Preis für beste Vermögensmanager

17.11.2015 • 17:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

„Fuchsbriefe-Test“: Österreichs Banken landeten wieder im Spitzenfeld.

Berlin. (VN) Im Wettstreit um die besten Vermögensmanager 2016 („Fuchsbriefe-Test“) sicherten sich Österreichs Banken wieder Spitzenplätze. Verdeckte Testkäufer der Private Banking Prüfinstanz nahmen im ersten Halbjahr 2015 insgesamt 89 Banken, Vermögensverwalter und Family Offices unter die Lupe, darunter 16 österreichische Anbieter. Acht dieser Institute schafften es in den Kreis der empfohlenen Adressen im deutschen Sprachraum: Die Kathrein Privatbank, die Credit Suisse (Luxembourg) Österreich sowie die Zürcher Kantonalbank Österreich erhielten das Prädikat „Empfehlenswert“. Drei Adressen – das Bankhaus Carl Spängler, die Schoellerbank und die Capital Bank GRAWE Gruppe – sind sogar „Uneingeschränkt empfehlenswert“. Zu den sieben „Topanbietern“ zählen die Bank Gutmann – als bestes österreichisches Haus – und die Walser Privatbank. Die Bank Gutmann sicherte sich erneut Platz 1 in Österreich und holte in der Gesamtwertung der deutschsprachigen Länder Bronze. 

Vermögensnachfolge als Test

Im Zentrum der Aufgabenstellung stand die Vermögensnachfolge. Eine Million Euro sollten zu Lebzeiten des Erblassers den Besitzer wechseln, aus einer Erbschaft sollte eine Schenkung werden: Einmal an den Sohn zur Finanzierung der Arztpraxis, einmal an die Tochter der Lebenspartnerin, um deren Studium im Ausland zu finanzieren. Die Erstanlage betrug 500.000 Euro, der Rest sollte in den nächsten acht Jahren durch zusätzliche Einzahlungen und die Rendite erreicht werden. Die Banken und Vermögensverwalter sollten berechnen, welche Zuzahlungen benötigt werden, um den Zielbetrag zu erreichen sowie steuerliche Expertise zeigen: Was kommt auf den Kunden an Erbschaftsteuer und damit Bruttosumme zu, je nachdem in welchem Verwandtschaftsgrad der Beschenkte zu ihm steht? Und wie kann der Schenkende eingreifen, wenn sein Schützling das Geld für unerwünschte Zwecke nutzen will?