Interessen als Impuls

Markt / 21.11.2014 • 21:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
David Schmidmayr und Martin Anker haben aus gemeinsamen Interessen eine Firma gegründet.  Foto: Wisto
David Schmidmayr und Martin Anker haben aus gemeinsamen Interessen eine Firma gegründet. Foto: Wisto

Vom studentischen Gründerteam über innovative Hightech-Gazellen bis zum dynamischen Marktführer.

Schruns. Am 3. Dezember findet die fünfte und letzte Veranstaltung beim Unternehmen SANlight e.U. in Schruns statt. Die Gründer David Schmidmayr und Martin Anker stehen mit ihrem innovativen Produkt noch am Anfang der Selbstständigkeit und erzählen in der Reihe 5 Wege – 5 Einblicke über Aktivitäten für den internationalen Marktaufbau und die Weiterentwicklung von Technologien.
Interview mit David Schmidmayr:

Woher stammte Ihre Idee zur Unternehmensgründung?

David Schmidmayr: Martin und ich studierten zusammen Mechatronik an der Fachhochschule Vorarlberg und fuhren fast täglich gemeinsam vom Montafon nach Dornbirn. Da war natürlich viel Zeit zum Plaudern, und als der Studienabschluss näher rückte, stellte sich die Frage nach der Karriereplanung. Wir tauschten uns darüber aus, was uns Spaß macht, was uns interessiert und worin wir gut sind. So ergab sich aus unserer gemeinsamen Begeisterung fürs Gärtnern, meinem Bonsai-Hobby und der Tätigkeit im FHV-Forschungszentrum Mikrotechnik im Bereich LED-Technologie unsere Gründungsidee. Wir wollen Pflanzen mittels LED beleuchten. Eine Marktrecherche zeigte uns, dass es einerseits eine große Nachfrage gibt und andererseits das Angebot an qualitativen Produkten gering ist. Das bestärkte uns in unserem Vorhaben, und wir beschlossen, einfach mal loszulegen.

Wie hat sich Ihr Unternehmen bisher entwickelt und wo stehen Sie zwischenzeitlich?

Schmidmayr: Dank Unterstützung der FHV konnten wir schon lange vor der Gründung Prototypen unserer Leuchten herstellen. Wir testeten diese intensiv, lasen uns in die Biologie ein, verbesserten die Prototypen und entwickelten ein erstes serientaugliches Modul, das bald potenzielle Käufer ansprach. Bis August produzierten und entwickelten wir in einem ca. 16 m2 großen Kellerraum bei Martin zu Hause. Heute verfügen wir in Schruns über perfekte Räumlichkeiten und mehrere Produkte für den professionellen Einsatz und die Forschung.

Der 2. Teil des Interviews erscheint
nächsten Samstag.