Die Wohnmobilität steigt

Immo / 22.08.2019 • 14:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Beim Immobilienkauf werden verstärkt Makler in Anspruch genommen.foto: Shutterstocj
Beim Immobilienkauf werden verstärkt Makler in Anspruch genommen.foto: Shutterstocj

Jeder Zehnte hat schon mindestens zweimal einen Makler beauftragt,
ist das Fazit einer market-Institut-Studie.

Statistik 2011 haben nur 22 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal einen Immobilienmakler in Anspruch genommen. 2019 sind es schon 34 Prozent, davon hat jeder zehnte Befragte sogar schon zweimal oder öfter einen Makler beauftragt. Der Trend zu häufigeren Wohnortwechseln hält an. In den nächsten 24 Monaten wollen 8 Prozent der Befragten Immobilien kaufen und 8 Prozent wollen mieten. In Summe also 16 Prozent. Im Jahr 2013 lag dieser Wert noch bei 9 Prozent. Die Wohnzufriedenheit in Vorarlberg ist recht hoch. Hier wollen sich nur 12 % wohntechnisch verändern, während in Wien 18 Prozent, in Niederösterreich und im Burgenland 19 Prozent und in der Steiermark und in Kärnten 21 Prozent einen Wohnraumwechsel vorhaben. Kauf- und Mietwunsch sind in den Altersklassen höchst unterschiedlich verankert: Während in der Gruppe der 16 bis 29-Jährigen mehr als jeder Fünfte in den nächsten zwei Jahren an eine neue Mietwohnung denkt, sind es bei den 30 bis 39-Jährigen nur mehr 8 Prozent und bei den 40 bis 49-Jährigen nur mehr 3 Prozent. Dagegen plant in der Gruppe der 16 bis 29-Jährigen nur jeder Siebente (14 %) Immobilienkäufe (Grundstück, Haus, Wohnung). Bei den über 50-Jährigen sind es nur mehr 4 Prozent.

Professionelle Unterstützung

Als wichtigstes Motiv, warum Verkäufer oder Vermieter einen Makler beauftragen, wird der breitere Zugang zu vorgemerkten Kunden genannt (95 %). Dann folgen die genaue Kenntnis von Markt und Preisen vor Ort
(94 %), die professionelle Beratung (91 %), die Bequemlichkeit (90 %), alles aus einer Hand
(89 %), die Zeitersparnis (87 %) und die besseren Werbemöglichkeiten des Maklers (86 %). Dass die Maklerdienstleistung zusätzlich Geld kostet, ist zwar immer noch das wichtigste Hindernis für jene, die selbst verkaufen oder vermieten. Jedoch hängt die Kosten-Nutzen-Betrachtung wesentlich vom Bildungsgrad ab. Während nur ein Viertel der Volks- und Hauptschulabgänger (25 %) jemals einen Makler beauftragt haben, waren es fast ein Drittel der Personen mit Fachschul- oder Lehrabschluss (32 %) und 35 Prozent jener mit Matura. Im Bereich der Uni- und FH-Absolventen schnellt der Anteil derer, die sich eines Maklers bedient haben, auf knapp die Hälfte, nämlich auf 47 Prozent hinauf. Bernhard Reikersdorfer vom Maklernetzwerk Remax: „Neben Fachwissen und Erfahrung ist auch der technische Background der Vermarktung wichtig. 360°-Fotos, Filme, Drohnenaufnahmen, Online-Terminbuchung bis zum digitalen Angebotsverfahren, das sind die Annehmlichkeiten, die sich moderne Käufer und Mieter erwarten“.

Weitere Informationen auf

www.remax.at