarlberg

Wir feiern die Geschichten, die direkt vor unserer Haustür beginnen.

Lokales ist nah, relevant und unverzichtbar. Deswegen feiern wir am 5. Mai den Tag des Lokaljournalismus.

Lokaljournalismus schafft Vertrauen, gibt Orientierung und stärkt den Zusammenhalt. Er deckt auf, warum ein Bauprojekt für Diskussionen sorgt, erklärt, weshalb der Bus plötzlich nicht fährt, zeigt, wer sich im Ort engagiert – und schaut hin, wenn Fragen gestellt werden müssen. Kurz: Lokaljournalismus ist demokratische Grundversorgung im Alltag.

Über 100 regionale Medienmarken in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg machen am Tag des Lokaljournalismus ihre Bedeutung sichtbar. Auch in Vorarlberg wird dieser Anspruch täglich gelebt: Die Vorarlberger Nachrichten, VOL.AT und die NEUE sind im ganzen Land unterwegs und versorgen die Menschen Tag für Tag mit verlässlichen Informationen und Geschichten aus nächster Nähe.