Freitag für die Zukunft

Leserbriefe / 27.01.2020 • 19:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Da wird ein 16-jähriges Mädchen vor den Karren der Klima-, Feinstaub- und CO2-Fanatiker gespannt. Dazu wird sie unter anderem mit einer Luxus-Hochseesegeljacht, zusätzlich angetrieben mit einem mindestens 2000 PS starken Hilfsdiesel, in die USA gebracht. In der Zwischenzeit werden bei uns jeden Freitag, jedoch nur während der Schulzeit, Schülerdemonstrationen abgehalten. Während der schulfreien Zeit oder Ferien fliegt man dann aber doch schnell mal gerne auf ein Inselchen oder begibt sich mit dem E-Äutelchen in den Kurzurlaub. Da ist dann die Zeit doch zu kostbar für Demos. Ich habe in meinem langen Leben praktisch die ganze Welt bereist. Vom Polarkreis bis nach Feuerland und weithin darüber hinaus. Nach all den Reisen habe ich kein Land erlebt, in dem ich lieber leben möchte als bei uns im „Klimanotstands-Ländle“. Aus meiner Erfahrung heraus ist der Klimanotstand ein Konstrukt der Wohlstandsgesellschaft. Menschen in anderen Ländern sorgen sich um ihr „täglich Brot“ und einen Schluck klares Wasser und diese Menschen wären heilfroh, wenn sie sich nur um das Klima sorgen müssten. Ich bin froh, dass ich meinen Lebensabend im besten Wohlfühlklima, mit gesundem Trinkwasser aus der Leitung, grünen Wiesen und Wäldern verbringen darf.

Manfred Grabher, Lustenau