Holzmassivbau-Wohnanlage

09.05.2019 • 12:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Tatkräftig beim Spatenstich (v. l. n. r.): Michael Wäger, Markus Allgäuer, Bürgermeisterin Gabriele Mähr, AH Prokuristin Alexandra Schalegg, Christian Jauk, Martin Kohler, Architekt DI Dieter Gross.foto: Rhomberg Bau
Tatkräftig beim Spatenstich (v. l. n. r.): Michael Wäger, Markus Allgäuer, Bürgermeisterin Gabriele Mähr, AH Prokuristin Alexandra Schalegg, Christian Jauk, Martin Kohler, Architekt DI Dieter Gross.foto: Rhomberg Bau

Bauherrin Alpenländische Heimstätte (AH) und Generalunternehmer Rhomberg Bau schaffen in Schlins erneut leistbaren Wohnraum.

wohnbau Vertreter der Alpenländischen Heimstätte, des Bregenzer Bauspezialisten Rhomberg Bau GmbH, Architekt DI Dieter Gross, die Schlinser Bürgermeisterin Gabriele Mähr, Gemeindeamtsleiter Michael Wäger und Markus Allgäuer (AH) samt zahlreicher Baubeteiligten trafen sich vergangene Woche in Schlins, um den obligatorischen Spatenstich zu vollziehen. Ein großer Moment, der gleichzeitig den Baustart für den Rekord-Holzmassivbau mit einer Bauzeit von 4,5 Monaten einläutet.

Kleinwohnanlage in Holz

Fünf leistbare Wohnungen entstehen auf dem 746 Quadratmeter großen Baugrund und das in höchster, nachhaltiger Wohnqualität nach dem definierten Ziel. Der Weg bis zum Spatenstich war vor allem planerisch ein spannender Prozess: Die ursprünglich angedachte Ausführung in Stahlbetonmassiv wich dem Holzmassivbau. Damit leistet dieses Projekt Pionierarbeit, denn erstmalig werden für die Alpenländische Heimstätte sämtliche Außen- und tragenden Innenwände in Holzmassivbauweise ausgeführt. Bei diesem nachhaltigen Rekordbau wurde durch eine planerische Optimierung komplett auf das Untergesch0ß verzichtet und die Abstellflächen der Bewohner wurden kurzerhand im Erdgeschoß eingeplant. Die Wohnungen verfügen allesamt über einen Balkon oder eine Terrasse und werden mit einer Kombination aus Gastherme und Solar-
anlage beheizt.

Fichtenfassade

Die Fassade wird mit dem vorgegrauten heimischen Baustoff Fichte verkleidet und schafft durch diese Optik die perfekte Verbindung zur umliegenden Natur. Prok.
Alexandra Schalegg, Geschäftsstellenleiterin der Alpenländischen, ergänzt sichtlich stolz: „Wir haben uns auch im Innenbereich für den CO2-neutralen Baustoff entschieden. Um die Wohlfühlatmosphäre und das Raumklima zu verbessern, werden zusätzlich alle Türen und die Treppe aus Holz gefertigt.
Geschäftsfeldleiter „Generalunternehmer Wohnbau“ bei Rhomberg Bau, Christian Jauk: Sämtliche Holzbauteile inklusive Fenstereinbau kommen vorgefertigt aus dem Alberschwender Werk von Sohm HolzBautechnik. Das erklärt auch die kurze, rekordverdächtige Bauzeit von 4,5 Monaten. Der Einzug wird dennoch erst im kommenden Jänner gefeiert. Die künftigen Mieter sollen in Ruhe ihren Umzug planen und Weihnachten feiern, damit sie stressfrei im neuen Jahr und in ihrem Wohlfühlzuhause ankommen können, erklärt Schalegg abschließend.