Durchstarten mit Power

09.10.2015 • 14:47 Uhr / 6 Minuten Lesezeit
Aufträge verschiedenster Firmen sorgen für Abwechslung im Arbeitsalltag. Fotos: Caritas
Aufträge verschiedenster Firmen sorgen für Abwechslung im Arbeitsalltag. Fotos: Caritas

Unkomplizierter Zugang zu Arbeit? Die Startbahn – ein Projekt der Caritas – macht’s möglich.

Feldkirch. „Nach dem Poly habe ich keinen Job bekommen. Eigentlich möchte ich etwas im Kfz-Bereich machen, aber das ist gar nicht so einfach möglich.“ Kevin arbeitet in der Startbahn in Feldkirch. Seine Kollegen nicken. Sie kennen die Situation: Job geschmissen, Lehre abgebrochen – die Suche nach einer neuen Arbeit gestaltet sich dann oftmals schwierig. Die Startbahn war für sie das richtige Angebot zur richtigen Zeit: „Meist geht es hier sehr chillig zu. Wenn man Geld braucht, kommt man hierher. Jeden Freitag ist Zahltag, je mehr man arbeitet, desto mehr Lohn gibt’s, das hat man selbst in der Hand“, erzählt Daniel. „Das motiviert.“

Arbeiten und Geld verdienen

Momentan haben die Jugendlichen in der Startbahn gleich mehrere Großaufträge zu erledigen: Unter anderem werden Tee-Adventkalender zusammengestellt, Pralinen-Boxen gefaltet, auch der Versand eines Süßwarenherstellers läuft über die Startbahn. Besonders gut kommen bei den Jugendlichen auch Sonderaufträge, wie das Upcycling-Projekt oder auch Metall-Arbeiten, an. Der 18-jährige Yousuf ist gerne Teil des Startbahn-Teams: Ich bin sehr froh, dass ich hier arbeiten kann. Ganz nebenbei kann der gebürtige Somalier auch seine Deutschkenntnisse verbessern. Für seine berufliche Zukunft hat er klare Ziele: Am liebsten möchte er als Mechaniker arbeiten, er hofft, dass sein Traum in Erfüllung geht. Auch Selina kommt regelmäßig in die Startbahn. Für eine Lehrausbildung fehlt ihr der Hauptschulabschluss, aber den möchte sie im kommenden Herbst nachholen.

Selbstvertrauen geben

Die Gründe, warum Jugendliche in die „Startbahn“ kommen, sind vielfältig, wie Standortleiter Robert Allgäuer beschreibt: „Das kann eine längere Arbeitslosigkeit sein, ein Schulabbruch oder einfach die fehlende Orientierung der Jugendlichen.“ Selbstvertrauen und Sicherheit zu geben, das ist eine der Prioritäten in der „Startbahn“, zudem wird durch begleitende Sozialarbeit versucht, die Stärken und Talente der jungen Mädchen und Burschen zu erarbeiten. „Mir ist es sehr wichtig, dass den jungen Menschen Werte vermittelt werden, die von Arbeitgebern auf dem ersten Arbeitsmarkt nachgefragt werden“, erläutert Robert Allgäuer und nennt Zuverlässigkeit sowie das soziale Verhalten in der Gruppe als Beispiele. Das Team der „Startbahn“ unterstützt Jugendliche auf allen Ebenen, damit diese persönliche und berufliche Perspektiven finden. „Wir machen sie fit für den Arbeitsalltag.“ Hilfreich sind für die Startbahn anspruchsvolle Aufträge aus der Wirtschaft. „Wir stehen natürlich ständig im Spannungsfeld, einerseits den Termindruck der Unternehmen halten zu können und gleichzeitig höchste Qualität zu fairen Preisen zu bieten – dies erfolgt immer in Abstimmung mit den Fähigkeiten und Ressourcen unserer Jugendlichen. Wir wollen sie fördern, nicht überfordern.“

Betreuung und Ausbildung

Knapp 200 Jugendliche wurden im vergangenen Jahr in den niederschwelligen Arbeitsprojekten in Feldkirch und Bludenz betreut und qualifiziert.

Sehr erfreulich vor allem auch aus Sicht des Projekt-Fördergebers Land Vorarlberg: Fast jeder zweite Jugendliche hat in Folge einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden.

Info-Nachmittag

Interessierte Eltern und Jugendliche sind herzlich eingeladen, beim Info-Nachmittag am 13. Oktober 2015 in Bludenz (Klarenbrunnstraße 15), zwischen 16 und 18 Uhr, zu einem unverbindlichen Kennenlernen und Gespräch vorbeizuschauen.

