Einfach einmal Danke sagen

HE_Dornb / 06.04.2022 • 16:34 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Schöne Karten mit netten Botschaften wurden gestaltet.
Schöne Karten mit netten Botschaften wurden gestaltet.

Den ganzen April über dürfen bei der Aktion „WIRkstoff“ Dankeskarten an Mitmenschen verteilt werden.

Lustenau „Ich danke dir dafür, dass du uns immer mit Masken versorgst, wenn wir sie zu Hause vergessen haben“, sagt die zehnjährige Schülerin Sumaya zur Schulsekretärin Katja Riedmann von der Volksschule Rheindorf. Sumaya überreicht ihr freudestrahlend die Dankeskarte und eine selbstgemachte Zeichnung. Katja Riedmann nimmt diese gerührt entgegen. Auch Direktor Markus Purin erhält Dankesworte von Schüler John-Lu (10). „Ich danke dir dafür, dass du dich immer für uns einsetzt.“ Eine kleine Dankeskarte zeigt große Wirkung. Denn die Freude über diese Geste ist bei allen groß.

Bewusst Danke sagen

„Nach zwei Jahren Pandemie wollen wir bewusst einmal wieder Danke sagen“, erklärt Gemeinderätin Eveline Mairer (Grüne). Das WIR in der Gesellschaft soll wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Deshalb hat die Fachstelle Zusammen.Leben in Kooperation mit dem „W*ORT“ in Lustenau die Aktion WIRkstoff ins Leben gerufen. Diese findet nun bereits zum zweiten Mal statt. Den ganzen April über können Dankeskarten an liebe Menschen verschenkt oder nette Botschaften mit der Kreide auf die Straße geschrieben werden. Alle Menschen in Lustenau sind eingeladen, nette Worte und schöne Botschaften mit anderen zu teilen.

Aufruf an Schulen und Kindergärten

Den Start für diese Aktion machen die Schulen und Kindergärten in Lustenau. „Wir haben alle Pädagogen in Lustenau angeschrieben und sie über das Projekt informiert“, so Mairer. Die Resonanz ist gut. Viele Schule beteiligen sich an dem Projekt. Bei den Schülern der 4c in der Volksschule Rheindorf sind bereits am fünften Tag viele Karten ausgefüllt worden. Mikail hat beispielsweise Bürgermeister Kurt Fischer einen Brief geschrieben und sich bei ihm für die vielen coolen Spielplätze in Lusten­au bedankt. „Die Schüler wussten ziemlich schnell, wem sie Danke sagen wollen“, sagt Klassenlehrerin Claudia Grabher. So erhielten unter anderem die Mitarbeitenden der Oase, der Sprachheillehrer, die Schülerbetreuerinnen oder die Eisdiele ein paar nette Worte von ihnen. „Den Schülern wird bewusst, dass sie liebe Eigenschaften von anderen schätzen“, erklärt Grabher.

Jeder darf mitmachen

Jede und jeder, der bei der Aktion „WIRkstoff“ mitmachen möchte, kann die Dankeskarten im W*ORT, in der Bibliothek oder im Rathaus bei der Fachstelle „Zusammen.Leben“ abholen. „Zudem wollen wir die Straßen mit lieben Botschaften verschönern“, so Mairer. Dafür stehen im gesamten Ortsgebiet Eimer mit Straßenkreiden zur Verfügung. Fußgänger und Radfahrer können mit netten Botschaften beglückt werden.

Weiters laden die Initiatoren dazu ein, kleine Gedichte zum Thema Brückenbauen in der Gesellschaft zu verfassen. Diese werden dann an den Schaufenstern in der Kaiser-Franz-Josef-Straße angebracht.

Zum Abschluss der Aktion werden schöne Begebenheiten bei der Meldestelle für Glücksmomente festgehalten. Diese befindet sich direkt neben der Bibliothek. Die Initiatorinnen freuen sich auf eine rege Teilnahme in der Bevölkerung. Denn als Gesellschaft gelte es nun, wieder etwas näher zusammenzurücken. bvs

Glücklich über die liebevollen Worte der Schüler nehmen Katja Riedmann und Markus Purin die Dankeskarten entgegen. bvs (4)
Glücklich über die liebevollen Worte der Schüler nehmen Katja Riedmann und Markus Purin die Dankeskarten entgegen. bvs (4)
Die Schüler der 4c wussten schnell, wem sie alles in ihrem Umfeld Danke sagen wollen.
Die Schüler der 4c wussten schnell, wem sie alles in ihrem Umfeld Danke sagen wollen.
Die Karten sind geschrieben, nun werden sie den Beschenkten übergeben.
Die Karten sind geschrieben, nun werden sie den Beschenkten übergeben.

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