Gericht bestätigt FMA-Strafe gegen Hypo Vorarlberg

Markt / 03.09.2019 • 22:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Das Bundesverwaltungsgericht in Wien hat ein noch nicht rechtskräftiges Straferkenntnis der Finanzmarktaufsicht FMA gegen die Hypo Vorarlberg Bank AG in allen Spruchpunkten bestätigt. Das geht aus einer FMA-Information hervor. Die ordentliche Revision der Hypo Vorarlberg gegen die Sanktion sei vom Gericht für nicht zulässig erklärt worden.

Die FMA hatte 2018 darüber informiert, dass das Straferkenntnis gegen die Hypo Vorarlberg die mangelhafte Überprüfung der Identität des wirtschaftlichen Eigentümers von Hochrisikokunden, den systematischen Einsatz von Dritten, welche eine gleichwertige Erfüllung eigener Pflichten bezweifeln lassen, und die Nichterstattung einer Verdachtsmeldung betreffe. Dafür wurde eine Geldstraße in Höhe von 414.000 Euro verhängt. Die Angelegenheit reicht in das Jahr 2016 zurück, als die „Panama Papers“ für Aufsehen gesorgt hatten. In den Unterlagen wurde auch die Hypo Vorarlberg mit diversen Geschäftsbeziehungen angeführt. Allerdings hat deren Vorstand seit jeher auf der Rechtmäßigkeit der kritisierten Geschäfte bestanden.

Aus diesem Grund hatte sich die Bank nach dem Straferkenntnis der FMA auch mit einer Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht gewandt. Dort wurde das Straferkenntnis jetzt jedoch bestätigt. Nunmehr geht die Hypo Vorarlberg in die nächste Instanz. „Der Vorstand und der Rechtsvertreter sind überzeugt, dass sich die Hypo Vorarlberg bei all ihren Geschäften an die jeweils geltende Gesetzeslage gehalten hat“, heißt es von der Bank.