Den letzten Kampf verloren

Markt / 28.10.2015 • 22:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Karl Proyer (†) verstarb im Alter von 62 Jahren. Foto: VN

Karl Proyer (†) verstarb im Alter von 62 Jahren. Foto: VN

KV-Verhandler Karl Proyer verstarb nach schwerer Krankheit.

Wien. (VN-reh) Wer ihn persönlich kannte, dem war bewusst, was es bedeutet, wenn jemand echte Leidenschaft für eine Sache in sich trägt. Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), hat im Alter von 62 seinen letzten Kampf – den gegen seine Krankheit – verloren. Seine Kollegen sind „unendlich traurig und fassungslos“ über den Tod „eines Kollegen und Freundes, dessen Leben vom unermüdlichen, oft bis an die Grenzen gehenden Einsatz für die gewerkschaftlichen Werte geprägt war“. Diese Werte hat Proyer auch bei seinen Vorarlberg-Besuchen vehement vertreten, immer den Blick auf die Zukunft gerichtet. „Sein Engagement hat ihm auch von Arbeitgeberseite höchsten Respekt und Wertschätzung als harter aber konstruktiver Verhandlungspartner eingetragen“, sagt IV-Generalsekretär Christoph Neumayer mit Respekt. Heuer konnte Proyer wegen seiner Erkrankung bei der Herbstlohnrunde, bei der er seit 2001 für die GPA-djp die KV-Verhandlungen führte, nicht dabei sein. Er starb in der Nacht, während „seine“ Metaller verhandelten.

Karl Proyer (†) verstarb im Alter von 62 Jahren. Foto: VN
Karl Proyer (†) verstarb im Alter von 62 Jahren. Foto: VN