Junge vergessen oft, für das Alter vorzusorgen

Markt / 10.02.2017 • 19:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Während Kinder fleißig sparen, geben junge Erwachsene ihr Geld lieber aus, so das Ergebnis der Sparkassen-Studie. Foto: VN/Paulitsch
Während Kinder fleißig sparen, geben junge Erwachsene ihr Geld lieber aus, so das Ergebnis der Sparkassen-Studie. Foto: VN/Paulitsch

Die Österreicher wollen heuer mehr sparen als im Vorjahr.

Wien, Dornbirn. Beliebteste Veranlagungsprodukte der Österreicher bleiben Sparbuch und Bausparen. Das geht aus einer Integral-Umfrage im Auftrag der Sparkassen hervor. Allerdings zeigt die Studie auch Gefahren auf: „Besonders Junge kalkulieren beim Geldausgeben häufig nicht ein, dass sie auch fürs Alter vorsorgen müssen. Wer aber nur konsumiert, riskiert, früher oder später zu wenig Geld zum Leben zu haben. Selbst wenn man nur 50 Euro im Monat spart, profitiert man später davon sehr“, appelliert Werner Böhler, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen. Bei der Generation 50 plus ist die Haltung genau umgekehrt: 49 Prozent der Befragten dieser Altersgruppe werden eher sparen und nur 26 Prozent konsumieren sofort.

In den kommenden zwölf Monaten werde durchschnittlich an Veranlagungen in Höhe von 5700 Euro gedacht, um 1000 Euro mehr als 2015, so die Sparkassen und die Erste Bank bei der Präsentation der Zahlen am Freitag.

Angesichts der niedrigen Zinsen auf Spar- und Girokonten planen aber 40 Prozent der Befragten, mehr Geld auszugeben als zuvor. Eine größere Investitionen planen 30 Prozent der Befragten, um drei Prozent weniger als vor einem Jahr.

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