Vorarlberg hat bundesweit die höchste Verkaufsflächendichte

13.11.2015 • 18:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Studienautoren erscheint eine Weiterentwicklung des Messepark als empfehlenswert.  Foto: VN/Steurer
Studienautoren erscheint eine Weiterentwicklung des Messepark als empfehlenswert.  Foto: VN/Steurer

Studie empfiehlt eine qualitative Weiterentwicklung des Messeparks.

Schwarzach. (cro) Die Verkaufsflächendichte in Österreich ist mit 1,85 bis 1,9 Quadratmeter pro Einwohner EU-weit am höchsten. Und dennoch gibt es noch genügend Luft nach oben. Die Studie zur Einzelhandelsentwicklung im Rheintal und Walgau vom vergangenen Jahr liefert jedenfalls dieses Ergebnis. So wurde eine zusätzlich abschöpfbare Kaufkraft von 204,7 Millionen Euro errechnet, die dann dem Einzelhandel zur Verfügung stände. Bis 2030 könne sich das Potenzial sogar auf 307 Millionen Euro erhöhen. Damit kann die Gesamtverkaufsfläche bis 2020 um 13 Prozent, bis 2030 um 20 Prozent ansteigen. Der Grund dafür liegt in erster Linie in der Steigerung der Bevölkerungs- und Haushaltszahlen.

Dornbirn ist dynamisch

Am dynamischsten zeigen sich die Entwicklungen im Bezirk Dornbirn. Hier wird bis zum Jahr 2020 ein Plus an Einwohnern von 6,2 Prozent und bis 2030 sogar von 11,2 Prozent prognostiziert. Daher liegen auch hier die größten Entwicklungsflächen. Auf diesen leistungsstarken Standort entfallen 13.000 bis 16.000 Quadratmeter Entwicklungsraum. Damit steht an dieser Stelle auch wieder die aktuelle Diskussion zur Messeparkerweiterung im Raum. Aus Sicht der CIMA-Studienautoren erscheint eine qualitative Weiterentwicklung des Einkaufszentrums jedenfalls als empfehlenswert.

Fakten

Verkaufsfläche pro Einwohner (in m²)

Bregenz 1,30 unterhalb des Durchschnitts

Dornbirn 1,99 keine Entwicklung

Feldkirch 1,34 unterhalb des Durchschnitts

Bludenz 1,49

Walgau-Rheintal 1,53

Einzelhandelspotenziale bis 2020

» 204,7 Millionen an zusätzlicher Kaufkraft

» rund 59.100 m² zusätzliches Flächenpotenzial, davon rund 25 Prozent für innenstadtrelevante Sortimente