Fulminantes Finale von Ski&Concert

Zum Abschluss der Konzertserie ging es in der Warth Arena noch einmal rund.
Warth Was für ein Finale für eine Konzertserie, die traditionell mit dem Oster-Event abgeschlossen wurde: Mit der Lechtaler Band Bääm erlebten die Besucher zum Abschluss eines Skitags ein besonderes Konzerterlebnis in der Arena zwischen Hotel Steffisalp und der Talstation der Sesselbahn.

Ende gut – alles gut
Dabei hatte es an diesem außergewöhnlichen Karsamstag lange nicht danach ausgesehen, als könnte das Konzert auch wirklich wie geplant stattfinden, denn am Vormittag war nur ein eingeschränkter Liftbetrieb möglich und zahlreiche Anlagen im Skigebiet Warth-Schröcken konnten aus Sicherheitsgründen nicht in Betrieb genommen werden. Der Föhnsturm über dem Ländle hatte auch den Hochtannberg nicht verschont und zu allem Überfluss lag auch eine Wolke aus Saharastaub in der Luft.

Doch Petrus hatte mit den erwartungsvoll gestimmten Wintersportlern ein Einsehen und ließ den stürmischen Föhn im Laufe des Tages spürbar „einschlafen“, sodass das Konzert wie geplant Open-air stattfinden konnte. Dass sich dann aber am Nachmittag auch noch die „Sahara-Wolke“ soweit lichtete, dass sogar die Sonne durchbrechen konnte, ließ die Stimmung der Konzertbesucher zusätzlich steigen.

Unheimlich starker Abschluss
Da wollten die drei Lechtaler Musiker nicht nachstehen und erwiesen sich als echter Stimmungsturbo, die ihr zahlreiches Publikum vom ersten Akkord an mitrissen. Bääm, die erstmals in der Warth-Arena auftraten, sorgten für einen unheimlich starken Abschluss der Konzertserie.

Dass die Konzertserie bei bester Stimmung und wie geplant abgeschlossen werden konnte, trug dem Veranstalter – Hotel Steffisalp und Skilifte – einmal mehr viel positives Feedback ein. Günter Oberhauser, Geschäftsführer der Warther Tourismus Holding, sowie Marketingchef Lukas Scharf sahen im durchwegs positiven Echo auch einen Auftrag, das Projekt Ski&Concert „auf alle Fälle weiterzuführen und auszubauen.“

Hohe Qualität im Fokus
„Corona“, so Oberhauser, „hat unser Konzept erheblich beeinträchtigt, denn die Lockdowns haben dazu geführt, dass sich viele gute Bands aufgelöst haben, andere wiederum haben einen gewissen Aufholbedarf, so dass es nicht einfach ist, Bands, die unseren Vorstellungen entsprechen, zu engagieren. Das war heuer auch ein Grund dafür, dass ,nur‘ fünf Konzerte möglich waren. Wir wollen jedoch zur früheren Praxis zurückkehren und zwischen Anfang Februar und Ostern bis zu zehn Konzerte anbieten.“

Dabei ist auch angedacht, mit Lech zu kooperieren, wo mit dem Tanzcafé Arlberg ebenfalls eine Konzertserie organisiert wird. „Es ist ein anderes Konzept, aber wir sehen durchaus Potenzial, Synergien zu nützen“, ist Oberhauser zuversichtlich, „dass wir im Verbund Ski Arlberg unseren Gästen interessante Konzert-Angebote bieten können.“

Regional und international
Heimische Spitzenbands sollen künftig mit international erfolgreichen und gefragten Bands abwechseln. „Wir wollen – so wie vor Corona – versuchen, wieder hochkarätige Coverbands nach Warth zu bringen“, verspricht Oberhauser und verweist dabei auf die unvergessenen Auftritte von Coverbands wie Zucchero, Queen, Night Fever Bee Gees oder die Silver Beatles.

Mit Spitzenbands haben die Veranstalter nicht nur Skiurlauber im Fokus, „wir möchten mit unseren Konzerten nicht nur Skiurlauber ansprechen, sondern auch Publikum, das nicht dem Wintersport frönt.“ STP