Mehr Arbeitsplätze als Einwohner

Markt / 18.10.2015 • 22:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Über 8000 Vorarlberger queren zum Arbeiten täglich die Grenze ins Fürstentum Liechtenstein.  Foto: VN/Hofmeister
Über 8000 Vorarlberger queren zum Arbeiten täglich die Grenze ins Fürstentum Liechtenstein. Foto: VN/Hofmeister

Per Ende 2014 arbeiteten in Liechtenstein 36.680 Personen. 8231 von ihnen kommen aus Österreich.

Vaduz. (VN/VB) Einmal mehr stellt Liechtenstein eine Besonderheit dar: Mit einer Beschäftigtenquote von 98,2 Prozent hängt es Länder wie Luxemburg (70,2 Prozent), in dem ebenfalls viele Zupendler aus dem Ausland arbeiten, sowie die Schweiz (59,7 Prozent), Deutschland (52,6 Prozent) und Österreich (47,9 Prozent) deutlich ab. Insgesamt arbeiteten laut der neuesten Bevölkerungsstatistik am 31. Dezember 2014 36.680 Personen in Liechtenstein. Dies entspricht gemäß den Angaben des Amtes für Statistik einer Zunahme von 456 Beschäftigten beziehungsweise 1,3 Prozent. Leicht rückläufig war dagegen im Jahr 2014 die Zahl der im Ausland erwerbstätigen Liechtensteiner: 2014 arbeiteten 1878 Einwohner im benachbarten Ausland, im Vorjahr waren es noch 1910 Personen. Der Großteil von ihnen ist in der Schweiz beschäftigt. 19.551 Erwerbstätige (+2,1 Prozent) pendelten dagegen zur Arbeit aus dem Ausland ins Fürstentum, dies entspricht einem Anteil von 53,3 Prozent.

Die meisten Zupendler kommen naturgemäß aus der Schweiz (53,7 Prozent). Aus Österreich, hier zum weitaus größten Teil aus Vorarlberg, fahren 42,1 Prozent oder 8231 Pendler ins Fürstentum.