Walter Fink

Kommentar

Walter Fink

Hubert Berchtold fehlt

Kultur / 08.01.2021 • 19:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Lange ist es her, dass im Hof auf dem Bregenzer Gebhardsberg ein sogenannter Feldaltar mit einem Riesengemälde, einem Triptychon aus dem Jahre 1952, von Hubert Berchtold stand. Der Altar, der nur zu Gottesdiensten geöffnet wurde, nahm durch das Wetter Schaden und wurde schließlich gerettet, indem er aus dem Außenbereich entfernt wurde. Heute findet man diese interessante Arbeit in der Kirche St. Gebhard in Bregenz, wo sie nach der Neugestaltung des Altarraumes durch Architekt Christian Lenz 2011 sehr schön im Altarraum steht. Sicher ist das frühe Bild von Berchtold hier besser aufgehoben als am Gebhardsberg, sicher ist es hier besser zugänglich, weil immer zumindest im geschlossenen Flügelaltar zu besichtigen – und trotzdem finde ich es schade, dass dieses Kunstwerk aus dem öffentlichen Raum entfernt wurde.