Selina, 16 JahreMir fehlt der Hauptschulabschluss, deswegen konnte ich nicht mit einer Lehre beginnen. Dies möchte ich aber ab kommendem Herbst nachholen. Die Startbahn finde ich eine sehr gute Einrichtung, weil wir hier arbeiten können und wir bei Problemen unterstützt werden.
Selina, 16 Jahre

Mir fehlt der Hauptschulabschluss, deswegen konnte ich nicht mit einer Lehre beginnen. Dies möchte ich aber ab kommendem Herbst nachholen. Die Startbahn finde ich eine sehr gute Einrichtung, weil wir hier arbeiten können und wir bei Problemen unterstützt werden.

Sabrina, 16 JahreMan lernt fortlaufend neue Menschen kennen. Man arbeitet an unterschiedlichsten Sachen. Es gibt sehr viele ausgefallene Menschen, was manchmal sehr lustig sein kann. Es sind mir auch einige Leute wichtig geworden. Die Startbahn zeigt uns, wie das Arbeitsleben wirklich ist.
Sabrina, 16 Jahre

Man lernt fortlaufend neue Menschen kennen. Man arbeitet an unterschiedlichsten Sachen. Es gibt sehr viele ausgefallene Menschen, was manchmal sehr lustig sein kann. Es sind mir auch einige Leute wichtig geworden. Die Startbahn zeigt uns, wie das Arbeitsleben wirklich ist.

Pascal, 22 JahreDie Startbahn ist gut für junge Leute. Ich habe dadurch einen geregelten Alltag, solange ich noch keinen Arbeitsplatz habe. Ich bin nun seit Anfang Juni hier und finde es richtig toll. Die Arbeitsanleiter sind freundlich und man bekommt das Geld wöchentlich ausbezahlt.
Pascal, 22 Jahre
Die Startbahn ist gut für junge Leute. Ich habe dadurch einen geregelten Alltag, solange ich noch keinen Arbeitsplatz habe. Ich bin nun seit Anfang Juni hier und finde es richtig toll. Die Arbeitsanleiter sind freundlich und man bekommt das Geld wöchentlich ausbezahlt.
Florian, 20 JahreAn der Startbahn gefällt mir vor allem die Vielfältigkeit. Man hat nicht jeden Tag die gleiche Arbeit. Es ist sehr abwechslungsreich. Auch mit unserem Arbeitsanleiter komme ich sehr gut klar. Er ist einfach super, freundlich und nett. Er hilft mir in allen Belangen.
Florian, 20 Jahre

An der Startbahn gefällt mir vor allem die Vielfältigkeit. Man hat nicht jeden Tag die gleiche Arbeit. Es ist sehr abwechslungsreich. Auch mit unserem Arbeitsanleiter komme ich sehr gut klar. Er ist einfach super, freundlich und nett. Er hilft mir in allen Belangen.

Fabienne, 15 JahreMir gefällt es in der Startbahn gut. Die Projekte sind unterschiedlich und abwechslungsreich. Was ich gut finde ist, dass die Caritas Asylwerbern eine Möglichkeit bietet hier zu arbeiten. Man hat die Möglichkeit, sich auf das Arbeitsleben vorzubereiten und wird dabei unterstützt.
Fabienne, 15 Jahre

Mir gefällt es in der Startbahn gut. Die Projekte sind unterschiedlich und abwechslungsreich. Was ich gut finde ist, dass die Caritas Asylwerbern eine Möglichkeit bietet hier zu arbeiten. Man hat die Möglichkeit, sich auf das Arbeitsleben vorzubereiten und wird dabei unterstützt.

Yousuf, 18 JahreIch fühle mich sehr wohl in der Startbahn und bin froh, dass ich hier Arbeit gefunden und nette Menschen kennengelernt habe. Ich verstehe auch die deutsche Sprache zwischenzeitlich ziemlich gut und lerne täglich neu dazu. Später möchte ich Mechaniker werden.
Yousuf, 18 Jahre

Ich fühle mich sehr wohl in der Startbahn und bin froh, dass ich hier Arbeit gefunden und nette Menschen kennengelernt habe. Ich verstehe auch die deutsche Sprache zwischenzeitlich ziemlich gut und lerne täglich neu dazu. Später möchte ich Mechaniker werden.

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Interessiert? Schreib eine E-Mail oder ruf an!

Startbahn – ein Angebot für jobsuchende Jugendliche der Caritas Vorarlberg

Sofort arbeiten – sofort Geld verdienen

Feldkirch, Rüttenenstraße 2

Bludenz, Klarenbrunnstraße 15

Kontakt: Robert Allgäuer, T: 0676/ 884205650, E: startbahn@caritas.at, I: www.carla-vorarlberg.at

Info-Nachmittag:

Dienstag, 13. Oktober, in Bludenz, zwischen 16 und 18 Uhr