Sommerschimmel vermeiden

Eigentum / 27.06.2019 • 10:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Keller ist vor allem im Sommer schimmelanfällig.foto: Shutterstock
Der Keller ist vor allem im Sommer schimmelanfällig.foto: Shutterstock

Derzeit ist das Verhältnis von Temperatur und Luftfeuchtigkeit
in vielen Kellern optimal für Schimmelsporen.

Feuchtigkeit Die Devise bei Tropentemperaturen lautet derzeit ohnedies: Hitze aussperren und abschatten. Wer denkt, er könne bei der Hitze nun den Keller so richtig auslüften und austrocken muss beachten, dass warme Luft generell mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der Keller kann nach dem Lüften daher feuchter als zuvor sein. Und bietet Schimmelsporen einen idealen Nährboden. Feuchte Wärme lässt Schimmel wachsen und gedeihen – und das wird zur Hitze auch noch benötigt. Die Kellerlüftung sollte nur dann erfolgen, wenn die Außentemperatur mindestens fünf Grad Celsius unter der Temperatur des Kellers liegt. Experten haben dazu einen einfachen Tipp: Eine im Keller gelagerte Flasche nach draußen stellen und prüfen, ob sie sich beschlägt. Dann lieber nachts lüften.

Ideale Bedingungen

Bei hochsommerlichen Temperaturen sollte vorzugsweise frühmorgens oder spätnachts durchgelüftet werden. Die Schimmelbildung betrifft bei Weitem nicht nur Altbauten. Auch in neu errichteten Häusern kann die Luftfeuchtigkeit zum Problem werden. Ohne regelmäßiges Lüften oder eine Komfortlüftung begünstigt die Dichtheit moderner Bauten eine Schimmelbildung. Wer erst den Schimmel im Keller hat, muss ihn umgehend entfernen. Befallene Bücher, Schuhe und Kleidung sollten schimmelfrei gemacht und anderweitig gelagert werden – die Sporen vermehren sich ansonsten explosionsartig. Wer seinem muffigen Keller eine Lüftungskur verschreiben möchte, sollte lieber auf kalte Herbst- und Wintertage warten. Ein Entfeuchtungsgerät kann ebenfalls gute Dienste tun. Das richtige Nutzerverhalten schont das Eigentum. Übrigens empfiehlt sich auch im Sommer eine Schimmel-Nachschau hinter Kästen etc.