Die Urteile des Verfassungsgerichtshofs

Leserbriefe / 14.04.2021 • 17:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat 2020 serienweise Verordnungen und Gesetze für ungültig bzw. unverhältnismäßig bezeichnet. Ich bin zu der Entscheidung gekommen, dass es sich bei diesem Ausmaß an fehlerhaften Verordnungen und Weisungen, die vom Nationalrat, dem Bundespräsidenten, den Landespolitikern, den Medien, den öffentlich Bediensteten bereitwilligst mitgetragen wurden, um systematische, staatliche Maßnahmen handelt, die unverhältnismäßig sind. Was bedeutet das Wort unverhältnismäßig für mich? Ich unterrichte an einer Schule mit rund 600 Schülern, nach Studien sind davon rund 300 depressiv, rund 100 machen sich Gedanken über Selbstmord. Diese Schüler sind für mich, da ich Social Networker an der Schule bin, meine Schutzbefohlenen. Es ist für mich nicht tragbar, dass eine Gesellschaft es in Kauf nimmt, Maßnahmen zu beschließen, die Kinder und Jugendliche krank machen und an den Rand des Selbstmordes bringen. Das ist für mich unverhältnismäßig, da diese ein äußerst geringes Risiko haben, selbst an Covid krank zu werden oder zu sterben. Werden weiterhin solche Maßnahmen beschlossen, kann es passieren, dass die Großeltern, die vor Covid geschützt wurden, am Grab ihres Enkels an gebrochenem Herzen sterben. Ich habe entschieden, dass ich keinen Beitrag dazu leisten will und werde, Menschen krank zu machen und einen Beitrag zu einem möglichen Selbstmord meiner Schüler und Schülerinnen zu leisten.

Mag. Martin Lampert, Mäder