Ausstellung in Dornbirn: Kreativität über Grenzen hinweg

Das BG Dornbirn beteiligte sich am Kunstprojekt “GEN Z meets GEN Alpha”.
Dornbirn Was beschäftigt junge Menschen heute? Und wie lassen sich persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Fragen und aktuelle Themen künstlerisch ausdrücken? Mit diesen Fragen setzten sich Jugendliche aus der Region auseinander. Bereits zum vierten Mal trafen sich junge Künstler aus dem Kleinwalsertal und dem Allgäu in der Galerie Oberstdorf, um ihre Kunst zu präsentieren. Heuer war erstmals auch das Bundesgymnasium Dornbirn dabei. Als neuer Kooperationspartner beteiligte sich das BGD mit Arbeiten von 19 Schülerinnen und Schülern an der Ausstellung “GEN Z meets GEN Alpha”.

Spannender Austausch
Den Auftakt bildete am 22. August die Vernissage in der Galerie Oberstdorf im Allgäu. Dort waren die Arbeiten während der Sommerferien zu sehen. Unterstützt und gefördert wurde die Ausstellung von der Offenen Jugendarbeit Kleinwalsertal. Im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen Generation Z und Generation Alpha: Während die Generation Z Digitalisierung und den technischen Wandel noch bewusst miterlebt hat, wächst die Generation Alpha bereits selbstverständlich mit Smartphone, künstlicher Intelligenz und digitalen Medien auf.

Ausstellung in Dornbirn
Am 14. September kam die Ausstellung nach Dornbirn. In der Galerie im Gang der CampusVäre waren die Arbeiten bis 28. September zu sehen. “Das weit gefasste Thema eröffnete den Jugendlichen die Möglichkeit, ihre persönlichen Sichtweisen, Erfahrungen und Lebensumstände künstlerisch zu reflektieren. Es rückten jene brisanten Themen in den Mittelpunkt, die junge Menschen heute beschäftigen”, erklärte Kunstlehrer Stefan Gander-Schwarzenauer.

Inhaltlich reichten die Arbeiten von persönlichen Erfahrungen bis zu gesellschaftlichen und politischen Fragen. Leistungsdruck, mentale Gesundheit, Krieg und Klimawandel wurden ebenso aufgegriffen wie Frauenrechte, künstliche Intelligenz und politischer Aktivismus. Fotografie, Acrylmalerei, Zeichnungen, Comics und Skulpturen zeigten dabei ganz unterschiedliche Zugänge. Für die Jugendlichen bot die Ausstellung die Möglichkeit, ihre Arbeiten außerhalb der Schule zu zeigen und ihre eigenen Perspektiven einem öffentlichen Publikum zugänglich zu machen. LCF



