Positive Aufbruchstimmung

Extra / 19.11.2020 • 10:42 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Juryvorsitzende Gabriele Greußing (Klimabündnis V), Elmar Weissenbach (Landwirt, BSBZ), Klimaschutzpreis-Projektleiterin Verena Daum (VN), Naturschutzanwältin Katharina Lins, Karin Feurstein und Josef Burtscher (Energie­institut Vorarlberg).
Juryvorsitzende Gabriele Greußing (Klimabündnis V), Elmar Weissenbach (Landwirt, BSBZ), Klimaschutzpreis-Projektleiterin Verena Daum (VN), Naturschutzanwältin Katharina Lins, Karin Feurstein und Josef Burtscher (Energie­institut Vorarlberg).

Zahlreiche zukunftsweisende Projekte wurden für den VN-Klimaschutzpreis 2020 eingereicht.

SCHWARZACH Stellvertretend für alle eingereichten Initiativen, Innovationen, Ideen und Projekte zum Natur- und Klimaschutz und zur Wiederherstellung eines intakten Ökosystems sind eine „Klimaschutzidee“, eine „Ökopionierin“ und in den Kategorien „Bewusst leben im privaten Haushalt“, „Schule und Jugend aktiv“, „Innovative Unternehmen“, „Gemeinden und Öffentlichkeit“ sowie „Landwirtschaftliche Vielfalt“ jeweils drei Preisträger mit dem VN-Klimaschutzpreis 2020 ausgezeichnet worden.

Die Jury war sich einig: alle Einreichungen sind ganz hervorragend und absolut auszeichnungswürdig, daher möchte die Jury alle, die mitgemacht haben, unbedingt motivieren, ihr Projekt – evtl. aktualisiert oder auch ein ganz neues – für den VN-Klimaschutzpreis 2022 vorzusehen und wieder einzureichen.

Weiterhin aktiv bleiben

„Als Juroren hatten wir tatsächlich einerseits die Qual der Wahl, da wirklich alle, die mitgemacht haben und hoffentlich auch weiterhin mitmachen, ganz hervorragendes Engagement zeigten, was uns andererseits wiederum sehr gefreut hat“, lässt KSP-Projektleiterin Verena Daum (VN) wissen. „Daher ist es uns ganz wichtig zu betonen, dass wir alle zwei Jahre VN-Klimaschutzpreise verleihen, um den Einsatz und das Engagement für unsere Lebensgrundlage, die Natur mit ihren Kreisläufen und planetarischen Prozessen, nicht nur zu würdigen, sondern auch als ,Motivation für alle‘ vor den Vorhang zu holen. Mit viel Spaß und Freude dranbleiben heißt daher die Devise. Wichtig herauszuheben ist etwa die Ganzheitlichkeit, das Leben und Arbeiten so gut wie möglich nach dem „Cradle to Cradle“-Prinzip, sowie ein wichtiger Teil der Lösung fürs Große Ganze zu sein – jeder in seiner Profession und in seinem Wirkungsbereich. So entsteht ein breites Bewusstsein dafür, richtig zu handeln – zum Wohle aller.“

Konsequente Kreislaufwirtschaft

„Die Jury war sehr erfreut über die Qualität und Anzahl der Einreichungen“, unterstreicht die Juryvorsitzende Gabriele Greußing (Klimabündnis V).

„Die hochwertigen und engagierten Projekte zu bewerten war nicht einfach, aber machte gleichzeitig auch viel Spaß. Der Jury war es wichtig, jene hervorzuheben, die uns Vorbilder für ein verstärktes Engagement sein können. Der Schwerpunkt lag auch auf Projekten, die einen ganzheitlichen Ansatz zeigten, die komplex und vernetzt angesetzt sind, auch im Sinne einer konsequenten Kreislaufwirtschaft. Die Vorarlberger(innen) setzen sich in vielen Bereichen für einen bewussten Umgang mit Umwelt und Natur ein. Der Bogen der eingereichten Projekte reicht von globalen Ansätzen bis zu lokalen im eigenen Haushalt – ganz nach dem Motto eines einreichenden Jugendlichen: ,Keiner kann alles richtig machen, aber jeder kann etwas machen!‘ In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Einreicher(inne)n für ihre Arbeit und freuen uns mit den Ausgezeichneten.“

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