Hochwasserfreundliche Stadt Bregenz

Leserbriefe / 27.09.2022 • 17:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN/Rauch

VN/Rauch

Ich verstehe die Welt nicht mehr, wenn man in Zeiten wie diesen, wo Klimaextreme zunehmen, so nicht vorausschaut und die Stadt zuasphaltiert! Die gepflasterten Straßen konnten noch eine Menge Regen aufnehmen, aber der Asphalt wird die Wassermengen in die Häuser transportieren. Die Abflusskanäle werden die Wassermengen nicht mehr abtransportieren können und daher das Wasser wie Springbrunnen in die Höhe schleudern! Wenn wir bei extremer Hitze durch die Stadt bummeln, vergeht uns alles und wir werden nicht mehr die Geschäfte aufsuchen, sondern das Grüne suchen! Außerdem ist die momentane Situation bzw. Baustellen in der Stadt eine Zumutung – diese strapaziert unsere bereits schon gestressten Nerven noch mehr. Ist eine Stadt mit schön gepflasterten Straßen altmodisch oder so unpraktisch, dass man die teurere und schlechtere Alternative wählt? Außerdem kostet dies der Stadt, die schon so verschuldet ist, eine Unmenge Geld. Wenn man aber beim momentanen Pipelineprojekt eine praktischere Lösung anstrebt, dann heißt es, die Stadt hat kein Geld dafür. Ich beobachte auch, dass gewisse Projekte wie Stadtplanung, Pipeline-Umbau etc. noch nicht ausgereift sind, und schon beginnt man sie umzusetzen. Es ist nicht mehr wichtig, dass für die Menschen das Beste gemacht wird – Hauptsache es wird schnell umgesetzt!

Monika Schmid-Gut, Lauterach/Hörbranz

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.