Helfer der ersten Stunde

Wetter / 08.08.2014 • 19:34 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Renato Grafoner nimmt die letzten Befestigungen der Transparente am Centercourt vor. Foto: Hofmeister
Renato Grafoner nimmt die letzten Befestigungen der Transparente am Centercourt vor. Foto: Hofmeister

Renato Grafoner koordiniert bei der Wolfurttrophy alle Infrastrukturmaßnahmen.

Beachvolleyball. (VN-jd) Als um 13.30 Uhr der erste Ballwechsel bei der Wolfurttrophy erfolgte, konnte Renato Grafoner erstmals seit zwei Wochen so richtig durchatmen. Der 40-jährige Wolfurter ist seit fünf Jahren für alle infrastrukturellen Maßnahmen beim großen Beachvolleyball-Event an der Ach zuständig. Für diese Aufgabe, die er bereits zuvor als Assistent von Markus Thaler über viele Jahre hinweg ausübte, opfert der gelernte Maurer jedes Jahr zwei Wochen seines Urlaubs. „Man würde es eigentlich nicht glauben, wie viele Dinge in Summe vor so einem Events zu erledigen sind. Seien es die Koordination beim Auf- und Abbau der Tribünen, das Aufhängen der Transparente, das Aufstellen des Festzeltes oder andere Tätigkeiten. Ich bin jedes Jahr im Vorfeld mindestens zehn Tage von morgens bis abends auf dem Beachgelände“, erzählt Grafoner.

Bis 2006 im Bundesligateam

Im Alter von zehn Jahren kam Grafoner über die Schülerliga mit dem Volleyballsport in Verbindung und ist seit damals davon infiziert. „Als Aktiver habe ich bis 2006 im Bundesligateam des VC Wolfurt gespielt. Der familiäre Zusammenhalt im Verein ist einfach einzigartig und sicherlich der Hauptgrund, wieso ich schon so lange im Verein tätig bin.“ Bei der Wolfurttrophy ist Grafoner schon seit dem Beginn 1989 dabei. „Zunächst habe ich einfach überall dort geholfen, wo gerade Not am Mann war. Mit den Jahren wurden dann verschiedene Gruppen im Organisationsteam gebildet. Weil ich handwerklich begabt bin, war schnell klar, dass ich in der Mannschaft für die Infrastruktur am besten aufgehoben bin“, blickt Grafoner zurück.

1995 als Aktiver dabei

Der „Infrastrukturminister“, wie „Fibi“ von seinen Freunden genannt wird, nahm selbst 1995 an der Seite des heutigen Sportlichen Leiters Walter Geissler als Aktiver am Heimturnier teil. „Gleichzeitig im Organisationsteam zu arbeiten und am Turnier teilzunehmen geht aber nicht. Da ich als Helfer wertvoller bin, war die Entscheidung nicht schwer, für welche Tätigkeit ich mich entscheide.“ Während des Jahres ist Grafoner aber ebenfalls für den VC Wolfurt engagiert. „Ich bin Materialwart und für Reparaturen zuständig. „Der VCW ist wie eine zweiten Familie für mich. Es erfüllt mich mit Stolz, ein Teil davon zu sein, und deshalb bin ich auch gerne bereit, einen aktiven Beitrag für die Veranstaltung zu leisten.“

Der Volleyballklub Wolfurt ist wie eine zweite Familie für mich.

Renato Grafoner
Renato Grafoner nimmt die letzten Befestigungen der Transparente am Centercourt vor. Foto: Hofmeister
Renato Grafoner nimmt die letzten Befestigungen der Transparente am Centercourt vor. Foto: Hofmeister

Zur Person

Renato „Fibi“ Grafoner

Der 40-Jährige ist der „Infrastrukturminister“ der Wolfurttrophy.

Geboren: 20. März 1974

Familie: ledig

Ausbildung: gelernter Maurer, Angestellter im Wareneingang Firma Haberkorn

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.